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Betriebseinsatz Teil 2 |
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Da nun alle Züge ausgeliefert waren konnte mit dem
Fahrplanwechsel
im Dezember 2022 der geregelte Verkehr aufgenommen werden. Die Werte bei
der Zuverlässigkeit waren auf einem guten Niveau und damit kann nun
angenommen werden, dass die Kinderkrankheiten behoben werden konnten. Die
Frage, die sich nun stellt, begannen die Altersbeschwerden sofort, oder
konnten sich die Züge etablieren und einen besser Ruf erlangen.
Noch immer standen damit Versuche an, die jedoch längst nichts
mehr mit der
Inbetriebsetzung
zu tun hat. Die Züge funktionierten immer besser, auch wenn kaum von
Fahr-komfort gesprochen wurde. Auf dem Versuchsring sollen mit diesen beiden Triebzügen Fahrten zu Erhöhung der Bremsgewichte ausgeführt wer-den. Im Hinblick auf die spätere Einführung der neuen Zug-reihe W musste das Bremsverhältnis von bisher 135 % auf einen Wert von 180 % gesteigert werden.
Das war erforderlich, da ja schnell auf bestehenden Strek-ken
gefahren werden sollte. Für die
Zugreihe
W sollten daher die gleichen Verhältnisse wie bei der
Zugreihe N
ge-ten.
Eher ungewöhnlich war aber die Situation während der
Versuchsfahrten.
In einer Mitteilung an die Presse wurde ge-meldet, dass auch den Einsatz
mit der umstritten Wank-kompensation verzichte werden sollte. Stattdessen
werden wohl die Strecken begradigt. Es versteht sich, dass der bei der
Presse unbeliebte
Triebzug
damit die Titelseite belegte. Dabei war von Wackeldackel die Rede und
wegen dem Zug sind auch die Strecken in die Westschweiz nicht mehr
vorhanden.
Alleine betrachtet, kann von einem Debakel gesprochen werden. Wenn
wir nun aber den Konsens der
Versuchsfahrten
dazu nehmen, wird die Situation schon delikater. Es sind zwei Handlungen,
die sich widersprechen. Es kann nur vermutet werden, dass bei den
Versuchsfahrten festgestellt wurde, dass ein
Bremsverhältnis
von 180 % bei einem Doppelstockzug nicht so einfach zu erreichen ist, wie
man allgemein annimmt, den die Wagen sind schwer.
Dazu gehören auch die
RE
zwischen Aarau und Zürich. Diese werden von der Baureihe RABe 502 in der
Zeit übernommen, bei der die S11 auf der Strecke im halb-stündlichen Takt
verkehrt. So können die sonst benutzten
RABe 511 anders
eingesetzt werden. Anzutreffen sind die Triebzüge nun nahezu überall in der Schweiz. Selbst einige Leistungen nach dem Tessin können übernommen werden. Zudem benötigt die durch Bauar-beiten bedingte Rheintalsperre eine zusätzliche Einheit. Grund dafür die die lange Stallstandzeit in
Altstätten SG, da dort keine Kurzwende möglich ist. Dank den grossen
Reserven könnten jedoch solche speziellen Fälle von den Einheiten leicht
übernommen werden. Noch immer wird von den Reisenden das Fahrzeug bemängelt. Die Wankneigung ist immer noch zu hoch, kann aber nur mit geänderten Drehgestellen behoben werden. Auch ist immer noch kein Einsatz nach Deutschland und Österreich möglich, da die speziellen Schleifleisten zu schwer sind und sich immer noch auf einem Triebzug in der Erprobung befinden. Der Bügel kann an der montierten Beleuchtung desselben erkannt werden. Die RABe 502 hatten sich zusammen mit den RABDe 502 in der Schweiz etabliert. Ausser der vorübergehenden Aussetzung der Einsätze nach dem Tessin, waren die Einheiten nahezu in allen Teilen des Landes zu sehen. Auch die Laufeigenschaften begannen sich mit den Massnahmen bei den Drehgestellen zu verbessern. Jedoch war der Name schon zu nichte gebracht worden. Das konnte die hohe Verfügbarkeit auch nicht mehr kitten. 2025 funktionierten die
Triebzüge
zuverlässig. Jedoch bestand immer noch das Problem mit dem unruhigen Lauf.
Dieses konnte nicht auf einfache Art gelöst werden. Daher wurde eine erste
Einheit mit neuen
Drehgestellen
versehen. Die nun wieder erforderlichen
Testfahrten
begannen auf dem
Versuchsring
in Velim und sollten den Nachweis erbringen. Die Wankkompensation war
damit aber endgültig beerdigt worden.
Fortsetzung folgt…
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