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Die Reisezugwagen |
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Willkommen in der Welt der Reisezugwagen. Es sind die Fahrzeuge, die Sie
sehr gut kennen, denn wer auf eine Reise geht, der benutzt einen
Reisezug
und die dazu vorgesehenen Wagen. Nur kennen Sie wirklich jeden Wagen der
in Reisezügen eingesetzt wird? Es gibt hier durchaus Modelle, die Sie als
Reisender gar nicht zu sehen bekommen. Das nicht nur, weil sie
verschwunden sind, sondern weil Sie diese nicht nutzen.
Er
stellt den grössten Teil der Modelle für
Reisezüge.
Je-doch gibt es da noch eine grössere Palette, die nicht in je-dem
Reisezug zu finden ist. Daher erwartet uns ein sehr spannendes Thema, das
mit den Güterwagen mithalten kann. An Reisezugwagen werden hohe Anforderungen auf die Betriebssicherheit gestellt, denn hier hat der Kunde in-direkt das sagen. Passt den Kunden ein Wagen nicht, rei-sen sie nicht damit.
Die
Güter- und Dienstwagen hatten da eher funktionale Aufgaben zu übernehmen.
Da spielt es keine Rolle, wie das genau gestaltet wurde und welche Farbe
der Wagen wirklich hat. Ein Kieswagen muss nur mit einer trichter-förmigen
Ladefläche ausgerüstet sein. Hinzu kommt, dass Reisezüge mit einer deutlich höheren Geschwindigkeit auf den Strecken verkehren. Daher muss auch beim Laufwerk nachgebessert werden.
Dabei gilt, dass hier die zweiachsigen Modelle mit dem Pendelachsen nur
noch bei Zügen eingesetzt werden, die historisch sind.
Reisezüge
setzen daher grundsätzlich auf Modelle mit
Drehgestellen.
Ausnahmen davon gibt es, aber diese sind wirklich sehr selten.
Daher unterscheiden sich die
Federungen der
einzelnen Wagen deutlich.
Lokomotiven und Güterwagen werden so gefedert, dass die Lasten
optimal übertragen werden. Reisezugwagen erhalten
Federn,
die ein angenehmes Reisen ermöglichen. Da bei Reisezügen das Ladegut, also die Reisenden, unberechenbar sind, muss man die Wagen mit zu-sätzlichen Sicherungen versehen um den Reisenden vor sich selber beschützen. Gerade hier erweisen sich die Reisenden als sehr intelligente Wesen.
So
schaffen sie es immer wieder auch raffinierte
Sicherungen
zu umgehen und begeben sich dabei ab-sichtlich, oder aus Dummheit in
Gefahr. Volle Sicherheit ist deshalb ein Ding der Unmöglichkeit. Schauen wir uns diese Reisezugwagen einmal an und sehen dann, was man alles in Sachen Komfort, Sicherheit und Schutz vor den Kunden machen musste. Natürlich dürfen dabei sprachliche oder technische Unterschiede nicht fehlen.
Alle
bei den allgemeinen Bereichen erwähnten Punkte werden nun vorkommen. Es
wird dazu nur noch Hinweise geben, wie diese umgesetzt und angepasst
wurden, denn oft ist es gleich.
Wie
bei den Güterwagen werden die Reisezugwagen nach
Gattung
geordnet. Diese benutzen die Buchstaben A bis D und W. Damit können wir
hier jedoch nicht mehr arbeiten, denn gerade bei den Personenwagen gab es
Modelle die gleich gebaut wurden und der Gattungen A bis C angehören. Der
Grund ist, dass hier die Aufteilung nicht nach der
Bauart,
sondern nach der Wagenklasse erfolgte. Das führt nun aber zu Problemen.
Die
bei den Güter- und Dienstwagen erfolgte Aufteilung kann hier nicht mehr
benutzt werden. Daher werde ich die Wagen nach einer eigenen Lösung
aufteilen. Auch dann kann es zu Überscheidungen kommen, die aber nicht
mehr so schlimm sind, denn es sind die zusätzlichen oder geänderten
Aufgaben, die nun wichtig werden. Ich teile die Reisezugwagen nach den
Funktionen auf und das gibt eine gute Aufteilung.
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Dienstliche Zwecke |
Personenwagen International |
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Personenwagen National |
Speisewagen | ||||
| Steuerwagen | Andere Wagentypen | ||||
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Auch
hier gilt die Regel, dass Sie direkt zu diesen Reisezugwagen wechseln
können. Wegen dem Umfang kann es in einigen Bereichen zu einer
Unterteilung kommen. Wenn Sie die normale Schaltfläche «Weiter» benutzen
gelangen, Sie der Reihe nach zu diesen Seiten. Jedoch werden Sie die obige
Tabelle auf jeder der nun folgenden Seiten wieder finden und können sich
so immer wieder neu entscheiden. Die Welt dieser Wagen ist gross.
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| Gepäckwagen | |||||
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Beginnen wir
die Betrachtung der Wagen für dienstliche Zwecke. Diese werden in der
alphabetischen Reihenfolge vorgestellt und damit sind wir beim
Gepäckwagen. Dieser besitzt ein Gepäckabteil. Jedoch kann hier mehr
umgesetzt werden und so müssen wir diese Wagen genauer ansehen, denn nur
ein Gepäckraum kann in jedem Wagen eingebaut werden. Andere Funktion
jedoch nur sehr bedingt und so haben wir ein spannendes Thema.
Das machte die Benutzung effizienter, was wichtig war, weil
der Verlad meistens länger dauerte, als der Zustieg der Leute. Sie sehen,
dass wir hier wirklich mehr Raum haben.
Bei einem so
grossen Raum findet sich leicht ein Platz für andere Aufgaben. So kann ein
Teil des Raumes auch für den Verlad von Fahrrädern genutzt werden, was
dann aber durch die Reisenden ausgeführt wurde. Doch alleine damit war es
nicht getan, denn man nutzte den Gepäckwagen auch dafür andere Bereiche
beim Transport aufzunehmen. Es waren also Zonen vorhanden, die nicht mehr
dem Gepäck dienten.
Zu diesen Bereichen gehörte das Dienstabteil. Dieses stand auch in den
kleineren Gepäckabteilen zur Verfügung und wird heute auch in anderen
Wagen vorgesehen. Der kleine abgegrenzte Raum stand dem
Zugpersonal zur
Verfügung. Dort konnten Wertsachen eingeschlossen werden. Weiter
ermöglichte ein Tisch Schreibarbeiten und es war auch Platz für das
mitgeführte Gepäck vorhanden.
Ein weiterer Raum, den es nur im Gepäckwagen gab, war die Zelle für
gefangene Straftäter. Diese befand sich in der Nähe des Dienstabteils, so
dass das
Zugpersonal Kontrollen durchführen konnte. Die Gefangenenzelle
war für eine Person ausgelegt worden. Im Einschluss befanden sich hier
jedoch nur männliche Gefangene. Frauen wurden begleitet in den normalen
Abteilen überführt und nicht in die Zelle gesteckt.
Bei
Expresszügen konnten sogar noch zusätzliche Gepäckwagen
mitgeführt werden. Das war davon abhängig, wie viel Reisegepäck von den
Reisenden mitgeschleppt wurde. So konnte einer der Wagen dazu genutzt
werden und der andere nahm andere Sendungen auf. Im Verlauf der Jahre veränderten sich auch die Ge-päckwagen. Sie mussten nach einigen Jahren er-setzt werden und dann baute man die neuen Wagen nach dem Muster der zur gleichen Zeit ausgelie-ferten Personenwagen auf.
Der Innenraum
wurde dabei jedoch nicht gross ver-ändert. Das war eigentlich gar nicht
möglich, da es hier kaum etwas gab, das verändert werden konn-te.
Gepäckwagen waren wirklich einfach aufgebaut worden. Zusätzlich dienten die Gepäckwagen bei den mit Dampf geführten Zügen auch als Schutzwagen. Die damals verwendeten Dampflokomotiven konnten immer wieder wegen einem Defekt explodieren.
In dem Fall wurde nur der Gepäckwagen
beschädigt. Es war daher ein sehr vielseitig einsetzbares Fahrzeug. Doch
wie so oft waren es gerade diese Fahrzeuge, die es schwer hatten, sich im
Lauf der Jahre zu behaupten.
So sind die
Gepäckwagen mittlerweile bei vielen Bahnen verschwunden. Der Grund sind
die Reisenden. Diese führten immer weniger Gepäck mit und die anderen
Sendungen konnten auch anders befördert werden. Daher kam es dazu, dass
ein kleines Gepäckabteil ausreichte und so der grosse Gepäckwagen
ausgereiht werden konnte. Ja es gab sogar Lösungen, wo diese Aufgaben
durch das
Triebfahrzeug übernommen wurden.
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| Heizwagen | |||||
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Heizwagen
waren spezielle Fahrzeuge, die in den
Reisezügen eingereiht werden
konnten. Diese Wagen sollten jedoch nur eine kurze Karriere haben, denn
Heizwagen wurden während der Umstellung von der Dampfheizung auf die neuen
elektrischen Heizungen benutzt werden. Der Grund war, dass viele
elektrische
Lokomotiven keine Dampfheizung mehr hatten. Trotzdem vergessen
dürfen wir diese Wagen auf keinen Fall.
Das für die Dampfheizung erhitzte Wasser musste dazu erwärmt werden. Da kamen ganz zu Beginn Heizwagen in den Be-trieb, bei denen mit ein-em Feuer in der Feuer-büchse der Dampf er-zeugt werden konnte.
Dieses Prinzip war
schon früher verwendet wor-den. Dort aber um die
Lokomotiven anzutreiben
und genau um diese ging es.
Alte
ausgemusterte Dampflokomotiven wurden schlicht zu Heizwagen umgebaut. Das
Triebwerk wurde zusammen mit den
Dampfmaschinen entfernt. Die fehlende
Masse wurde in den
Achsen
ausgeglichen. Ein einfaches Gehäuse versteckte
etwas die
Lokomotive. In diesem Fall reiste auf dem Wagen ein
Heizer mit,
denn das Feuer musste bewirtschaftet werden. Eine mühsame Arbeit, da nicht
mehr so viele
Kohlen geschaufelt wurden.
Es war ein
billige Lösung, die zu den Anfängen schnell und mit geringen Kosten
umgesetzt werden konnte. Jedoch war klar, dass diese Vehikel sich nicht
lange halten konnten, denn oft waren die Fahreigenschaften des
«Heizwagens» zu schlecht und daher mussten sie durch Wagen ersetzt werden.
Man nahm von der Dampflokomotive nur noch den
Kessel und baute diesen auf
einen Güterwagen der
Gattung G.
Mit dieser
Lösung haben wir jedoch einen grossen Aufwand beim Personal. Dieser konnte
gemildert werden, als die Wagen vermehrt elektrisch geheizt werden
konnten. Da jedoch die Umstellung bei ausländischen Wagen nicht so schnell
erfolgte, waren neue Wagen nötig, die bei den internationalen Zügen
eingereiht werden konnten. Der Grund für diese Verzögerung war, dass im
Ausland noch oft mit Dampf gefahren wurde.
In diesen wurde der
Kessel eingebaut, aber dieser
hatte keine
Feuerbüchse und kein Personal mehr. Zur Erwärm-ung des Wassers
wurde nun elektrische Energie benutzt. Dabei wurde aber nicht immer die
Zugsheizung der Loko-motiven genutzt. Vielmehr baute man auf dem Wagen ein Stromabnehmer auf. Diese Spannung aus der Fahrleitung konnte wie bei den Lokomotiven geschaltet werden.
Sie wurde
aber den Elektroden zugeführt. Durch den durch diese fliessenden
Strom
wurde das Material stark erwärmt und musste mit Wasser gekühlt werden. So
konnte letztlich mit dem entstehenden Dampf die Heizung versorgt werden.
Der grosse Vorteil dabei war, die höhere
Leistung.
Damit diese
Heizwagen besser im Zug eingereiht werden konnten, war ein Seitengang
vorhanden und die Technik mit einer Wand abgegrenzt. Daher konnte der
Heizwagen auch von den Reisenden begangen werden, was ein grosser Vorteil
war. Auch die regelmässige Kontrolle durch das
Zugpersonal konnte von
diesem Gang aus erfolgen. Ein sicherlich durchdachtes Fahrzeug, das auch
zum vorheizen genutzt werden konnte.
Als
letztlich auch andere Bahnen in ihren international eingesetzten Wagen die
elektrische Zugsheizung eingebaut hatten, konnte auf das mitführen der
Heizwagen verzichtet werden. Es gab noch vereinzelte Modelle, die überlebt
haben. Daher sind die Heizwagen nicht gänzlich verschwunden. Mit der
Aufgabe des planmässigen Verkehrs mit Dampflokomotiven dienten sie aber
nur noch historischen Zügen zur Heizung.
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Die Postwagen |
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Wie bei den
Gepäckwagen gab es auch spezielle Postwagen. Bei diesen war sehr viel
speziell, denn die Wagen waren dazu vorgesehen in den
Reisezügen
eingereiht zu werden. Das obwohl es sich bei den Postwagen um Fahrzeuge
handelte, die sich im Besitz der Post befanden. Alleine da zeigt sich, wie
eng die Bahnen mit der Post verbunden waren. Im Gegensatz zum Postabteil
war beim Wagen das Postgeheimnis besser zu wahren.
Danach
wurden die Tore
verschlossen. Das sich im Wagen befindliche Personal der Post reiste in
den Wagen sogar mit, denn es hatte durchaus viel zu erledigen, denn die
Post wurde bereits während der Fahrt sortiert.
Beim Wagen
konnte man nun die Bereiche mit der Sortierung und der weiteren Behandlung
auch räumlich trennen. Zudem waren die Wagen nun auch mit einer wirksamen
Heizung versehen worden. Wer stundenlag nur Briefe in ein Fach wirft
bekommt nicht warm. Die sortierte Post konnte dann bei einem nächsten Halt
wieder ausgeladen werden. Die Arbeit der Leute war dabei sehr effizient
und auch anstrengend.
Was bei den
Postwagen immer, bei den Postabteilen selten vorhanden war, war der
Briefkasten. Wer noch schnell zu
Bahnhof
eilte, um den vergessenen
Liebesbrief zu versenden, konnte sofern er Glück hatte, den Brief am
Bahnsteig
beim
Wagen einwerfen. Wer sich mehr an den Marken als den kunstvollen Gedichten
erfreute erkannte das, denn es war ein Stempel der Bahnpost benutzt
worden. Das auch, weil ja kein bestimmter Ort vorhanden war.
Postwagen
sind für Reisende gar nicht und für das Bahnpersonal nur bedingt
zugänglich. Damit früher das Personal der Bahn trotzdem am Postwagen
vorbei zur
Lokomotive kam, war seitlich ein Durchgang vorhanden. Der war
offen und mit einem kunstvollen Geländer versehen worden. Es sah fast so
aus, als besässe dieser Wagen einen Balkon. Dem war aber nicht so, auch
bei diesen Fahrzeugen war alles optimal abgestimmt worden.
Ältere Modelle wurden aber noch in den reinen
Postzügen
eingesetzt. Das änderte sich erst, als gerade in der Schweiz die ersten
Strecken kamen, wo mit mehr als 160 km/h gefahren wurde. Für dazu passende
Wagen war der Aufwand schlicht zu hoch. Damit verschwanden die Postwagen aus den Schnellzügen und sie begannen ein eigenes Leben. Oft verkehrten die Postwagen nun zusammen mit Güterwagen und sie wurden auch nicht mehr begleitet.
Mit neuen Konzepten begann auch
die Post vermehrt mit Container zu arbeiten. Lediglich die Briefpost
verblieb in den alten Wagen. Wobei sie aber auch dort immer seltener
werden, denn auch ein Postwagen hält nicht ewig. Wenn wir nun etwas über die Grenzen blinken, dann war dort eine ähnliche Entwicklung zu erkennen. Die Post reiste mit Reisezügen und die Wagen gehörten nicht im-mer der Bahn.
An den Grenzen kam es dann oft dazu, dass von einer Post
Sendungen an jene des anderen Landes übergeben wurden. So wurde die
internationale Post ohne grossen Aufwand erledigt. Doch gerade
International war der Zug zu langsam.
Eine
Ausnahme davon bildete Frankreich, denn dort gab es einen ganz besonderen
Postwagen zu bewundern. Dieser hatte eigene
Triebfahrzeuge erhalten und
die Post reiste mit über 300 km/h. Es war ein
TGV, der speziell nur für
die Beförderung der Post genutzt wurde. So konnten auch in dem grossen
Land die Zeiten für die Zustellung verkürzt werden. Aber allgemein ist zu
sehen, dass die Post auf der Strasse unterwegs ist.
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