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Die Hilfsbetriebe |
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Der
Name ist schon etwas speziell. Diese Hilfsbetriebe sind Bereiche auf einer
Lokomotive, die der dort verbauten
Technik dienlich sind. Sie helfen den stark belasteten Bauteilen, indem
diese Bereiche die Kühlung sicherstellen. Es sind somit Betriebe, die
helfend arbeiten und das an mehreren Stellen. Mit der Traktion selber
haben diese Bereiche nun wirklich nichts mehr am Hut. Hilfsbetriebe wollen
helfen und das können sie.
Dazu wähle ich einen Verbraucher, den ich dazu extra nach vorne genommen habe. Zudem hat er auch mit der elektri-schen Lokomotive nicht so viel zu tun.
Jedoch wurde der Bereich nötig, weil etwas fehlte, das auf den
Dampflokomoti-ven in ausreichendem Masse vorhanden war. Die Ölwärmeplatte war das sonderbarste Bauteil auf früheren elektrischen Lokomo-tiven.
Die
Ölwärmeplatte war ein Relikt, das noch aus der
Dampfzeit
her rührte und sich so auch in der elektrischen
Lokomotive nützlich machte.
Das Personal hatte bei den
Dampfmaschinen
die Kannen mit dem
Schmiermittel
nahe beim
Kessel
abgestellt, dadurch konnte das
Öl
besser dosiert werden, wenn geschmiert wurde.
Das
entfiel bei den elektrischen
Lokomotiven, denn diese
hatten keine heisse
Feuerbüchse mehr.
Daher baute man die Ölwärmeplatte ein. Sie können diese mit den normalen
Kochplatten in der Küche vergleichen. Dazu müssen Sie aber noch über ein
sehr altes Gerät verfügen. Die Platten beim
Öl
dienten den Kannen, die leicht erwärmt wurden und so das
Schmiermittel
auf einem idealen Wert für die Verarbeitung hielt.
Sofern Sie sich nun vorstellen, dass diese auch zum erwärmen des
Teewassers genutzt wurde, muss ich Sie enttäuschen. Nicht dass das
Lokomotivpersonal
keinen Tee trinken würde, die
Leistung der
Ölwärmeplatte reichte nicht aus, um das Wasser so stark zu erhitzen. Man
wollte das
Öl
erwärmen und nicht zum kochen bringen, denn das erfolgte in den
Lagern. Sie sehen selbst
banale Bereiche werden von den Hilfsbetrieben versorgt.
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Versorgung der Hilfsbetriebe |
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Auch Hilfsbetriebe benötigen Energie um die Arbeit zu verrichten. Dazu
wurde bei den älteren
Baureihen
im Transformator eine Anzapfung vorgesehen. Bahnen mit
Gleichstrom
mussten die
Spannung
aus der
Fahrleitung
nutzen. Diese konnte nicht angepasst werden und genau das machte man bei
den Hilfsbetrieben der Modelle für
Wechselstrom,
denn so banal es klingen mag, nahezu alle in einem Land hatten die gleiche
Spannung.
Daher waren entsprechende Steckdosen vorhanden, die aber mit der
Frequenz
nicht immer übereinstimmten. Wenn wir die Ausnahmen von dieser Regel
ansehen wollen, dann finden wir die bei den Modellen mit
Gleichstrom
in der
Fahrleitung. Es war eine einfache Versorgung, die keinen Hauptschalter besass. So standen die Hilfsbetriebe bereit, wenn die Lokomo-tive eingeschaltet wurde. Eine einfache Sicherung dient dem Schutz. Mehr war nicht vorhanden.
Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als man auch bei der Fre-quenz sich dem
Landesnetz annähern wollte und das wurde zum Teil bereits umgesetzt, als
die Fahrmotoren noch mit einfachen Lösungen betrieben wurden. Bevor wir dazu kommen, müssen wir uns ein paar Gedanken zu den Verbrauchern machen. Es ist klar, die Kühlung der Bauteile war ein Bestandteil.
Jedoch wurden auch alle anderen elektrischen Versorgungen auf dem Fahrzeug
von diese Bereichen übernommen. Dazu gehören die Ladung der
Batterien,
der
Kompressor
und auch diverse
Heizungen für
das Personal. Natürlich kann man die Liste erweitern, denn es gab keine
andere Quelle auf der
Lokomotive.
Gerade die Tatsache, dass mit den Hilfsbetrieben alles bis auf die
Fahrmotoren versorgt wurde, zeigt wie wichtig diese waren. Die
Lokomotive konnte sogar
einige Aufgaben ohne Fahrmotoren übernehmen, aber nicht ohne die
Hilfsbetriebe, die durchaus auch einen anderen Namen verdient hätten, denn
diese Hilfe sollte man annehmen, denn sie ist ausgesprochen wichtig und
daher verbesserte man die Versorgung immer wieder.
Genau genommen waren es die Bahnen für Gleich-strom, die mit diesem
Stromrichter die
Spannung
verringern konnten. Die Baugruppen konnten dank dem
Hilfsbetriebestromrichter auch nach Bedarf ge-regelt werden, was viel
Energie einsparte. Jedoch mussten die Motoren beim Hilfsbetriebe-stromrichter mit Wellenstrom betrieben werden. Man war also noch nicht am Ziel, das klar vorsah, dass man hier die Kosten minderte. Es ist wie überall, es wird immer bei den Hilfskräften gespart.
Der
Hilfsbetriebestromrichter verschwand dann wie-der um kurze Zeit später
wieder in Erscheinung zu treten. Dazu musste aber zuerst der Weg in eine
neue Welt bei den Hilfsbetrieben getätigt werden. Der Hilfsbetriebeumrichter: Auch beim Umrichter für die Hilfsbetriebe griff man zu einem sehr langen Wort. Da sich aber die Bahnen nun auch mit Abkürzungen auskannten, wurde der Hilfsbetriebe-umrichter mit HUR abgekürzt.
Hier konnte nun wie bei den Fahrmotoren die
Spannung
angepasst werden und das erfolgte sogar bei den Hilfsbetrieben in einem
durchaus grösseren Umfang.
Man
erhöhte die
Spannung
für die Hilfsbetriebe. Diese wurden nun für 400
Volt
ausgelegt und es wurde ein Netz für
Drehstrom
aufgebaut. Diesem konnte, wie das im Landesnetz auch der Fall ist, die
Wechselspannung
von 230 Volt abgenommen werden. Benutzt wurde diese aber nur noch für die
Bereiche, die keinen Motor benötigten. Das waren die statischen
Ladegeräte und
die
Widerstände
der
Heizungen
für das Personal.
Welche das waren, werden wir später noch ansehen. Mit der neuen Technik
sollte auch der verstaubte Name verschwinden und daher suchte man nach
einer anderen Lösung dafür. Als Bordnetzumrichter sollte in Zukunft der Umrichter für die Hilfsbetriebe benannt werden. Auch jetzt ein langes Wort, daher die Abkürzung BUR. Der Name ist schon besser passend, auch wenn damit auch Probleme entstanden.
Beim
Bordnetz meinte man
bisher jenes für die Steuerung, aber letztlich gilt auch hier, dass beide
dem gleichen Zweck dienen und daher so benannt werden dürfen. Nun kommen aber wieder die Stromrichter ins Spiel. Diese wa-ren nun ein Teil der Umrichter und das nutzte man um etwas Gewicht zu sparen.
Die
Versorgung der Hilfsbetriebe wurde nicht mehr dem Trans-formator
entnommen, sondern stammte aus dem Zwischenkreis. Die dortige
Gleichspannung
musste nur noch einem Stromrichter zugeführt werden. Diesen Stromrichter
für das
Bordnetz nannte
man wieder Hilfsbetriebestromrichter.
Der
Vorteil dabei war, dass man Gewicht sparen konnte. Jedoch war es nun auch
ohne grossen Aufwand möglich die Hilfsbetriebe mit mehreren
Stromsystemen
in der
Fahrleitung
zu betreiben. Bei
Bahngesellschaften
mit
Gleichstrom
wurde die
Spannung
in den Zwischenkreis
gespiesen und von dort nahm der Stromrichter
seinen Anteil für die Hilfsbetriebe. Man konnte also überall Bauteile aus
dem gut sortierten Baumarkt verwenden.
Mit
dem Begriff umschreibt man die Abführung der Wärme von einem Bauteil. Es
ist ein Wort, dass durchaus auch an anderen Orten verwendet wird und das
dort den gleichen Zustand umschriebt. Uns brennen nun aber einige Fragen. Warum benötigt man denn eine Kühlung? Ginge es nicht ohne eine Kühlung der Bauteile? Wie löst man das Problem der Kühlung bei Lokomotiven?
Diese Fragen müssen vorgängig geklärt werden, denn die allgemeine Antwort
befriedigt nicht. Es muss gekühlt werden, damit es nicht zu heiss wird.
Eine einfache korrekte Antwort, die schlicht keine Auskunft gibt. Wir
müssen nachsehen. Man hat auf einer Lokomotive einfach zu wenig Platz um alles aus-reichend zu bemessen. Das führt dazu, dass man die Bauteile etwas zu schwach dimensioniert.
Jetzt muss man die Bauteile aber kühlen, denn nur so überstehen sie diese
Überlastung ohne Schaden. Daher geht es bei einem solchen Aufbau nicht
ohne Kühlung. Die
Lokomotive benötigt daher
eine ausreichend bemessene Kühlung. Doch, wie löst man denn das Pro-blem?
Man
wählt dazu unterschiedliche Lösungen. Gewisse Bauteile kühlt man optimal
mit Flüssigkeiten. Andere wiederum begnügen sich mit Luft. Gemeinsam ist,
dass die in den Bauteilen entstehende Wärme abgeführt und an die Umwelt
abgegeben wird. Wir beginnen mit der Kühlung mit Flüssigkeiten, denn der
Grund ist simpel. Diese muss die Wärme an die Luft abgeben und da kann man
die Luftkühlung auch gleich nutzen.
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Die
Flüssigkeitskühlung ist so alt, wie die Eisenbahn selber. Das in der
Feuerbüchse
ausgebreitete Feuer war so heiss, dass die Metalle um die Feuerbüchse sehr
leicht
schmelzen konnten. Damit das nicht passiert, mussten sie
gekühlt werden und dazu nutzte man Wasser und somit eine Flüssigkeit.
Dieser Umstand wird einem nicht bewusst, da mit dem Dampf das Produkt
dieser Kühlung für den
Antrieb
genutzt wurde.
Im
Kessel war die
Belastung so gross, dass das Wasser verdampfte und so noch mehr Wärme
aufnehmen konnte. Jedoch will man bei echten Kühlungen mit Flüssigkeiten
nicht immer das Medium ergänzen. Die Einrichtung so länger ohne Nachgeben
der Flüssigkeit arbeiten lassen. Um Bauteile mit Flüssigkeiten zu kühlen braucht es mehr Aufwand, als wenn man die Kühlung der Luft überlassen würde. Die Flüssigkeit muss ja wieder verwendet werden. Wir
können die
Lokomotive, oder das Auto
nicht in einen Fluss stecken und dort auskühlen lassen. Jedoch zeigten die
Dampflokomotiven, dass man das
Kühlmittel
durchaus in regelmässigen Abständen nachfüllen kann. Dort wurde aber der
Dampf abgeführt. Jedoch bietet diese Form der Kühlung einen grossen Vorteil, denn mit Flüs-sigkeiten kann man sehr viel Wärme abführen. Hingegen muss die Flüssigkeit wiederum gekühlt werden, was nur mit Luft geht. In seltenen Fällen kommt also diese Kühlung ohne Hilfe aus. Um die Flüssigkeit zu erhalten, wird eine eigens dazu gedachte Anlage aufgebaut. Alle dazu be-nötigten Baugruppen mussten ja verbunden werden.
Die Kühlanlage:
Kühlungen bedingen immer eine Anlage. Diese sorgt dafür, dass diese
Einrichtung auch funktioniert. Passend dazu nennt man diese zur Kühlung
gedachten Einrichtungen Kühlanlagen. Der Begriff umfasst dabei alle für
die Flüssigkeitskühlung benötigten Baugruppen. Man kann die Bezeichnung
aber auch bei der Kühlung mit Luft benutzen. Kühlanlagen sind dabei nicht
immer sehr kompliziert aufgebaut worden.
Diese
Kühlmittel
haben andere Anforderungen und auch die von diesen abgeführte Menge Wärme
kann je nach
Bauart anders sein.
Sie sehen, die Kühlanlage als Standardprodukt gibt es schlicht nicht zu
kaufen. Die einfachste Bauform einer Kühlanlage ist einfach. Das Kühlmittel wird in einem Gehäuse aus Metall eingefüllt. Wird das Mittel an den zu kühlenden Baugruppen erwärmt wird es leichter und mit Hilfe der Thermik nach oben verdrängt.
Bedingt durch diese Zirkulation gelangt die heisse Flüssigkeit an das
kühle Blech. Dort wird diese an das Metall abgegeben und so aus dem
Bauteil geleitet. Das nun wieder kühlere Medium sank zu Boden.
Es
ist eine seltene Art für die Flüssigkeitskühlung auf den
Lokomotiven. Sie kommt
jedoch bei Transformatoren zum Einsatz, die über geringe
Leistungen verfügen.
Bei den Lokomotiven finden sich daher eher Modelle mit geringen Werten bei
den Daten. Wird mehr Wärme erzeugt, reicht diese einfache Form jedoch
nicht mehr aus. Um mehr Wärme abführen zu können, muss das
Kühlmittel
schneller ersetzt werden.
Mit
den thermischen Effekten funktioniert das nicht mehr. Dem
Kühlmittel
fehlt schlicht die Zeit um die Wärme an das Metall anzugeben. Diese kann
auch nicht so schnell die Abgabe an die Luft vollziehen. Daher wird oft
als erste Massnahme die Oberfläche vergrössert. Der Transformator, oder
auch ein anderes Bauteil wird mit Kühlrippen versehen. Besser ist es
jedoch, wenn wir die Flüssigkeit künstlich in Bewegung versetzen.
Mit
den Komponenten der Einheit wird die Flüssigkeit bewegt und kann so mehr
Wärme abführen. Deutlich ver-bessert werden muss aber die Abgabe der
Wärme, denn nur so kann die Flüssigkeit wieder genug Wärme am Bauteil
aufnehmen. Diese speziellen Kühleinheiten bestehen aus unterschied-lichen Bauteilen. Dazu gehören Pumpen, die für eine künstliche Zirkulation sorgen, oder auch Bauteile, welche die Flüssigkeit wieder kühlen.
Je
nach Ausführung der Kühleinheit, kann auch ein
Filter für die Reinigung verbaut werden. Diese sind jedoch eher selten
auf
Lokomotiven zu finden, denn
die Kühlflüssigkeit wird bei den Bauteilen nicht so schnell verschmutzt. Dank der Pumpe wird die Flüssigkeit künstlich in Beweg-ung gesetzt. Die am Bauteil entstehende Wärme wird so von der Flüssigkeit deutlich besser übernommen und durch die künstlich erzeugte Strömung weggeführt.
Die
erwärmte Flüssigkeit wird dann durch Leitungen gepumpt und dort im
nächsten Bauteil abgekühlt. Die künstliche Strömung sorgt dann dafür, dass
die Flüssigkeit wieder zum Bauteil gelangen kann.
Dort wird die Flüssigkeit wieder erwärmt und es entsteht ein Kreislauf.
Dieser ist geschlossen, denn man will das
Kühlmittel
nicht immer ersetzen. Da die Pumpe aber auch dafür sorgt, dass die
Flüssigkeit durchmischt wird, können auch mitgeführte Schwebeteile in das
System gelangen. Bei elektrischen
Lokomotiven sind diese
selten, aber nicht ausgeschlossen. Daher muss das Kühlmittel regelmässig
kontrolliert werden.
Die
zudem relativ dünnwandigen Bleche können die Wärme sehr gut an die Luft
abgeben. Nur so ist eine genug grosse Abkühlung vorhanden, denn auch trotz
aller Massnahmen, die Wärme kann nicht immer vollumfänglich an die Luft
übergeben werden. Die Abgabe der Wärme von einem Kühlmedium an ein anderes wird Rückkühlung genannt. Diese kann aber nur so gut sein, wie das zweite Medium die Wärme aufnehmen kann.
Bei
der Rückkühlung an die Luft kann nur bis zu deren Tempe-ratur abgekühlt
werden. Mehr geht nicht, denn die Luft kann die Wärme nicht aufnehmen,
wenn sie schon heiss genug ist. Daher muss auch auf die Rückkühlung
geachtet werden. Wir wissen nun, die man Wärme von einem Bauteil mit Flüs-sigkeiten abführt. Wir haben auch den Begriff der Rückkühlung kennen gelernt. Diese wird nun zu unserem Thema.
Betrachten wir den Kühler in der Kühleinheit genauer. Die Wär-me wird
durch die dünnen Bleche an die Luft abgegeben. Diese wird dort ebenfalls
nur durch thermische Effekte erneuert. Diese Naturgesetze gelten für
Flüssigkeiten und
Gase.
Diesem Kühler kann man nun aber mehr Luft zuführen und zwar so, wie wir
mit der Flüssigkeit gearbeitet haben. Daher erfolgt in dem Fall die
Rückkühlung des Medium mit einer Luftkühlung und diese sollten wir genauer
ansehen, denn sie kann auch ohne die Flüssigkeitskühlung arbeiten und die
Wärme direkt von den Bauteilen abführen. Das ist eine leichte Lösung, die
verbaut wird, weil Gewicht gespart werden muss. |
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| Die Luftkühlung | |||||
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Beginnen wir die Kühlung mit der Luft mit dem Medium. Es ist durchaus
möglich für die Kühlung spezielle
Gase zu
verwenden. Jedoch hat das viele Nachteile. Das Medium kann auf der Fahrt
versiegen und es ist teuer in der Beschaffung. Gratis zu bekommen und
ideal geeignet ist die normale Atemluft. Diese muss nur noch zu den
Bauteilen geführt werden und das ist gar nicht so leicht, wie man
allgemein erwarten würde.
Dieses Wasser will man aber nicht im
Maschinenraum
und auch der aufgewirbelte Staub ist hinderlich. Daher muss man die
Zu-fuhr der Luft für die Kühlung entsprechend aufbauen. Damit wollen wir
nun den Weg durch die Kühlung mit Luft beginnen. Das Lüftungsgitter: Eine einfache Massnahme den Regen draussen zu halten sind einfache Lüftungsgitter. Diese Öffnungen sind seitlich am Fahrzeug angebracht worden und sie besitzen Lamellen, die waagerecht verlaufen. Sie sind
so aufgebaut, dass der Regen nach aussen ablaufen kann. Sie kennen diesen
Effekt vielleicht von den Jalousien bei Ihnen zu Hause, denn diese sind
oft ähnlich aufgebaut worden. Die so aufgebauten Lüftungsgitter funktionieren recht gut. Je-doch haben sie den Nachteil, dass der Schmutz in die Lo-komotive gelangt. Daher wurden diese oft weit oben montiert, da dort der aufgewirbelte Schmutz nicht so intensiv vorhanden war. Um weniger Schmutz zu bekommen, mussten die Lüftungsgitter noch weiter nach oben versetzt werden. Dort ergaben sich jedoch wieder Probleme mit dem Wasser, daher verbesserte man die Gitter.
Düsenlüftungsgitter bekamen ihren
Namen wegen dem Aufbau. Die Lamellen können hier auch senkrecht geführt
werden. Das Wasser konnte an diesen Lamellen ablaufen und die Luft wurde
durch einen Effekt von Düsen schneller nach innen gezogen. Das war
wichtig, weil hier auch eine gute Reinigung erfolgt. Diese soll so auch
den Schmutz aussen am Fahrzeug lassen und nicht in dieses eindringen.
Das
funktioniert auch mit Luft und je nach Aufbau dies-es Filters kann diese
besser oder schlechter gereinigt werden. Feinmaschige Filter bieten der
Luft einen Wid-erstand und daher kommen diese in Düsenlüftungs-gittern
vor.
Mit
den Lüftungsgittern und den Filtern haben wir die Luft in das Fahrzeug
geführt. Idealerweise wird sie dort wieder beruhigt. Durch die Filter und
den Fahrtwind ist die Luft durchwirbelt worden und das will man in der
Kühlung nicht haben, denn so kann die Wärme nicht mehr optimal abgeführt
werden. Je besser diese Beruhigung, desto besser kann die Wärme abgeführt
werden und das ist ja der Zweck dieser Luftkühlung.
Die so aufbereitete und beruhigte Luft wird als
Kühlluft bezeichnet. Diese ist jedoch wegen der Anordnung der
Lüftungsgitter nicht immer dort, wo man sie gebrauchen kann. Zudem ist
beruhigte Luft nicht motiviert sich weiter zu bewegen, denn dazu muss sie
wieder beschleunigt werden. Aber bevor wir das machen noch ein Punkt, der
bei der Luftkühlung auch umgesetzt wurde, denn man kann auch alleine mit
den Fahrtwind kühlen.
Dazu werden die zu kühlenden Bauteile so montiert, dass sie von der Luft
gekühlt werden. Das kann unter dem Fahrzeug sein, aber auch auf diesem.
Sehr einfach und gut funktioniert diese Kühlung mit dem Fahrwind auf dem
Fahrzeug. Die dort montierten Teile werden während der Fahrt von der Luft
umströmt und so ausreichend gekühlt. Die dort oft verwendeten Gitter
dienten nur dem Schutz vor Beschädigungen.
Jedoch ergeben sich auch Probleme, denn die Bau-teile müssen an einem
bestimmten Ort montiert wer-den. Dort ist der Platz oft beschränkt und
auch die Bauteile können nicht immer auf das Dach verscho-ben werden. An einen bestimmten Ort gebundene Bauteile können so nicht gekühlt werden. Besonders früher versuchte man diese Lösung so oft es ging anzuwenden, denn was keinen grossen Aufwand ergibt, ist billig und das ist bei einer Lokomotive immer wieder das Thema.
Wo
all das aber nicht geht, muss die Luft beschleunigt werden und zu den
Bauteilen geführt werden. Eine Lösung, die recht oft verbaut wird und
daher ange-sehen werden muss.
Die Fremdventilation:
Die Kühlung, bei der die Luft beschleunigt wird, nennt man
Fremdventilation. Dabei wird die Luft durch ein Bauteil in Bewegung
gebracht und so mit fremder Hilfe zu den Bauteilen geführt. Somit bleibt
uns nur noch der zweite Teil dieser Fremdventilation und das Wort
Ventilation ist durchaus vielseitig und daher auf den elektrischen
Lokomotiven immer nur eine
allgemeine Bezeichnung.
Der Begriff Ventilation wird auch medizinisch
bei der Atmung benutzt. Damit ist nur umschrieben, dass Luft über eine
künstlich erzeugte Strömung an ein Ort verbracht wird. Bei der Lunge durch
die Bewegung des Zwerchfells. Bei den
Lokomotiven die mit einer
solchen Ventilation versehen wurden, meint man in den meisten Fällen die
Fremdventilation. Dabei ist es einfach nur eine kürzere Weise dies zu
umschreiben.
Jedoch wird hier durch die Rotation die Luft in dem Bauteil beschleunigt.
Vor dem Ventilator entsteht dadurch ein Unterdruck der die Luft anzieht.
Viel mehr ist damit eigentlich gar nicht verbunden, denn es gibt keine
weitere Aufbereitung. Wenn Sie eher deutsche Begriffe vorziehen, dann können Sie den Ventilator auch als Lüfter be-zeichnen. Einen Unterschied gibt es nicht. Der Aufbau ist gleich und daher können diese beiden Begriffe frei verwendet werden.
Je
nach Land wird bei den
Lokomotiven von einem
Ventilator, oder von einem Lüfter gesprochen. Der Lüfter entstammt der
Tatsache, dass Wind in einigen Regionen als Luft bezeichnet wird. Wenn wir schon bei den deutschen Begriffen sind, können wir auch gleich die dort übliche Präzi-sierung erwähnen. Ein Kühlerlüfter ist nun wirklich nichts mehr anderes als der Ventilator der Kühlluft beschleunigt und den Bauteilen zuführt. Dabei
ist der Lüfter nicht immer dort eingebaut worden, wo auch gekühlt werden
muss. Das ist oft auch eine Frage des verfügbaren Platzes in einem
Fahrzeug.
Die Leitungen mit der Kühlluft werden Luftkanal
genannt. Ein Luftkanal ist einfach ein Rohr, durch das die Luft geführt
wird. Wo dieser Kanal beweglich sein muss, können auch andere Stoffe
benutzt werden. Mit dem Luftkanal wird die Luft jedoch immer in einer klar
vorgegebenen Richtung befördert und das ist bei den Fahrmotoren wichtig,
besonders dann, wenn sie tief im
Laufwerk eingebaut wurden.
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| Die Fahrmotorventilation | |||||
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Um
es gleich zu Beginn zu erwähnen, nicht alle Fahrmotoren werden mit einer
Fahrmotorventilation versehen. So werden Permanentmagnetmotoren auch mit
einer Flüssigkeitskühlung versehen, das ist dort möglich, weil bei diesen
Motoren nur noch der Stator gekühlt werden muss. Bei den anderen
Fahrmotoren wird jedoch zwischen zwei Lösungen unterschieden, die mit Luft
arbeitet und die wir ansehen müssen
Die
Rückkühlung dieser Motoren wird daher oft auch als Fahrmotorventilation
bezeichnet. Das ist zwar nicht ganz korrekt, aber man will so auch eine
Unterscheidung von den anderen so gekühlten Bauteilen. Eigenventilation: Es gab auch Fahrmotoren, die mit einer Eigenventilation versehen wurden. Bei dieser Lösung sor-gen sie gleich selber dafür, dass sie ausreichend gekühlt werden.
Zusätzliche Lüfter und Luftkanäle werden dabei nicht be-nötigt. Auch wenn
man es meinen könnte, die damit ver-sehenen Motoren waren nicht so
ausgelegt worden, dass alleine über das Gehäuse genug Wärme abgeführt
werden konnte.
Der Fahrmotorlüfter ist bei der
Eigenventilation ein an der Welle des Rotors angeschlossenes Lüfterrad.
Dieses beginnt sich daher zu drehen, wenn der Motor seine Arbeit aufnimmt.
Auch wenn wir hier den Begriff für dieses
Rad
nehmen, er wird oft auch für einen normalen Ventilator verwendet, jedoch
haben wir hier einen direkt vom Motor angetriebenen Lüfter erhalten, was
ganz gut dazu passt.
Die
Eigenventilation ist leicht und dank den dort verwendeten Filter ist auch
der Schmutz kein so grosses Problem, wie man erwarten könnte. Trotzdem ist
diese Lösung nicht überall erfolgreich einsetzbar, denn durch den Aufbau
ergeben sich durchaus Probleme mit der Kühlung der Fahrmotoren und das
hängt mit dem Lüfter zusammen. Dieser arbeitet je nach der Drehzahl besser
oder schlechter und kann sogar ausfallen.
Das
führt aber dazu, dass sich die Luft nicht mehr zum kühlen nutzen lässt.
Die Motoren sind also bei tiefen Geschwindigkeiten so gut wie nicht mehr
gekühlt. Das kann ausgeglichen werden, denn man kon-struiert die Motoren so, dass sie diese Situation meistern können und die gespeicherte Wärme erst abgeben, wenn eine ausreichende Kühlung vorhanden ist.
Durch diese Massnahme werden die Motoren jedoch schwer und auch die
verfügbare
Leistung ist
nicht optimal und daher sind diese Eigen-ventilationen immer wieder ein
Thema bei den Fachleuten, die das oft bemängeln.
Bei
der Fahrmotorventilation werden wir daher in diesem Artikel das Prinzip
der forcierten Luftkühlung weiter verfolgen. Das heisst, wir bewegen die
Luft künstlich mit einem Ventilator und pressen diese durch Luftkanäle zum
zu kühlenden Bauteil. In den meisten Fällen ist das der Fahrmotor. Die
Kühler für die Rückkühlung der Flüssigkeitskühlung werden in dem Fall
einfach in einem Luftkanal montiert und erwärmen so die Luft.
Es
ist aber auch möglich, dass für die Fahrmotoren eine eigene Kühlung
verbaut wurde. Das hat den Vorteil, dass alle Motoren mit der gleich
warmen Luft von der Wärme befreit werden können. Da diese Ventilation auch
arbeitet, wenn der Motor nicht bewegt wird und daher keine Wärme entsteht,
wird sie zur Unterscheidung von der bekannten Eigenventilation mit dem
Begriff der Zwangsventilation genauer umschrieben.
Jedoch nutzt man nun eine weitere Eigenschaft dieser Ventilation, denn
durch die Aufbereitung ist diese trok-ken und sauber. Damit können die
Bauteile gereinigt werden und dann die Wärme besser abgeben. Die Zwangsventilation hat eine gute Wirkung, besitzt aber ebenfalls ein Problem. Die Ventilation erzeugt Lärm, der kann sehr gross sein und daher das Personal, oder die Leute am Bahnsteigen belästigen.
Aus
diesem Grund arbeiten diese Lösungen mit abge-stuften Drehzahlen, die bei
geringen Geschwindigkeit den Lärm deutlich vermindern. Trotzdem kann er im
Stillstand immer noch stören, daher ist eine Möglichkeit vorhanden die
Ventilation auszuschalten.
Soweit entspricht dieser der Fremdventilation. Hier wird jedoch die
Ventilation automatisch gestartet, wenn mit dem Fahrzeug eine Fahrt
beginnen soll. Das kann in Anhängigkeit mit den Wendeschaltern erfolgen.
Ab einer durch die Steuerung bestimmten Geschwindigkeit schaltet die
Zwangsventilation automatisch auf die volle
Leistung um. Das
auch, wenn eine Kühlung gar nicht erforderlich ist und das verbraucht
Energie.
Man baute bei den
Lokomotiven mit
Zwangsventilation zur Verbesserung eine Ventilationssteuerung ein. Es
handelt sich um einen Lösung, welche die Funktion verbesserte. Am
verhalten dieser Ventilation passiert zu Beginn kein Unterschied. Das
heisst auch jetzt, startet diese automatisch, aber immer nur in der
tiefsten Drehzahl der Ventilatoren. Die Kühlung ist also nicht optimal.
So
kann der Bedarf bei der Energie verringert werden, denn mit der vollen
Leistung wird
nur bei sehr hohen Zug-kräften gearbeitet. Ist diese Abführung der grossen
Wärme jedoch erfolgt, reduziert die Steuerung die Drehzahl wie-der. Es ist also eine Regelung vorhanden, die von den Tempe-raturen abhängig ist. Damit kann die Kühlung optimal betrieben werden. Grundsätzlich sind aber nur Modelle damit ausgerüstet die neuer sind. Bei
diesen kann der Hilfsbetriebeumrichter in mehreren Stufen arbeiten und so
dank der Steuerung eine optimale Ventilation für die Fahrmotoren bereit
stellen. Jedoch ergeben sich mit der Steuerung neue Probleme. Die Nachventilation ist ein Begriff, der umschreibt, dass die Lüfter nach dem Betrieb nicht gleich abgestellt wer-den. Das ist gerade wichtig, wenn zuvor viel Wärme erzeugt wurde. Der Ausfall kann den Motoren schaden.
Diese Nachventilation ist durch das Personal nicht immer optimal
eingehalten. Daher gibt es die entsprechende Steuerung, die erst nach
einer gewissen Zeit die Venti-lation abstellt.
Neue
Lokomotiven mit Umrichter
benötigten die Kühlung auch im Stillstand, denn die Stromrichter erzeugen
immer eine geringe Wärme. Dank der bei diesem Modellen vorhandenen
Ventilationssteuerung kann diese in dem Fall aber mit der geringsten
Leistung
betrieben werden. Die Ventilation hier wird also erst abgestellt, wenn das
Fahrzeug ausgeschaltet wird, denn ohne Energie funktioniert keine
Ventilation.
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