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Die Elektrizität, ein Naturgesetz |
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Die
Elektrizität ist ein Naturgesetz. Um dieses zu verstehen, müssen wir uns
in die Welt der Naturwissenschaften begeben und uns dem Fachbereich der
Atomphysik zuwenden. So wurde ich in der Berufsschule auf die Elektrokunde
vorbereitet. Heute gilt diese Elektrizität sogar als eigener Zweig bei den
Naturwissenschaften und daher dürfen wir uns davon nicht verstecken. Wir
müssen uns damit befassen, ob wir wollen oder nicht.
Dabei ist diese Sache wirklich ausgesprochen einfach, denn sie wird sogar
von der Natur be-herrscht und das sogar an Orten, wo wir es nicht erwarten
würden, denn nur so funktioniert unser Körper so, wie wir wollen.
Grundsatz:
Durch Reibung entsteht Elektrizität. Jeder Mensch kennt Gewitter mit den
Blitzen, denn es gibt sie überall. Mit diesen machen wir unseren Anfang.
Erst danach kommen wir dann zu einigen grossen Persönlichkeiten der
Elektrotechnik. Wenn wir nun mit den Blitzen beginnen, dann müssen wir uns
deren Entstehung ansehen und damit sind wir bei unserem Grundsatz, denn
Reibung ist für den Blitz verantwortlich.
Die
Blitze entstehen, wenn es zwischen den Wolken zu sogenannten Entladungen
kommt. Diese können durchaus sowohl gegen das All, als auch gegen den
Boden entladen werden. Sehr oft jedoch finden sie innerhalb von Wolken
statt und damit sind wir bereits in der Welt der Atomphysik angelangt. Wir
sollten so ein Atom kurz ansehen. Diese sind letztlich für unsere
Elektrizität verantwortlich und sie werden wirklich entladen.
Nein wir werden nun keine Atome spalten. Ein Atom besteht aus zwei
elektrisch unterschiedlichen Bereichen. Dabei spricht man von den Protonen
und Elektronen. Meistens bildet der Kern das Proton und dieser wird nicht
verändert werden. Um diese Protonen schwirrt nun eine unterschiedliche
Zahl von Elektronen. Sie können sich das wie Motten vorstellen, die das
Licht in der Nacht umkreisen und nie an ein Ziel kommen.
Wären diese jedoch gleich gepolt, würden sich die Elektronen abstossen.
Sie können das mit zwei handelsüblichen Magneten vergleichen. Je nachdem,
wie Sie diese zu einander halten, ziehen sie sich an, oder werden
abgestossen. Diese Bindung zwischen den Protonen und den Neutronen ist jedoch nicht so fest und so können sich Elektronen auch loslösen. Einzelne Motten fliegen auch wieder von der Lampe weg.
Das
erfolgt bei den Atomen jedoch durch die Reibung der Luft zur Erde und bei
unterschiedlicher Luftschichten sogar zwischen den beiden. So entstehen
zwei getrennte Ladungen. Um das besser zu verstehen, greifen wir zum
Na-delkissen. Dort sind unterschiedlich farbige Köpfe. Die grünen sondern wir nun aus und legen sie einfach daneben hin. Das Kissen hat nun einige seiner Elektronen verloren und diese sind frei.
Sowohl das Kissen, als auch die aussortierten Nabel bilden einen Bereich,
den wir nun Ladung nennen. Bereits jetzt ist bei den Atomen Elektrizität
entstanden. Es ist wirklich nicht mehr, es werden einfach Elektronen den
Atomen entnommen.
Diese durch Reibung entstandene
Elektrizität wird daher schlicht als Reibungs-elektrizität bezeichnet.
Durch diese entstandene Ladungen sind nun getrennt und wir haben die
Elektrizität eigentlich bereits kennen gelernt. Doch nun kehren wir wieder
zu den Atomen zurück, denn diesen fehlen nun Elektronen und wir haben
vorher erfahren, dass deren Anzahl immer den Protonen entsprechen muss.
Der
Blitz gleicht diese Ladungen aus und dabei sucht er sich den einfachsten
Weg und das ist der erwähnte Blitzableiter. Dank diesem konnte die Gefahr
von Blitzen gemildert werden. Bei der Luft werden diese durch den Blitz wieder ausgeglichen. Und wir kommen nun zu dem Effekt mit der Reibungselektrizität in einem etwas kleineren Rahmen aufzeigt.
Es
wird kaum jemanden geben, der diese Entladung von Elektri-zität nicht
schon am eigenen Leib erfahren hat. Dazu müssen Sie die richtige Kleidung
tragen und die Luft sehr trocken sein. Ins Spiel kommt nun die Türe und
dort die Türfalle aus Metall. Wenn Sie die Türfalle berühren, erhalten sie einen Schlag. Die durch die Reibung beim Gehen erzeugten Ladungen werden über das Metall wieder abgebaut.
Es
ist das gleiche Phänomen, das bei einem Blitz auch zur Anwendung kommt. In
dem Fall werden die elektrischen Lad-ungen auf einen Schlag wieder
ausgeglichen. Das kann mit feuch-ter Luft vermindert werden und auch die
Kleidung spielt dabei eine grosse Rolle.
Der
Ausgleich der Ladungen bei der Türfalle sorgt immer dafür, dass wir
Zucken. Auch wenn wir diese Entladung erwarten, der Effekt ist immer
vorhanden. Das hat eine bestimmte Auswirkung, denn der Grund ist die in
unserem Körper vorhandene Elektrizität. Bevor sie nun panisch werden,
diese ist im Körper extrem wichtig und die Entladung sorgt nur dafür, dass
diese etwas durcheinander gebracht wird und wir zucken. Dieser Effekt führt uns ins Jahr 1770 und nach Italien. Der italienische Mediziner Luigi Galvani beobachtete mit einer Elektrisiermaschine an Froschschenkeln diese Zuckungen bei einem toten Frosch.
Damit erkannte er, dass die von den Muskeln erzeugten Bewegungen von
elektrischen Impulsen ausgeführt wer-den. Diese werden vom Gehirn über
eine Leiterbahn na-mens Nerv zum Muskel gesendet und dieser zieht sich
zu-sammen. Es ist also ein elektrischer Impuls dafür verantwortlich ist, dass der Arm bewegt wird. Genau dieser Umstand macht die äussere Elektrizität für den Menschen gefährlich.
Die
Entladung an der Türfalle bleibt auf wenige Muskeln beschränkt und wirkt
sich nicht auf jene des Herzens aus. Je nach Stärke können wir diese
ungewollte Zuckung noch während mehreren Minuten spüren. In der Dunkelheit
kann zudem ein kleiner Blitz erkannt werden.
An
diesen Grundgesetzen wird sich nichts mehr ändern und wir wollen nun das
erlernte zusammenfassen. Elek-trizität ist ein natürliches Phänomen,
dieses arbeitet mit Ladungen, die in den Pluspol und den Minuspol
aufgeteilt werden. Entstehen tut diese Spannung durch Reibung, die sich
aufladen kann, wenn kein direkter Ausgleich erfolgt. Wir merken das mit
dem Stromschlag, den wir bei der Türfalle bekommen.
Soweit war es mit der Atomphysik gar nicht so schwer und mehr ist es
wirklich nicht mehr. Im Zusammenhang mit der Elektrizität gibt es jedoch
drei Werte, die wir genauer ansehen müssen und mit denen jeder schon zu
tun hatte. An dem Grundsatz für die Elektrizität ändert sich dabei nichts,
denn die Werte sind immer vorhanden und dabei bilden drei Namen die
Grundlage für die Elektrizität und für deren Verständnis.
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Grundeinheiten |
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Wer
mit der Elektrizität arbeiten will, kommt nicht um drei Namen herum. Diese
sind im Zusammenhang mit Werten wie Strom, Spannung und Widerstand
untrennbar damit verbunden. An den Ladungen ändert sich jedoch nichts, wie
können sie dadurch nur etwas besser verstehen und das wird sich mit den
Werten schnell zeigen, denn sie sind so wichtig, dass sie sich sogar in
den üblichen Sprachgebrauch auswirken.
Zwischen zwei Menschen
entstehen ebenfalls Spannungen. Wobei wir dort schon bald wieder bei der
Elektrizität sind, denn in dem Fall kann es oft auch kräftig knallen und
damit sind wir bei unserem bekannten Blitz. Gehen wir ins Badezimmer und dort zum Waschbecken. Dieses besitzt einen Hahn aus dem das Wasser kommt und einen Abfluss aus dem es wieder abfliessen kann.
Dabei bilden diese unsere beiden Ladungen und die Spann-ung ist
nichts anderes als die Differenz zwischen dem Druck der Wassersäule und
dem Abfluss. Je grösser dieser Wert ist, desto stärker wird das Wasser ins
Waschbecken strömen, doch dazu kommen wir später. Angegeben werden Spannungen mit der Einheit Volt. Sie haben diese oft mit V abgekürzte Einheit schon öfters erkannt. An jedem elektrischen Gerät ist ein Schild vorhanden, der diese Einheit zusammen mit einem Wert angibt. Schauen Sie etwas genauer hin, denn oft werden dort Werte wie 230 V zu lesen sein und uns stellt sich die Frage, wie es zu dieser Einheit kommt und damit sind wir beim Namengeber der Spannung angekommen.
Den italienischen Physiker Allessandro Volta wollen wir nun etwas
genauer kennen lernen. Daher kommen wir nun zu Alessandro Giuseppe Antonio
Anastasio Volta. Er kam am 18. Februar 1745 in Como zur Welt und er sollte
zu einer Berühmtheit werden. Wie damals oft vorgesehen, sahen seine Eltern
eine Laufbahn als Jurist vor und daher wurde der Junge an die
entsprechenden Schulen geschickt. Jedoch war er anderen Dingen angetan.
Zudem entdeckte Volta anhand der im Lago Maggiore aufstei-genden
Blasen das
Gas
Methan. Ab dem Jahre 1810 wurde Volta letztlich noch in den Adelsstand
gehoben und durfte sich fortan als Graf von Volta bezeichnen. Volta verstarb am 5. März 1827 in Como und er war der erste grosse Physiker, der wichtig ist. Postum wurde im die höchste Auszeichnung vergeben, die einen Physiker zukommen konnte.
Nach ihm wurde die Einheit für die elektrische Spannung
be-zeichnet. Neben der Einheit Volt war Volta auch auf der letzten 10 000
Lira Banknote von Italien abgebildet worden. Alleine das zeigt dessen
Bedeutung eindrücklich auf. Strom: Mit Strom verbinden viele Leute einen grossen Fluss. Damit sind wir aber auch beim Wasser und das hilft uns nun. Wenn wir wieder zum Wasserbecken zurück kehren, dann ändern wir nun den Zustand.
Wir öffnen den Wasserhahn und das Wasser läuft von diesem in den
Abfluss. Dieser Wasserstrahl entspricht nun dem elektrischen Strom. Dort
fliessen jetzt aber die Elektronen, die wir bereits kennen gelernt haben.
Warum
wird hier die französische Schreibweise angewendet? Die Antwort ist
simpel, denn wir kommen zu einer weiteren aussergewöhnlichen Person im
Bereich der Elektrizität. Die Einheit ist die Ehrung für André-Marie Ampère. Ampère wurde am 20. Januar 1775 in Lyon geboren. Der wissbegierige Junge begann sich für die Bereiche Physik und Mathe-matik zu interessieren.
Als hervorragender Theoretiker wandte er sich der Elektrodynamik
zu. Ampère verlor sei-nen Vater in Folge einer Hinrichtung, was ihn in
eine Krise führte. Dennoch sollte er den Begriff der elektrischen Stromes
massgeblich bestimmen. Speziell bei den Theorien von Ampère war, dass er die Stromrichtung bestimmte. Jetzt kommen die schon früher erwähnten Werte Pluspol und Minuspol zum tragen. Ampère erkannte, dass der elektrische Strom immer gegen den negativ geladenen Bereich floss.
Es ist so, man sprich bei elektrischem Strom von einem Fluss und
daher passt der vorhin erwähnten Wasserstrahl bestens. Damit haben wir nun
die zweite Grösse. Obwohl das Leben von André-Marie Ampère nicht mit viel Glück beseelt war, bleibt sein Name dank der Einheit für den elektrischen Strom immer in Erinnerung. Ampère verstarb 10. Juni 1836 in Marseille an den Folgen einer Lungenentzündung.
Die Ehrung mit der Einheit wurde ihm jedoch erst nach seinem Tod
zu Teil. Die Bestimm-ung nach dem Namen des in Paris beigesetzten Ampère
erfolgte im Jahre 1893. Der Widerstand: Auch Widerstand wird immer wieder geleistet. Sie wehren sich vor dem Richter vor der neuen Statue für Ampère vor Ihrem Schlafzimmer.
Mit anderen Worten, Sie
stellen sich gegen etwas und genau das macht der elektrische Strom auch.
Im wird immer ein Widerstand entgegen stehen und er bildet den dritten
Teil, den wir kennen lernen. Auch die Einheit für den Widerstand wird nach
einem Physiker benannt.
Als Folge davon werden jedoch die Fallhöhe und die Menge des
fliessenden Wassers beschränkt. Wie wichtig diese Verhältnisse wirklich
sind, werden wir später noch genauer kennen lernen, denn zuerst muss das
erkannt werden. Georg Simon Ohm wurde am 16. März 1789 in Erlangen und somit in Deutsch-land geboren. Ohm stammte aus einem bürgerlichen Haus und befasste sich schon früh mit Mathematik und studierte Physik.
Dabei wurde sogar die Hoffnung geäussert, dass aus Georg Simon Ohm
ein bekannter Physiker werden könnte. Auf Grund der von Georg Simon Ohm
entdeckten Gesetzmässigkeiten wurde diese Vorstellung sogar übertroffen. Ohm entdeckte während seiner Forschungen dem Zusammenhang von elektri-schen Strom zur Spannung und umgekehrt. Die daraus resultierende Wertig-keit wurde als Widerstand bezeichnet.
Damit war der Zusammenhang der vorgestellten Einheiten erwiesen
worden und wir haben die wichtigsten Einheiten der Elektrizität kennen
gelernt. Dabei sollte Ohm jedoch den grösseren Beitrag leisten, als Volta
und Ampère das taten.
Georg Simon Ohm verstarb am 06. Juli 1854 in München. Dabei erlag
er einem Schlaganfall und mit der Einheit Ohm für den elektrischen
Widerstand wurde er geehrt. Auch hier erfolgte diese Ehrung postum im
Jahre 1881 und dabei sollte es für die Ehrungen von Georg Simon Ohm nicht
bleiben. Seine Berechnungen wurden nach im benannt und daher spricht man
heute vom Ohmschen Gesetz, das man kennen muss. |
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| Spannung | Widerstand | Strom | |||||
| Bezeichnung | U | R | I | ||||
| Masseinheit | Volt | Ohm | Ampère | ||||
| Zeichen | V | Ω | A | ||||
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In der Tabelle habe ich das Ohm’sche
Gesetz aufgezeigt. Dabei besagt das Gesetz, dass die Stärke des durch ein
Objekt fliessenden elektrischen Stromes proportional der elektrischen
Spannung ist. Umgekehrt ist der Quotient aus Spannung und Strom der
definierte elektrische Widerstand. Sollte das für Sie etwas zu viel
Mathematik gewesen sein, dann schlüssle ich das Gesetz anhand der
Bezeichnungen der drei vorgestellten Werte auf.
Um den in einer Leitung möglichen Strom zu berechnen müssen wir
diese Formel verändern. Der Strom berechnet sich nach der Formel I=U/R.
Damit haben wir nun eine Formel, die zu einem mathematischen Problem
führen kann. Sollte der Wert für den Widerstand null betragen, kann
eigentlich eine Rechnung nicht mehr ausgeführt werden, denn durch nichts
man kann nichts dividieren. Ohm jedoch sagt dazu ja.
Durch das Gesetz nach Ohm, hat der Wegfall des Widerstandes einen
unendlich hohen Strom zur Folge. Mit anderen Worten der elektrische Strom
wird schlicht nicht mehr begrenzt und daher ist der Widerstand extrem
wichtig, auch wenn er kaum an einem Gerät zu lesen ist, denn ein
Widerstand ist immer vorhanden, denn sonst kann auch keine Spannung
entstehen. Bei einem unendlichen Strom gibt es keine Differenz mehr.
Damit können wir die Einführung in die Elektrizität beenden. Wir
wissen, dass es sich um Naturwissenschaften handelt und dass mittlerweile
der Spezialbereich Elektrizität geschaffen wurde. Selbst die Einführung in
die Welt der Atome haben wir überlebt ohne dass es zu grossen Schäden
gekommen wäre. Der Grund ist, dass wir nur die Elektronen stehlen und
nicht den Kern mit den Protonen spalten, denn dann wird es gefährlich.
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