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Die Leistungsbestimmung |
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Wir haben
die elektrische
Lokomotive nun fertig erstellt. Begonnen hatten wir auf
dem Dach, dann begaben wir uns in den
Maschinenraum und landeten
schliesslich bei den Triebmotoren. Was uns jetzt noch fehlt, ist, wie wir
die
Leistung einer elektrischen Lokomotive bestimmen. In Anbetracht der
unterschiedlichen Lösungen ist das sicherlich ein Punkt, den man nicht
vernachlässigen sollte. Daher lohnt es sich, wenn wir die Leistung einer
Lokomotive bestimmen.
Dazu muss auch noch Kraft vorhanden
sein. Beides gab der Motor ab und das wurde in einem eigenes dazu
ge-schaffenen Begriff definiert. Eine Angabe, die bei allen Motoren gültig
ist. Motoren erzeugen ein Drehmoment. Dabei handelte es sich um ein Produkt aus der Drehzahl und der Kraft. Wollte man einen Teil davon besser nutzen, dann ging das nur mit einem Rückgang.
Stieg zum Beispiel die Kraft an, sank die
Drehzahl, denn das Drehmoment wurde nur verändert, indem man nur einen
Teil veränderte. Mit geringer Drehzahl konnte nur eine grössere Kraft
erzeugt werden. Bei Seriemotoren kann es jedoch passieren, dass sich dieses Drehmoment ruckartig aufbaut. Diesen Effekt nennt man Drehmomentpulsation. Ein Punkt, der durchaus pro-blematisch ist.
Durch diese Pulsation wurden Schläge auf die
meistens angeschlossenen
Getriebe übertragen und konnten dort zu
Schäden führen. Bei
Lokomotiven kam noch hinzu, das damit auch der Komfort
vermindert wurde.
Mit dem Drehmoment kann nun die
Leistung erfasst
werden und diese ist bei einer elektrischen
Lokomotive etwas anders
anzusehen, als das bei
Dampfmaschinen und bei
Diesellokomotiven der Fall
war. Der Grund ist, dass bei der elektrischen Lösung nicht nur die Motoren
als beschränkende Baugruppe dienen. Auch Transformator, oder ein
Stromrichter kann die verfügbare Leistung beschränken. Doch beginnen wir
ganz am Anfang.
Jedoch wurde dazu
Dampf benötigt. Dieser musste im Kes-sel erzeugt werden. Nur was an Dampf
erzeugt wurde, konnte auch genutzt werden. Jedoch konnte man dort auch
etwas übertreiben und den Druck im
Kessel
abbauen. Elektrische Bauteile erwärmen sich, wenn man sie belastet. Diese Wärme muss aber abgeführt werden können. Daher bekommen wir eine Beschränkung, die gegeben ist, wenn wir längere Zeit mit der Lokomotive arbeiten.
Wir müssen also
wissen, was ich dauerhaft leisten kann, bevor die
Lokomotive beschädigt
wird. Doch sehen wir uns an, welche Werte genau genommen wurden und dabei
ken-nen wir einen Punkt. Es ist die Anfahrzugkraft, die von den Dampfmaschinen her bekannt war. Diese war auch hier vorhanden und wurde in den Fachbüchern aufgeführt. Jedoch gab es nun noch wei-tere Werte, die wir ansehen müssen.
Lange konnte eine
elektrisch betriebene
Lokomotive diese
Anfahrzugkraft
nicht erbringen. Die
Wärme in den Bauteilen verhindert das und diese muss abgeführt werden
können, da es sonst Schäden gibt.
Man spricht
bei elektrischen
Lokomotiven von drei Richtwerten für die
Leistung. In Tat
und Wahrheit sind viel mehr Werte vorhanden, die angesehen werden könnten.
Auf die muss das Personal achten, aber wir können sie weglassen. So sind
Werte vorhanden, die ganz klar besagen, dass man diese nur während einem
bestimmten Zeitraum benutzen darf. Hier jede Zeit aufzulisten ginge zu
weit, deshalb nehmen wir einfach ein Beispiel und bestimmen nun die
Leistungsfaktoren.
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Leistungsfaktoren |
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Die
Leistungsfaktoren sind Werte, die eine zeitliche Beschränkung aufweisen.
Wir haben nun
Leistungen, die kurzfristig, über eine Stunde oder dauernd
abgerufen werden können. Genau diese drei Werte, sind für eine elektrische
Lokomotive massgebend. Diese Werte verhindern, dass man die Bauteile zu
stark erwärmen kann und diese so zerstört werden. Daher sollten wir uns
diesen Leistungsfaktoren unbedingt annehmen.
So können die beiden Typen der gleichen Leistungs-klasse
zugeschlagen werden. So können trotz unter-schiedlicher Daten nahezu die
gleichen Arbeiten ver-richtet werden.
Hier eine Auflistung der möglichen Leistungsklassen
zu erstellen, ist nicht unbedingt von Vorteil, denn diese sind je nach
Land, aber auch je nach Bahn nach einem anderen Muster aufgebaut worden.
Uns selber bringen diese Leistungsklassen auch keinen Vorteil, denn wir
wollen wissen, was denn die von uns gebaute
Lokomotive kann und erst dann
können wir nachsehen, welcher Leistungsklasse wir sie zuordnen können.
Die Maximalleistung:
Die Maximalleistung
einer
Lokomotive ist die
Leistung, die man maximal nutzen kann. Würde man
diese definierte Leistung überschreiten, könnte das Bauteil sofort
beschädigt werden. Das hängt jedoch nicht von der Kühlung der Bauteile ab.
Sondern ist klar die Leistung, die das Bauteil maximal erbringen kann. Bei
einer Überschreitung ist das Teil nur schon von seiner Bemessung her
verloren.
Schauen wir
uns das anhand der
Dampfmaschine einmal an. Dort lernten wir kennen, dass
der Dampf mit einem bestimmten Druck auf einen
Kolben mit einer bestimmten
Grösse drückt. Das ist die Maximalleistung, denn es ist nicht mehr
möglich. Die Fläche kann nicht vergrössert werden und der maximal
zulässige Druck im
Kessel überwacht das
Sicherheitsventil. Genau diesen
Wert bestimmt man bei einer elektrischen
Lokomotive auch.
Man kann stolz
darauf sein. Durch diesen Trick kann man plötzlich etwas präsentieren, das
man eigentlich gar nicht hat und ist darauf erst noch stolz. Das war bei
den Dampf-lokomotiven sogar problemlos möglich. Nur bei der elektrischen Lokomotive ist es ein kleiner Schwindel, denn jetzt kommt die Zeit. Das Fahrzeug kann diese Maximalleistung auf Grund der Bemessung der Bau-teile erbringen. Dabei gelten aber zeitliche Beschränk-ungen von drei bis fünf Minuten.
Das hängt stark vom jeweiligen Land und von der
Bahn-gesellschaft ab. Die Schweizerischen Bundesbahnen SBB nehmen hier den
Wert von zehn Minuten an. Das heisst, diese
Leistung kann nur während zehn
Minuten erbracht werden. Wenn wir die Zugkräfte ansehen, dann ist das der Zeit-punkt, wo die Anfahrzugkraft erbrachten werden kann. Speziell wird es nun.
Diese maximale
Leistung ist nur in seltenen Fällen durch die Fahrmotoren bestimmt worden,
denn hier spielen die maximalen Werte bei den Transformatoren und anderen
Baugruppen auch mit. Daher kann in vielen Fällen die
Anfahrzugkraft
auch
bis zu einem höheren Wert gehalten werden.
Die Stundenleistung:
Da wir die
Maximalleistung nur über einen sehr kurzen Zeitraum abrufen können, müssen
wir einen Wert finden, der etwas aussagekräftiger ist. Dieser Wert ist die
Stundenleistung. Jetzt gilt für die Erfassung, wie es der Name schon sagt,
eine zeitliche Spanne von 60 Minuten. Dieser Wert ist daher besser für die
Angabe der
Leistung einer elektrischen
Lokomotive geeignet, denn er ist
ehrlicher.
Wir müssen mit einem Schaden rechnen. Eine
Stunde ist lang und daher gut für die Angaben geeignet. Kaum ein Zug wird
so lange verkehren und dabei diese
Leistung ununterbrochen abführen. Genau hier können wir die Dampfmaschine nicht mehr zum Vergleich hinzuziehen. Die Dampfmaschine kennt keine zeitliche Beschränkung, denn der Dampf ist heiss und somit auch die Dampfmaschine. Daran ändert sich während dem Betrieb nichts mehr.
Somit gibt es bei der
Dampfmaschine keine Stunden-leistung,
sondern nur eine Maximalleistung. Sie sehen, es gibt bei der Bestimmung
der
Leistung tatsächlich Unter-schiede zwischen den beiden
Bauarten.
Gerade die
Schweiz arbeitet mit dieser Zeitspanne bei den Datenblättern. Der Grund
ist, dass durch die Topografie des Landes kein Zug diese
Leistung über
einen so langen Zeitraum erbringen muss. Selbst die Fahrt durch den langen
Basistunnel am Gotthard benötigt diese Leistung im schlimmsten Fall nur
während 30 Minuten. Durch die anschliessende Reduktion kann die
Lokomotive
durchaus wieder genug abkühlen.
Man kann
daher eine Dampflokomotive nicht direkt mit einer elektrischen
Lokomotive
vergleichen. Die Stundenleistung entspricht eigentlich einer dauernd zu
erbringenden
Leistung. Daher wird diese Stundenleistung oft zur Angabe der
Leistung benutzt. Erst jetzt erkennen wir den Sprung von der
Dampflokomotive zur elektrischen Lokomotive direkt. Wir nehmen dazu zwei
Muster und betrachten nun einmal deren Angaben.
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| Lokomotive | Leistung im Datenblatt | Maximalleistung | |||||
| C 5/6 | 1‘074 kW | 1‘074 kW | |||||
| Ce 6/8 II | 1‘650 kW | 1‘980 kW | |||||
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So gesehen,
hatte die elektrische
Lokomotive im direkten Vergleich sogar fast die
doppelte
Leistung. Da man nun aber bei den elektrischen Modellen die
Leistung während einer Stunde nahm, meint man anhand des Datenblattes,
dass es nur knapp 600 kW waren. Doch noch haben wir eine Leistung, die
noch einschränkender wirkt und die wir natürlich nicht weglassen wollen,
denn der Wert wird nicht mehr überall angegeben.
Damit haben wir nun die Möglichkeit mit der
Lokomotive und die-ser Dauerleistung endlos lange zu fahren. Bei
Dampflokomotiven entsprach diese
Leistung noch der Maximalleistung. Bei
elektri-schen Lokomotiven reduziert sich der Wert jedoch deutlich. Der Grund liegt bei der Erwärmung der Bauteile. Je höher die Belastung ist, desto mehr Wärme wird erzeugt. Diese Wärme muss jedoch abgeführt werden können. Deshalb gibt es die zeitlichen Beschränkungen.
Beschränkungen, die eine
elektrische
Lokomotive in ihrem Ein-satz einschränken. Bei der
Dauerleistung erwärmen sich die Bau-teile jedoch nur so stark, dass die
erzeugte Wärme unverzüglich abgeführt wird. Nehmen wir nun den Mensch als Beispiel für diesen Punkt. Sie leben normalerweise mit der Dauerleistung. Die Betriebs-temperatur liegt dabei bei ungefähr 36°C.
Sie können die vom Körper erzeugte Wärme leicht abführen und fühlen sich
normal. Steigern Sie nun die
Leistung zum Beispiel mit einem Sprint, wird
der Körper heisser und kann die Wärme nicht mehr einfach abführen. Ihnen
wird warm und sie beginnen zu schwitzen.
Eine
Gegenmassnahme des Körpers setzt ein, denn er will unbedingt die normale
Betriebstemperatur einhalten. Auch die Zufuhr der Atemluft durch den Mund
hilft dem Körper, denn so wird diese nicht so stark erwärmt und die kühle
Atemluft führt auch Wärme ab. Das dauert so lange an, bis der Körper
wieder die normalen Werte erreicht hat. Je nach Dauer der höheren
Leistung
kann das schneller oder langsamer gehen.
Das zu
kühlende Element kann dann nicht viel kühler als 40°C werden. Das merken
Sie doch, im Som-mer, wenn es heiss ist, schwitzen sie mehr, als im Winter
wenn es kühl wird. Der Körper kann so die Kühlung regulieren. Die Dauerzugkraft ist jener Wert, der mit der Dauerleistung erbracht werden kann. Auch hier zeigt sich, dass bei Bahnen die Zugkraft viel wich-tiger ist, als die effektive Leistung.
Sie sehen aber, jede Grenze bei der
Leistung hat unweigerlich auch eine dazu passende
Zugkraft. Die
Dauerzugkraft ist daher ein Wert, der immer er-bracht werden kann und das
ist nun wirklich sehr selten der Fall.
Die Dauerzugkraft wird oft durch die Fahrmotoren
bestimmt. Diese können nicht mehr erbringen. Es sind dabei die in dem
Motoren fliessenden
Ströme, die Wärme erzeugen und diese muss abgeführt
werden. Jedoch gibt es noch einen Booster für die Motoren, der jedoch
nicht immer angewendet wird, denn die
Zugkraft wird erhöht, ohne dass die
zugeführten Ströme erhöht werden müssen und das klingt komisch.
Die
Feldschwächung arbeitet mit einem Shunt, der dem Stator zugeschaltet wird.
Das führt zu einem Effekt, bei dem die
Zugkraft erhöht wird und das ohne
mehr
Leistung. Da jedoch das geschwächte Feld des Stators für den Motor
nicht nur von Vorteil ist, werden diese Feldschwächungen wirklich nur in
ganz speziellen Fällen verbaut. Je nach der Höhe des Shunt, wirkt dieser
Effekt stärker oder schwächer.
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Nachdem wir
nun wissen, wie lange wir eine
Leistung mit einer elektrischen
Lokomotive
erbringen dürfen, benötigen wir noch eine weitere Grenze. Diese soll uns
Auskunft darüber erteilen, wann wir die maximal mögliche Leistung erreicht
haben. Dabei geht es jetzt nicht um die Zeit, sondern um die dabei
erreichte Geschwindigkeit. Wo liegt diese Leistungsgrenze, denn die könnte
vermutlich auch wichtig sein.
Die Leistungsgrenzen auf Grund der Kühlung haben wir ja schon kennen gelernt, und die werden hier eingehalten.
Die
Fahrzeuge sind meistens optimal auf den Einsatz abgestimmt. Trotzdem hat
uns diese Leistungsgrenze auch zu interessieren. Nehmen wir ein Beispiel. Mit Ihrem Wagen können Sie beschleunigen. Dabei müssen Sie die maximal erlaubte Tourenzahl des Motors beachten. Damit Sie schneller fahren können, haben sie ein Getriebe, das Sie schalten können.
Damit erreichten Sie nun eine
Geschwindigkeit, die plötzlich nicht mehr erhöht werden kann, denn der
Motor vermag dem
Luftwiderstand nicht mehr ent-gegen zu halten. Sie haben
daher mit dem Wagen die Leistungsgrenze erreicht. Mit der Restzugkraft wird die Zugkraft angegeben, die ab der nun bekannten Leistungsgrenze noch er-bracht werden kann. Diese wird bei einer weiteren Erhöhung der Geschwindigkeit abnehmen, aber das ist zu erwarten.
In den
meisten Fällen erreichen die
Lokomotiven die
Höchstgeschwindigkeit nur
noch mit dieser Restzug-kraft. Es kann also durchaus sein, dass diese gar
nicht erreicht werden kann.
Sie sehen, dass die Leistungsgrenze durchaus ein
wichtiger Wert ist und sie wird durch zwei Punkte bestimmt. Das sind die
Ströme, die bei den Fahrmotoren fliessen und jene, die aus der
Fahrleitung
bezogen werden. Beide können zuvor eine Beschränkung ergeben, aber bei der
Leistungsgrenze sind auch hier die maximalen Werte erreicht worden. Mehr
kann die installierte Technik einfach nicht mehr aus sich holen.
Wurden die festgelegten maximalen Werte
überschritten, konnte es zu schweren Schäden an den Fahrmotoren kommen.
Daher wurden diese Werte genau über-wacht. Hier bewegen wir uns nun bei den Werten, die wir als Leistungsfaktoren angesehen haben. Denn die Ströme in den Fahrmotoren dürfen eine gewisse Zeit eingehalten werden. Danach muss auf einen tieferen Wert vermindert werden.
Hier liegen
die Werte für den Beginn der Fahrt. So lange an den Motoren der maxi-male
Strom fliessen konnte, war auch die
Anfahrzugkraft vorhanden. Wie wir
wis-sen, waren das nur ein paar Minuten. Diese Ströme beschränken den Fahrmotor jedoch nur bis zur Dauerbelastung. Mit dieser kann er theoretisch endlos beschleunigen. Das ginge so weit, bis er den Luftwiderstand mit der verfügbaren Zugkraft nicht mehr überwinden kann.
Dann hat das
Triebfahrzeug
seine maximale Geschwindigkeit erreicht. Meistens
ist dieser Wert aber über der
Höchstgeschwindigkeit und diese wird durch
die maximal mögliche Drehzahl bestimmt. Die Fahrmotorströme werden auch für die Bestimmung der Zugkraft benutzt. Bei einem bestimmten Wert, konnte eine bestimmte Zugkraft abgerufen werden. Dabei konnte es durchaus sein, dass die Werte unterschiedlich waren.
Da
hier auch der Aufbau wichtig war. Man sprach dabei von einer Charteristik.
Wie jeder Mensch, ist auch jede Serie von Fahrmotoren individuell. Sie
sehen, oft ist es menschlicher als man denkt. Wenn wir bisher vom Motor gesprochen haben, auch dessen Versorgung hat nur eine bestimmte Leistung zur Verfügung. Sie werden es nicht glauben, aber bei Bahnen mit Gleichstrom kann das bei den Schleifleisten der Stromabnehmer sein.
Bei den Modellen für
Wechselstrom ist dieser Punkt ganz klar beim
Transformator zu suchen, denn dieser kann nur eine bestimmte
Leistung
umwandeln und das kann hinderlich sein.
So ist es
der Transformator, der bei
Wechselstrom die Leistungsgrenze bestimmt. Bei
Bahnen mit
Gleichstrom der
Stromabnehmer. In beiden ist also der
Strom aus
der
Fahrleitung ein wichtiger Faktor. Wer noch den
Drehstrom will, der
findet dort bei der alten Technik das Problem ebenfalls beim
Stromabnehmer. Moderne Lösungen benutzen Stromrichter, die für diese
Grenze verantwortlich sind, jedoch fliesst immer ein Strom.
Der Primärstrom:
Für die Bestimmung der
maximalen
Leistung des Transformators und des
Stromabnehmers bei
Gleichstrom, müssen wir unbedingt den Primärstrom beachten. Dieser Wert
gibt an, wie stark das Bauteil belastet werden kann. Damit haben wir eine
weitere Beschränkung. Diese ist bei den meisten elektrischen
Lokomotiven
als erster Punkt erreicht. Jetzt haben wir die Leistungsgrenze in Bezug
auf die Geschwindigkeit erreicht.
Durch die
Leistung des Transformators wird bestimmt, bei welcher Geschwindigkeit die
maximale
Zugkraft und somit die maximale Leistung der
Lokomotive erreicht
ist. Diese Grenze liegt nicht bei der angegebenen
Höchstgeschwindigkeit
sondern bei einem oft unlogisch erscheinenden Wert. Dieser Wert stellt die
Leistungsgrenze dar und die ist von den
Bahngesellschaften
oft gewünscht
worden. Denn damit kann man die Zugkraft einstellen.
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| Loktyp | Leistung | Grenze | Höchstgeschwindigkeit | ||||
| Re 4/4 II | 4'700 kW | 100 km/h | 140 km/h | ||||
| Re 4/4 III | 4'700 kW | 85 km/h | 125 km/h | ||||
| Re 6/6 | 7’832 kW | 104 km/h | 140 km/h | ||||
| Re 460 | 6'100 kW | 80 km/h | 230 km/h | ||||
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Sie können
in der Tabelle viel erkennen. Dabei stechen zwei
Lokomotiven hervor. Das
sind die
Baureihen
Re 460 und
Re 6/6. Die schnellste im Bunde hat von
allen den tiefsten Wert erhalten. Die Reihe
Re 6/6
jedoch den höchsten.
Hier ist das aber nur mit den beiden Stufen für die Feldschwächung
möglich. Ohne diese wäre der Wert deutlich tiefer. Somit können die beiden
Maschinen kaum verglichen werden.
Die andere Maschine
erreicht die Leistungsgrenze bei 85 km/h. Dabei besteht der Unterschied
der beiden
Baureihen nur beim
Getriebe. Sie sehen auf diesen Wert kann
selbst das einen Einfluss haben und noch sind wir nicht fertig. Wir haben hier die gleiche Leistungsklasse. Das ergibt bei den Motoren das gleiche Drehmoment. Durch die Anpassungen beim Getriebe wurde aber eine davon mehr auf Kraft getrimmt.
Damit sank die Leistungsgrenze auf einen tieferen
Wert, als das bei der anderen Maschine der Fall war. Daher zeigt sich
hier, dass der Wert mit der Leistungsklasse ausgesprochen wichtig sein
kann, denn so zeigt sich die nahe Verwandtschaft. Das zeigt aber auch, dass eine tiefere Leistungs-grenze eher viel Zugkraft ergibt, als bei einem hö-heren Wert.
Mehr als die beiden Muster ziehen kann die
Reihe Re 4/4 der
BLS-Gruppe. Sie gehört zur Leistungsklasse der beiden
Modelle
Re
4/4 II und
Re
4/4 III. Da hier aber die Leistungsgrenze noch
tiefer angesetzt wurde, glänzt sie durch eine hohe
Zugkraft. Als Sprinter
ist jedoch alleine die
Baureihe
Re
4/4 II gebaut worden.
Wir haben
nun die
Leistung bestimmt. Wir haben aber auch erfahren, dass bei
elektrischen
Lokomotiven die Daten durch die Kühlung beschränkt werden.
Damit man das Gewicht reduzieren konnte und sich die Leistung trotzdem
erhöhen liess, musste man dafür sorgen, dass die Bauteile ausreichend
gekühlt wurden. Daher baute man bei den elektrischen Lokomotiven
künstliche Kühlungen ein. Diese wollen wir nun ansehen.
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