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Das Kraftwerk |
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Nur schon die Bezeichnung Kraftwerk ist sehr speziell und wirft
Fragen auf. In einem Kraftwerk wird elektrische Energie erzeugt. So
einfach kann es mit einer Antwort sein. Jedoch ist damit die Frage nach
dem besonderen Namen immer noch nicht beantwortet worden. Wir kommen daher
nicht darum herum uns mit diesem Kraftwerk etwas genauer zu befassen, denn
irgendwie würde Elektrowerk besser passen.
Jedoch fehlt uns nun die Kraft, denn damit verbinden wir etwas
komplett anderes. Denn wir benötigen Kraft um eine Treppe zu erklimmen.
Das hat mit Elek-trizität nicht viel zu tun. Um den Namen zu verstehen, müssen wir in der Ge-schichte etwas zurück gehen. Als die ersten elek-trischen Anlagen entstanden war man von der damit verbundenen Kraft fasziniert.
Wer die Auswirkungen eines Blitzes schon einmal gesehen hat, der
erkennt die unbändige Kraft. Bäume werden regelrecht gespalten und das ist
nur mit viel Kraft möglich. In einem Werk, wo so etwas herge-stellt wird,
kann also nur ein Kraftwerk sein.
Wie wird jedoch diese Elektrizität in einem Kraftwerk hergestellt.
Das Bauteil nennt man
Generator
und um mit diesem elektrische Energie herzustellen ist in der Regel eine
drehende Bewegung erforderlich. Jedoch ist das nicht in jedem Fall so,
denn bei den Kraftwerken gibt es auch Lösungen, wo nicht mit einer
Bewegung zur Erzeugung gearbeitet werden muss. In dem Fall wird aber immer
mit Gleichstrom gearbeitet.
Wir wollen uns nun einige dieser Kraftwerke ansehen. Dabei bieten
diese in jedem Fall Vor- und Nachteile. Einige davon sind sogar ein Spiel
mit dem Teufel. Aus der Sicht der Elektrizität wollen wir diese jedoch
nicht klassieren und neutral bleiben. Daher werden wir die einzelnen
Bauformen in alphabetischer Reihenfolge kennen lernen. Wie Sie dann zum
entsprechenden Kraftwerk stehen, können Sie mit sich selber ausmachen.
Das ist die Lösung, die von der Natur mit Reibung erfolgt. Die
dabei erzeugte Menge Elektrizität bei der Energie ist wirklich
ausgesprochen gross. Jedoch arbeitet das Atom-kraftwerk nach einem ganz
anderen Prinzip. Hier werden die Atome gespalten. Man spricht auch von einer Kernspaltung. So ist besser zu erkennen, dass die Kerne der Atome zerteilt werden. Das ist möglich, weil dieser Kern aus eine Anzahl Protonen und Neutronen besteht, die fest unter sich verbunden sind.
Durch die Spaltung wird extrem viel Wärme frei gesetzt und diese
reicht aus, um selbst Erde zu schmelzen. Im Kraftwerk wird genau diese für
die Erzeugung genutzt. Der Reaktor, also der Bereich wo diese Atomspaltung er-folgt, muss gekühlt werden. Dazu nutzt man oft Wasser, das in der Folge wegen der grossen Hitze verdampft und diesen Dampf nutzt man.
Das Prinzip wurde schon bei den Dampflokomotiven ge-nutzt. Hier
wird jedoch damit nicht eine
Dampfmaschine
angetrieben, sondern ein
Turbine. Diese erzeugt letztlich eine drehende Bewegung, die dann zur
Erzeugung von Elektrizität genutzt wird.
VORTEILE:
Die Vorteile eines Atomkraftwerks liegen in der grossen Menge Energie die
entsteht. Diese ist schlicht so gross, dass der in der Turbine genutzte
Dampf weiter abgekühlt werden muss. Wir haben also eine sehr
leistungsfähige Anlage erhalten und genau dieser Punkt ist eigentlich der
Grund, warum man sich auf das Spiel mit dem Teufel einlässt und damit
kommen wir zur Liste mit den Nachteilen, die lange ist.
Dabei sind die Produkte der Spaltung so aufgebaut, dass sie dem Menschen
sehr gefährlich werden können und dabei ist die Elektrizität sogar noch
harmlos. Wir wissen, dass wir damit auch nicht spassen sollten. Das Problem mit der Radioaktivität ist sehr gross und da-her sind viele Sicherungen vorhanden. Wie gut diese je-doch wirklich sind, wissen wir, seit den Vorfällen in den Werken von Tschernobyl (26. April 1986 um 01:23 Uhr) und Fukushima (11. März 2001 um 14:46 Uhr).
Nur schon die Tatsache, dass diese mit der Zeit erfasst wurden, zeigt den
Schaden deutlich. Grosse Gebiete sind nach den Vorfällen für mehrere
hundert Jahre nicht be-wohnbar.
Hinzu kommt, dass die
Lager
der Abfallprodukte schlicht noch nicht gelöst wurde. Diese sind so
gefährlich, dass sie so gelagert werden müssen, dass über mehrere
Genra-tionen keine Gefahr mehr besteht. Dabei muss sicher gestellt werden,
dass auch in mehr als 1000 Jahren die mögliche Gefahr von den Leuten
erkannt werden kann. Keine Leichte Aufgabe, die bisher schlicht kaum von
einem Land gelöst worden ist.
Wegen der grossen Gefahr sind Atomkraftwerke auch anfällig auf
Anschläge. Das kann durch Terrorismus oder Krieg der Fall sein. Nur schon
die hier aufgeführten Nachteile führen dazu, dass man sich die Frage nach
dem Nutzen stellen sollte. Dabei muss jeder mit sich ins Reine kommen. Ich
finde, dass es sich durchaus lohnt, auch andere Kraftwerke anzusehen. Auf
neue Atomkraftwerke sollte man nach Möglichkeit verzichten.
Dazu müssen wir aber zuerst den Blitz verstehen und dieser wird
auf natürliche Weise her-gestellt. Den Begriff Reibungselektrizität haben
wir in diesem Zusammenhang schon kennen gelernt. In einem Blitz sind unvorstellbare Mengen an Energie enthalten. Diese sind so gross, dass durch den Lichtbogen sogar die Luft verändert wird. Wer schon einmal in der Nähe war, der weiss, dass ein Lichtbogen einen speziellen Geruch hat.
Dieser stammt vom erzeugten Ozon. Doch wir wollen die in diesem
Blitz enthaltene Elektrizität nutzen, denn wenn wir den Blitz von diesem
Punkt aus ansehen, dann wird es spannend.
Ein einzelner Blitz hat eine so grosse Energie, dass er Bäume
spalten kann und sogar Häuser in Brand setzt. Diese zu nutzen war schon
lange ein Wunsch der Leute, denn alleine ein Blitz kann eine kleine
Ortschaft über mehrere Wochen mit Energie versorgen. Die
Leistung
dieser Kraftwerke überträfe die grossen Werte der Atomkraftwerke. Also
müssen wir uns den Vor- und Nachteilen zuwenden, denn diese geben die
Antwort.
VORTEILE:
Der grosse Vorteil dieser Blitzkraftwerke ist, dass man schlicht ein
Phänomen der Natur nutzt. Blitze entstehen, ob wir diese nutzen oder nicht
und wer schon einmal ein Gewitter beobachtete, weiss es entstehen viel
davon und jeder hat eine extrem hohe
Leistung,
die in wenigen Sekunden gratis erzeugt wird. Alleine das rechtfertigt,
dass wir uns diese zukünftigen Kraftwerke bereits ansehen mussten.
Solche Speichermedien sind nicht leicht zu bauen, jedoch ist das ein
Problem, das technisch gelöst werden kann und das eigentlich bereits
gelöst worden ist. Das grösste Pro-blem dieser Kraftwerke ist aber kaum zu
lösen. Niemand weiss genau, wo ein Blitz entsteht. Ein Kraft-werk muss regelmässig und in bestimmen Abständen ge-troffen werden. Wir wissen, Gewitter sind nicht so oft vorhanden und sie ziehen immer auf anderen Weg durch das Land.
Hinzu kommt, dass längst nicht jeder Blitz gegen die Erde ausschlägt.
Daher ist die Energie ab so einem Kraftwerk nicht gesichert. Wir sollten
es im Kopf behalten und an-dere Lösungen ansehen.
Das Fusionskraftwerk:
Kommen wir zum Fusionskraftwerk. Auch jetzt ist es ein Blick in die
Zukunft und auch wenn man sich auch hier mit dem Teufel angelegt, man hat
etwas bessere Karten. Doch was ist die Idee hinter diesem Kraftwerk und
wir kennen ein natürliches Fusionskraftwerk, denn es ist die Sonne. Dort
wird seit vielen Jahren durch diese Lösung Wärme und Licht für die
Menschen erzeugt.
Das Prinzip bei diesem Fusionskraftwerk ist ähnlich wie beim
Atomkraftwerk. Jetzt werden die Atomkerne jedoch nicht gespalten sondern
miteinander verschmolzen. Das hat zur Folge, dass eine grosse Menge
Energie freigesetzt wird. Die dabei entstehende Radioaktivität ist nicht
so gross, da keine Spaltprodukte entstehen, jedoch gibt es auch hier freie
Radikale. Ohne Gefahr ist also auch diese Lösung nicht zu haben.
Dieses würde schmelzen, auch wenn es mit Wasser ausreichend gekühlt wird.
Damit das nicht passiert, muss man dieses Plasma mit elektrischen Magneten
auf Abstand halten. So kann so viel Wärme eingefangen werden, dass Dampf
entsteht. VORTEILE: Der Vorteil beim Fusionskraftwerk ist, dass damit eine enorme Menge Energie frei wird. Die verfügbaren Leistun durch die Kernfusion übertreffen sogar die Atomkraftwerke.
Jedoch ist gerade diese grosse Hitze das Problem und so kommen wir bei
diesen Kraftwerken für die Zukunft bereits sehr schnell zu den Problemen.
Diese sind so gross, dass sie bisher schlicht ein Kraftwerk nach diesem
Prinzip verhinderten. NACHTEILE: Der grosse Nachteil des Fusionskraftwerk ist, dass ein grosser Teil der erzeugten Energie selber benötigt wird. Es müssen die Elektro-magnete versorgt werden.
Das Kraftwerk lohnt sich jedoch erst, denn mehr Energie erzeugt wird, als
benötigt wird. Diese Differenz muss dann noch hoch genug sein, dass sich
auch der Bau dieser Kraftwerke lohnt. Eine Aufgabe die noch gelöst werden
kann, und daher noch der Blick in die Zukunft.
Auch hier entsteht eine geringe Menge Radioaktiv. Diese ist ebenso
gefähr-lich, lediglich die Abfallprodukte sind davon weniger betroffen,
denn durch die Fusion entstehen neue Stoffe. Ob diese schnell zerfallen,
hängt auch vom Aufbau des Reaktors ab. Auch beim Fusionskraftwerk ist es
ein Spiel mit dem Teufel, nur hat man wirklich kein schlechtes Blatt auf
der Hand. Besser als das Atomkraftwerk aber auch nicht gut.
Dabei arbeitet man beim Gaskraftwerk nach einem Prinzip, das Sie
eventuell auch zu Hause nutzen. Das Prinzip dabei ist schlicht die
Verbrennung von fossilen
Brennstoffen. Das Gas, oder das Öl, wird schlicht verbrannt und damit durch die Flamme eine grosse Hitze erzeugt. Diese muss abgeführt werden und daher verdampft man Wasser.
In einem etwas kleineren Rahmen kennen Sie das vielleicht von Ihrer
Heizung
zu Hause. Der Dampf wird danach nach dem gleichen Prinzip genutzt, wie das
schon beim Atomkraftwerk der Fall war. Elektrische Energie wird also mit
Dampf hergestellt. VORTEILE: Die Vorteile bei einem Gaskraftwerk liegen darin, dass diese schnell und einfach in Be-trieb genommen und abgeschaltet werden können.
Daher eigenen sich diese Kraftwerke auch für den Einsatz in Notfällen und
als Reserve, wenn kurzfristig grosse Nachfrage besteht. Zudem kann sowohl
das
Gas,
als auch das
Erdöl
über Leitungen zugeführt werden. Eine Lösung, die durchaus schon länger
bekannt ist und genutzt wird.
NACHTEILE:
Als Nachteil muss die Verbrennung genommen werden. Der Ausstoss der
Abgase belastet die
Umwelt und sowohl die
Gase,
als auch das
Erdöl
müssen gefördert werden. Durch die Leitungen ist die Zufuhr des
Brennstoffes
nicht so schlimm. Um diese Nachteile etwas zu entschärfen müssten
biologische Brennstoffe genutzt werden. Da diese nicht endlos verfügbar
sind, kann so das Kraftwerk kaum betrieben werden.
Auch hier wird die elektrische Energie durch Dampf erzeugt. Die
Herstellung desselben erfolgt jedoch auf eine komplett andere weise und
das macht diese Kraftwerke so besonders, denn es gibt eigentlich keine
besseren. Genutzt wird dabei die im Erdreich vorhandene Wärme. Diese könnte überall genutzt werden, jedoch sind damit kaum sinnvolle Kraftwerke zu erstellen. Es muss eine bessere Quelle her.
Diese sind überall auf der Welt verteilt, denn es sind Vul-kane. Bei
aktiven Vertretern wird in den Boden eindrin-gendes Wasser so stark
erhitzt, dass es als heisser Dampf wieder aus dem Boden schiesst. Nun muss
man nur Wasser in den Boden leiten und den Dampf fassen.
Eine einfache Lösung für ein Kraftwerk, die sogar mit verhältnismässig
geringem Aufwand zu bekommen ist. Das Problem dabei ist nur, dass sie in
der Nähe von aktiven Vulkanen aufgestellt werden. Bei Modellen, die viel
Lava ausspucken kann man kaum ein Geothermiewerk aufstellen, denn bei
einem Ausbruch könnte das Kraftwerk verschüttet werden. Somit sind nicht
alle geothermischen Quellen auch nutzbar.
Da der Dampf auch natürlich anfallen würde, sind bei diesem Kraftwerk auch
keine grösseren biologischen Schäden zu erwarten. Wir haben das ideale
Kraftwerk bekommen und doch gibt des Nachteile zu berücksichtigen. NACHTEILE: Der Nutzen der Geothermie ist nur an wenigen Orten der Erde ge-geben. Um die dort erzeugte elektrische Energie zu nutzen, müssen auch die Ver-braucher dort angesiedelt werden.
Das ist jedoch nicht immer so leicht möglich und daher entstehen lange
Leitungen, bei denen die Verluste kaum ein wirklich sinnvollen Kraftwerk
machen. Von diesen Lösungen am meisten profitieren wenige Staaten, wie
Island. Das Kohlekraftwerk: Auch das Kohlekraftwerk ist ein thermisches Kraftwerk, denn in diesem Fall wird eigentlich nur das Prinzip der Dampflokomotive angewendet. Dort wird mit der Hilfe eines durch Kohle genährten Feuers Dampf erzeugt.
Im Kraftwerk wird dieser einer
Turbine zugeführt und so kann man mit einfachen Mitteln das
Kraftwerk betreiben. Eigentlich eine gute Lösung, wäre da nicht der
Brennstoff. Beim Kohlekraftwerk ist das grösste Problem die Kohle. Die dafür ideale Steinkohle muss bergmännisch gefördert werden und das macht diese ausgesprochen teuer. Wir erinnern uns, dass die Bahnen in der Schweiz genau deswegen auf die Technik mit der Elektrizität gesetzt haben.
So kann das Kraftwerk nicht wirtschaftlich betrieben werden. Daher wird zu
der leichter abbaubaren Braunkohle gegriffen und das gibt Probleme. VORTEILE: Wie schon beim Gaskraftwerk kann ein Kohlekraftwerk schnell zu- oder abgeschaltet werden. Wobei das nicht so schnell erfolgt, da der Kessel noch auskühlt.
Den Effekt kennt man von den Dampflokomotiven und daher
sind diese Kohle-kraftwerke mit einfachen Mitteln herzustellen. Das sind
aber schon die wenigen Vorteile, denn ideal sind diese Kraftwerke wirklich
nicht, aber wenn es nicht anders geht.
Das muss in der Luft wieder abgebaut werden. Aber abgebaut werden muss
auch die für die Verbrennung benötigte Braunkohle, die oberflächlich
abgebaut wer-den kann und so genutzt wird. Für ein Kohlekraftwerk werden grosse Mengen Braun-kohle benötigt. Diese muss von den Gruben zum Kraft-werk gelangen und das ergibt Transportwege. Daher sind diese Kraftwerke oft auch nur dort, wo auch der Abbau erfolgt.
Wegen den grossen Mengen müssen die Gruben immer wieder erweitert werden.
Wenn dabei Dörfer im Weg sind, werden diese einfach für das Kohlekraftwerk
geopfert. Auch nicht die ideale Lösung.
Das Solarkraftwerk:
Wie wäre es, wenn wir
die grösste Quelle für Wärme auf unserem Planeten an-zapfen. Die Sonne
sorgt mit ihrer Wärme dafür, dass es überhaupt auf dem Planeten Leben
gibt. Ohne sie müssten wird uns auch keine Fragen zu einem Kraftwerk
gefallen lassen. Es gäbe uns nicht und die Probleme wären gelöst. Jedoch
könnte man diese Quelle auch für die Erzeugung nutzen.
Bei den Solarkraftwerken gibt es zwei Lösungen. Mit der Fotovoltaik wird
das Licht der Sonne genutzt. Mit diesem werden spezielle Kollektoren so
angeregt, dass sie eine Spannung erzeugen. Eine einfache Lösung, die
direkt einen Gleichstrom erzeugt und die besonders in sehr kleinen Anlagen
verwendet wird. Dazu gehört der Taschenrechner, aber auch die grössere
Anlage auf dem Dach eines Hauses. Das Prinzip ist gleich, nur die Grösse
ändert.
Sonnenlicht, das gebündelt wird, erzeugt sehr viel Wärme und damit kann
leicht ein Feuer entfacht werden. Beim Solar-kraftwerk wird Dampf erzeugt
und so auf die gängige Art elek-trische Energie erzeugt. VORTEILE: Der grosse Vorteil dieser Kraftwerke ist, dass sie ohne grossen Aufwand Energie erzeugen können. Zudem ent-stehen keine Abgase, denn man nutzt das, was sonst schon auf die Erde geschickt wird.
Der optimale Aufbau solcher
Anlagen ist leicht zu verwirklichen. Die Zukunft wird bei den
Solarkraftwerken liegen, auch wenn sie nicht ideal sind, denn während der
Nacht kann mit der Sonne keine Energie erzeugt werden.
NACHTEILE:
So gut Solarkraftwerke auch sind, sie haben Nach-teile. Dazu gehören
sicherlich die Probleme mit den Kollektoren, die nicht auf jedem Dach
erwünscht sind. Bei den grösseren Kraftwerken ist wichtig, dass man diese
dort baut, wo die Sonne immer scheint. Dazu sollte sie immer optimal im
Winkel einfallen. So bieten sich Wüsten in der Nähe des Äquators an. Damit
fallen lange Transportwege für die Elektrizität an.
Hinzu kommt, dass diese Anlagen nicht immer die gleiche Menge Energie
liefern, denn Wolken verhindern die optimale Einstrahlung der Sonne. Daher
baut man solche Solarkraftwerke auch in der Wüste. Dort stören auch die
grossen Flächen, die benötigt werden nicht so sehr. Niemand würde sich an
Spiegeln in der Sahara stören. Nur sie müssen da hin und auf Sand bauen
ist auch keine so gute Idee, wie man meinen könnte.
Dabei orientierte man sich bei den
Wasserrädern, die damals überall Mühlen mit der Kraft des Wassers
antrieben. Für ein Kraftwerk mussten jedoch einige Verbesserungen
vorge-nommen werden. Bei allen Wasserkraftwerke wird zuerst das Wasser gestaut. Dazu verwendet man in den Flusslauf gestellte Mauern. Diese den ganzen Talkessel ausfüllenden Bauwerke können wenige Meter, aber auch weit über 200 Meter hoch sein.
Anschliessend gelangte das so gestaute Wasser über Leit-ungen
ins Kraftwerk und durch die Kraft wird eine
Turbine angetrieben. An der
sich drehenden Welle befand sich dann der
Generator. Die Bauform der Turbinen konnten im Lauf der Jahre ver-bessert werden und so konnten auch sehr gute Anlagen gebaut werden.
Dabei ist diese Lösung
aber nur dort umsetzbar, wo es genug Wasser gibt und wo ein grosses
Gefälle vorhanden ist. Dieses ist zwingend erforderlich, denn nur so kann
das Wasser die erforderliche Kraft auch aufbringen. Es wird nun Zeit, dass
wir auch hier die Vor- und Nachteile ansehen.
VORTEILE:
Der grosse Vorteil dieser Kraftwerke ist die einfache Technik. Man muss
nur eine Mauer, Leitungen und eine
Turbine bauen können. Die Grösse kann
angepasst werden und es sind Anlagen die durchaus dauerhaft betrieben
werden können. Mit der Kraft des Wasser werden auch keine grosse Wärme und
gar keine
Abgase abgegeben. Somit ist in dem Punkt das Kraftwerk sehr gut
aufgestellt. Jedoch gibt es auch Nachteile.
Doch auch dafür
gibt es Lösungen, denn in die Natur eingepasste Dämme wirken nicht so
kalt, und die Leitungen verlegt man in den Boden. Doch noch fehlt das
grösste Problem und das ist die Mauer. Hinter der Mauer staut sich das Wasser. Das führt dazu, dass ganze Landschaften und auch Dörfer dem Stausee geopfert werden mussten. Zudem kann diese Mauer durch einen Defekt, oder aber durch einen gezielten Anschlag bersten.
In dem Fall schiesst das Wasser zu Tal und alles, was
ihm im Weg steht, wird weggerissen. Daher sind diese Bauwerke sehr
kräftig gebaut worden. Nur wirklich sicher sind sie auch nicht. Das Windkraftwerk: Bei einem Windkraftwerk wird die Kraft des Windes genutzt. Wer sich schon einmal einen Western angesehen hat, der hat sicherlich schon ein Windrad gesehen.
Genau dieses
Teil, das so nervig quietsch. Damit wurde früher eine Pumpe für das
Trinkwasser betrieben. Was vorher beim Wasserkraftwerk erfolgte, kam auch
hier vor, statt direkt die Pumpe, wurde ein
Generator angeschlossen.
Was im einfachen funktioniert, kann auch für ein Kraftwerk genutzt werden.
An einer Stelle, wo es immer windet, werden mehrere Windräder aufgestellt
und schon hat man ein Kraftwerk. In den meisten Fällen werden bei solchen
Anlagen
Generatoren für Gleichstrom verwendet. Der Grund ist, dass diese
oft mit verschiedenen Drehzahlen betrieben werden können. Das ist wichtig,
weil Wind nie gleich stark weht.
VORTEILE:
Die Vorteile der Windkraftwerke ist, dass die Anlagen leicht aufgebaut
werden können. Sie sind auch billig in der Anschaffung und da der Wind so
oder so vorhanden ist, kann man die Energie auch gratis nutzen. Eigentlich
das Ideale Bauwerk. Jeder liebt es billig und einfach und daher werden
solche Anlagen auch gefördert. Jedoch ist es wie überall, es gibt schlicht
keine Vorteile, wenn es keine Nachteile gibt.
NACHTEILE:
Windräder sind nicht immer schön anzusehen, denn die hoch in den Himmel
ragenden Bauwerke fallen auf. Zudem können diese auch Geräusche erzeugen
und Schatten werfen. Ist der Wind zu schwach, arbeiten sie nicht und wenn
der zu stark weht, können die Anlagen auch zerstört werden. Man muss die
Anlagen an passenden Orten aufstellen und das sind die Spitzen von Hügeln.
Man sieht die Anlagen noch besser.
Eine Gefahr sind die Windräder für Vögel. Die sich drehenden
Rotoren
werden von diesen nicht erkannt. Ein Treffer endet tödlich und da davon
oft grosse Vögel betroffen sind, fallen sie auf. Nicht bestätigt, aber
auch nicht widerlegt, ist jedoch der Vorwurf, dass Windräder den Wind
bremsen und so die Niederschläge nicht mehr bis ins Hinterland kommen. Sie
sehen, auch diese Anlagen sind nicht gratis zu haben.
Damit haben wir die gängigsten Anlagen kennen gelernt. Es liegt nun an
Ihnen sich die Kraftwerke auszusuchen. Sie kennen die Vor- und Nachteile
und so kann schnell erkannt werden, dass es sich lohnt, wenn man auf einen
Mix aus verschiedenen Anlagen setzt. Ob dazu auch Atomkraftwerke gehören
sollten, überlasse ich Ihnen, denn es gibt elektrische Energie nicht
gratis und so muss man Kompromisse eingehen.
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