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Die speziellen Fahrleitungen |
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Fahrleitungen in der speziellen Bauform werfen die Frage nach dem
Namen auf. Man bezeichnet die Leitungen zur Versorgung der Fahrzeuge
fachlich korrekt als Fahrleitung. Mit der Bezeichnung legt man den Fokus
auf die Tatsache, dass diese Leitung für Fahrten benutzt wird. Bevor wir
in die Details gehen, muss erwähnt werden, dass diese Fahrleitungen immer
einen offenen Kontakt bilden und daher die Gefahr gross ist.
Zusammen mit der Tatsache, dass diese wegen der Abnahme der
Spannung offene Kontakte haben, macht sie für Leute gefährlich. Daher
müssen Mass-nahmen ergriffen werden. Fahrleitungsspannungen unterscheiden sich in der Höhe der Spannung, aber auch beim System. So werden hier Gleich- oder Wechselstrom verwendet. Zum Teil ist auch Drehstrom möglich.
Bei jeder Fahrleitungsspannung gilt, dass diese immer gegen den
Boden geschaltet wurde. Der Grund ist simpel, denn so konnte die Anzahl
der verbauten Leitungen vermindert werden. Warum das so ist, werden wir
noch erfahren.
Fahrleitungen
werden teilweise mit Fahrleitungs-schutzstrecken unterteilt. Da sich
Eisenbahner nicht mit langen Worten herumschlagen wollen, werden diese oft
einfach nur als Schutzstrecke bezeichnet. Sie müssen so ausgelegt werden,
dass die sich bewegenden Kontaktabnahmen diese Sektoren nicht verbinden
können. Daher ist ein kurzer Abschnitt ohne Spannung vorhanden.
Schutzstrecken werden nur bei Bahnen mit Wechselstrom benötigt.
Bei diesen kann es zwischen den einzelnen Unterwerken zu Differenzen beim
Verlauf der Sinuskurve kommen. Würden nun die beiden Sektoren verbunden,
kann das zu einem Kurzschluss führen. Je nach der Gestaltung der Anlagen
kann darauf verzichtet werden. Dabei gibt es auch bei grösseren Netzen
Unterschiede bei der Anzahl dieser Schutzstrecken.
Die Bodenfahrleitung:
Beginnen wir mit der Bodenfahrleitung, da sie auch in alphabetischer
Reifenfolge an der Spitze zu finden ist. Bei diesen Anlagen ist eigentlich
der Begriff nicht mehr korrekt, denn es wird schlicht keine Spannung auf
das Fahrzeug übertagen und diese erfolgt sogar ohne Kontakt mit dem Boden.
Wie das geht? Haben Sie den Bereich mit der Teslaspule vorher einfach
überlesen?
Bei
den am Boden montierten Elementen werden durch die Spannung lediglich die
Magnetfelder übertragen. Diese können dann von einer am Fahrzeug
montierten
Spule
aufgenommen werden und so wird die Spannung aufgebaut, die dann für den Antrieb
genutzt wird. Das System funktioniert, wie ein Trenntransformator und
daher auch nur bei Wechselstrom, denn nur bei diesem kann ein dauerhaftes
Magnetfeld aufgebaut werden.
Der
Vorteil der Bodenfahrleitung besteht darin, dass diese keine in der Luft
zu sehenden Anlagen benötigen. Daher werden solche Fahrleitungen in
Städten verbaut. Wegen den Magnetfeldern, können diese Anlagen ohne
Probleme von den Leuten betreten werden, denn es ist schlicht keine
Spannung vorhanden und das macht die Bodenfahrleitung sicher in der
Anwendung. Es ist die einzige, wo das gesagt werden kann.
Sollten Sie nun aufspringen und nach diesen Bodenfahrleitungen suchen,
dann darf ich Sie warnen, denn in der Schweiz gibt es sie schlicht nicht.
Diese Anlagen werden nur dort verbaut, wo neue
Strassenbahnen
gebaut werden und die in der Luft montierte Fahrleitung störend wirken
würde. Der Grund ist einfach, denn es ist ein grosser Aufwand zu betreiben
und auch die Verluste sind recht hoch, da die Magnetfelder kräftig sein
müssen.
Es
sind daher zwei Leitungen in die Luft zu verlegen. Das führt automatisch
dazu, dass diese Fahrleitungen im Aufbau sehr aufwendig sind. Jedoch bot
der für die-ses System erhältlich Motor sehr viele Vorteile.
Mit der Fahrleitung für den Drehstrom
sind wir bei den Oberleitungen ange-kommen. Mit dem Begriff werden sehr
oft die in der Luft befindlichen Leitungen bezeichnet. Wer die Oberleitung
einfach für die Fahrleitung benutzt, liegt falsch, denn wir werden hier
noch erfahren, dass diese nicht oben liegen müssen. Wir arbeiten daher
auch weiterhin mit dem Begriff Fahrleitung, da dieser genauer ist.
Die beiden Leitungen der Drehstromfahrleitung müssen gegeneinander
isoliert werden, denn auch zwischen diesen darf es zu keinem Kurzschluss
kommen. Dabei bestehen die Probleme in erster Linie bei den
Weichen. Sie
sehen, es ist wirklich eine sehr komplizierte Fahrleitung, die daher nicht
mehr neu aufgebaut wird, denn mit den aktuellen Techniken kann der Vorteil
des Motors auch bei den Anlagen mit anderen Stromsystemen genutzt werden.
Wollen Sie sich ein Bild über diese Fahrleitungen machen, dann
müssen Sie nicht so weit reisen. Die Anlagen sind in der Schweiz
vorhanden. Um Ihnen die Suche zu erleichtern, baue ich eine Tabelle ein.
Darin befinden sich alle je in der Schweiz verbauten Drehstromfahrleitung.
Es sind also auch jene aufgeführt, die nicht mehr in Betrieb sind. Die
Umstellung auf andere Systeme waren wegen dem Aufwand gewählt worden.
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Drehstromfahrleitungen in der Schweiz |
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| Bahnlinie | Beginn | Strecke | Spannung | Ende | Nachfolge | |||
| TEL | 1896 | Tramvie elettriche Lugano | 400V 40Hz | 1910 | Gleichstrom | |||
| GGB | 1898 | Zermatt – Gornergrat | 750V 40Hz | |||||
| JB | 1898 | Kleine Scheidegg - Jungfraujoch | 650V 40Hz | |||||
| StEB | 1898 | Stansstad - Engelberg | 750V 33Hz | 1964 | Wechselstrom | |||
| RiT | 1899 | Riffelalp – Riffelalp Hotel | 500V 40Hz | 1960 | Eingestellt | |||
| BTB | 1899 | Burgdorf – Thun | 750V 40Hz | 1933 | Wechselstrom | |||
| SSS | 1900 | Schwyz SBB – Schwyz | 500V 40Hz | 1914 | Gleichstrom | |||
| BrMB | 1905 | Brunnen – Axenstein | 750V 50Hz | 1969 | Eingestellt | |||
| SBB/BBC | 1906 | Sion – Iselle di Trasquera | 3000V 16 2/3Hz | 1932 | Wechselstrom | |||
| RhW | 1909 | Rheineck SBB – Rheineck Talstation | 500V 50Hz | 1958 | Gleichstrom | |||
| EB | 1919 | Hasle Rüegsau – Langnau | 750V 40Hz | 1932 | Wechselstrom | |||
| StGM | 1950 | St. Gallen – Mühlegg | 500V 50Hz | 1975 | Gleichstrom | |||
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Mit
Ausnahme des Versuchsbetriebes zwischen Sion und Iselle di Trasquera,
liegen die Spannung bei diesen Bahnen auf einem eher tiefen Wert. Der
Grund dafür sind die Abstände für die Isolation. Mit einer geringeren
Spannung können diese bei den
Weichen kürzer
ausfallen und das erleichtert die Annahme des Stromes durch das Fahrzeug
und auch der Aufbau der dafür benötigten Vorrichtungen zur Abnahme der
Spannung.
Für die Abnahme des Stromes wurden bei
Anlagen mit Drehstrom dazu passende Abnehmer verwendet. Diese speziellen
Drehstrombügel in der ersten Ausführung bestanden aus langen Holmen an den
ein umschaltbares Schleifteil mit geteilten Kontakten vorhanden war.
Dieses wurde auf der Fahrt gezogen und klappte bei jedem Wechsel der
Fahrrichtung um. Wichtig waren die langen Holme wegen den bei
Weichen
erforderlichen Isolationen.
Daher musste immer mit beiden gehobenen Bügeln gefahren werden.
Neuere Ausführungen verwenden die Lösungen der Bügelfahrleitung, die wir
später noch ansehen. Es sind immer zwei nebeneinander für beide Pole
erforderlich. Weiterhin müssen davon aber mehrere gehoben sein, denn nur
so kann der Abschnitt bei den
Weichen ohne
grössere Probleme befahren werden. Sie sehen, es ist wirklich nicht leicht
mit dem Drehstrom zu fahren.
Die Einfachfahrleitung:
Bei der Einfachfahrleitung handelt es sich lediglich um eine als Fahrdraht
bezeichnete Leitung, die über dem
Gleis
an Masten aufgehängt wurde. Es ist eine Ausführung, die auch bei Drehstrom
in doppelter Ausführung vorhanden ist. Mit dem Kontaktdraht stehen dann
die Bügel zur Abnahme der Spannung in
Verbindung.
So wird die Spannung auf das Fahrzeug übertragen.
Diese einfache Fahrleitung konnte mit wenig Aufwand erstellt
werden und sie war wegen der geringen Baugrösse nicht so gut zu erkennen.
Sie werden heute noch bei
Strassenbahnen
und ähnlichen Lösungen verbaut. Gerade in den Städten sollte keine zu
wuchtige Fahrleitung über den Strassen aufgebaut werden und so wurde mit
diesem Fahrdraht gearbeitet. Wie bei der Bügelfahrleitung ist der
Fahrdraht mit Gewichten abgespannt worden.
Als Unterschied war aber das umschaltbare Kontaktstück nicht
vorhanden. Es war fest als Verlängerung der Holme vorgesehen. In der Regel
werden diese Lyrabügel in der Fahrrichtung ge-zogen, sie können aber auch
gestossen werden. So einfach diese Fahrleitung auch aufgebaut wurde, die Lösung hatte einen grossen Nachteil. Durch den nicht immer optimal aufgehängten Draht, kann mit diesem Typ nicht so schnell gefahren werden.
Daher wird die Einfachfahrleitung mit Ausnahme der
Strassen-bahnen
nicht mehr verwendet. Die Spannung ist in den meisten Fällen Gleichstrom,
da bei diesem auch nicht so grosse Iso-latoren benötigt werden. Ideal für
enge Gassen in Städten.
Die Rohrfahrleitung:
Bei der Rohrfahrleitung handelt es sich um eine verschwundene Fahrleitung.
An Stelle eines Drahtes wurden bei dieser Lösung Röhren an den Masten
aufgehängt. Für die Abnahme der Spannung waren sie an der unteren Seite
mit einem Schlitz versehen worden. Der Name dieser massiven Fahrleitung
zeigt schon auf, dass die Stromabnahme auch auf spezielle Weise erfolgte
und diese besass keine Bügel, da die Leitung andere Lösungen bot.
Bei der Rohrfahrleitung wurden
als Rollenstromabnehmer bezeichnete Bauteile verwendet. In der Röhre
liefen Rollen, die dieser Abnahme den Namen gab. Durch die Rollen liefen
die Kontaktschuhe besser, so dass es weniger Probleme gab. Trotzdem
konnten bei diesen Bügeln die Fahrzeuge nicht von der Fahrleitung getrennt
werden, denn die Kontaktrolle war in der Röhre schlicht gefangen.
Damit dort die Bügel geführt werden können, sind diese mit
seitlichen Führungen versehen. Die Röhre wurde zu einem offenen U und
diese kam erst noch auf den Bügel. So bleibt der Kontakt bei diesen nicht
in der Spur geführten Fahrzeuge vorhanden. Schuldig bin ich Ihnen nur noch die Strecke mit dieser besonderen Fahrleitung. Sie wurde auf dem Abschnitt Vevey Plan – Territet – Chillon verbaut. In Betrieb genom-men wurde der erste Abschnitt am 04. Juni 1888.
Damit haben wir schlicht die erste mit Elektrizität betriebene
Eisenbahn der Schweiz erhalten. Weiter verbaut wurde diese Rohrfahrleitung
nicht mehr, da bei ihr oft die Kabel abgerissen wurden und dann eine Fahrt
nicht mehr möglich war.
Die Rutenfahrleitung:
Die Rutenfahrleitung wurde bei Bahnen für Wechselstrom verwendet. Bei
diesen war ein einfacher Draht an seitlichen Masten, oder in
Bahnhöfen
über dem
Gleis
montiert worden. Sie wurden von einer Rute bestrichen und so die Spannung
auf das Fahrzeug übertragen. Durch die auf dem Fahrzeug montierten
gefederten Ruten konnten diese den Fahrdraht seitlich, oder von unten
bestreichen.
Verbaut wurde diese Rutenfahrleitung
bei sehr wenigen Bahnen. Diese müssen wir ansehen,
denn sie zeigen das Problem auf. Es war die
Versuchsstrecke
zwischen Seebach und Wettingen und die Maggiatalbahn, wenn wir den
deutschen Namen nehmen. Mehr waren es nicht und eine weitere Ausrüstung
bot sich nicht, da die Fahrzeuge bei dieser Fahrleitung nicht abgedreht
werden konnten, denn dann hätten die Ruten nicht mehr gepasst.
Das grösste Problem der Rutenfahrleitung war jedoch, dass sich bei
Bahnen mit dem Wechsel-strom schnell die später noch genauer vorgestellte
Bügelfahrleitung durchsetzen konnte. So kam es, dass die Kontaktabnahme
mit Ruten schlicht nicht mehr weiter verfolgt wurde. So war die
Fahrleitung bei der Maggiatalbahn veraltet und die Zahl der Fahrgäste zu
gering für einen Umbau. Die Folge davon war, dass diese Bahn sogar
verschwand.
Seitlich Verschoben:
Eigentlich ist die seitlich verschobene Fahrleitung keine neue Lösung. Es
ist sogar die normale Bügelfahrleitung benutzt worden. Wobei auch andere
Lösungen bekannt waren. Trotzdem müssen wir dieses Prinzip auch ansehen.
Wie der Name es schon erahnen lässt, ist hier der Fahrdraht seitlich zur
Gleisachse verschoben worden. Eine Lösung, die automatisch viele Fragen
auslöst und daher sehen wir genauer hin.
Es gab diesem Aufbau der Fahrleitung schlicht nur bei einer Bahn.
Es war die Strecke zwischen Zürich Selnau und Uetliberg. Eine klassische
mit
Adhäsion
betriebene
Bergbahn.
Dabei sollte mit der Fahrleitung den gleichen Abschnitt, wie die
Sihltalbahn befahren werden. Beide Bahnen benutzten jedoch Stromsysteme,
die nicht kombiniert werden konnten. Die Lösung war die seitlich
verschobene Fahrleitung.
Die
seitlich verschobene Fahrleitung gab es nun wirklich auf keiner anderen
Strecke mehr. Es war ein Unikat mit all den Problemen, die sich damit
boten und das erkannten auch die Betreiber der Bahn. Im Jahre 2022 verschwand diese besondere Bauform. Die Strecke auf den Zürcher Hausberg wurde auf Wechsel-strom umgebaut. Damit konnte wegen der gleichen Spannung der Fahrdraht zur Mitte verschoben werden.
Sie sehen, es war wirklich so speziell, dass sich die seitlich
verschobene Fahrleitung nicht halten konnte. Wir sollten sie einfach nicht
vergessen, denn es war wie so oft ein Farbtupfer in der Landschaft der
Bügelfahrleitungen. Die Stromschiene: Nun kommen wir zur Stromschiene. Der Begriff ist sehr vielseitig verwendbar. So wird im Bereich der Elektrotechnik mit einer Stromschiene ein Leiter bezeichnet, der aus massiven Bauteilen besteht.
Bei den bei Bahngesellschaften
verbauten Fahrleitung mit diesen Stromschienen, galt genau dieser Punkt.
Wir haben eine extrem stabile Fahrleitung bekommen, die zudem noch zwei
Lösungen kennt.
Bei der Stromschiene kann diese in Bodennähe, aber auch über den
Fahrzeugen an Masten aufgehängt werden. Dabei sehen wir uns zuerst die
Lösung mit der
Schiene in der
Nähe des Bodens an. Sie war so gefährlich wie sie vermutlich denken und
dennoch konnte sich diese Bauform so lange halten, dass sie immer noch
verwendet wird. Dabei nutzt man die geringe Bauhöhe und die Tatsache, dass
diese Stromschiene auch einem Steinschlag widersteht.
Als Eisschicht um die Stromschiene gelegt, kann die Spann-ung
nicht mehr auf das Fahrzeug übertragen werden. Der Grund liegt auch in der
Art der Stromabnahme, denn diese ist bei diese Bauweise auf mehrere
Fahrzeuge im Zug verteilt worden. Die Kontaktabnahme erfolgt mit Gleitschuhen. Diese werden von Fahrzeug auf die Schiene gelegt und stellen so den Kontakt her. Bei der Fahrt gleiten diese auf der Strom-schiene. Daher auch der Name.
Um die Reibung in dem Fall zu mindern, werden Strom-schienen am
Boden geschmiert. Das
Schmiermittel
ist zu-dem so ausgelegt worden, dass der elektrische Strom besser geleitet
wird. Eine optimale Kontaktabnahme auch bei Tier und Mensch.
In der Schweiz wurden zwei Bahnen mit der tief eingebauten
seitlich liegenden Stromschiene versehen. Das war die Fribourg – Morat –
Anet Bahn und die Strecke Martigny – Châtelard. Die zuerst erwähnte
Strecke der FMA wurde vor Jahren auf Wechselstrom mit Bügelfahrleitung
umgestellt. Bei der MC reduzieren sich die Abschnitte immer mehr. Das
Problem, die schon fast gemeingefährliche Situation, die Tier und Mensch
killt.
Wenn wir über die Grenzen blicken, dann sind es insbesondere die
U-Bahnen,
die mit dieser Stromschiene versehen wurden. Der Grund ist die dadurch
sehr geringe Bauhöhe der
Tunnel.
Wer eine Stadt wie London untergräbt, achtet auch auf solche Punkte. Unter
dem Boden ist die Stromschiene auch nicht so gefährlich. Nur bestätigen
die Unfälle, dass sich Leute immer wieder mit dieser
Schiene anlegen.
Oft ist es dann der letzte Fehler.
Ein weiterer grosser Vorteil ist, dass diese Stromschienen mit der
Bügelfahrleitung kombiniert werden kann. So be-gann man die ersten
Tunnel
mit dieser Stromschiene aus-zurüsten. Begonnen hatte man bei den Anlagen im Raum Zürich. Gerade der Bahnhof Zürich HB hat im Teil mit den Zügen nach dem Sihltal und dem Uetliberg solche bekommen. Weiter wurden aber auch bei einigen Tunnel Strom-schienen montiert.
So konnten diese ohne teure Ausbauten für den Einsatz von
Doppelstockwagen
ertüchtigt werden. Lange Zeit waren aber die erlaubten Geschwindigkeiten
das grosse Problem.
Seit wenigen Jahren konnte auch das behoben werden. Die
Stromschiene wurde auf andere Weise montiert und damit etwas dynamischer.
Damit konnten die Werte bei den Geschwindigkeiten erhöht werden. Bereits
begann man auch offene Strecken mit dieser Stromschiene zu versehen. Da
jedoch viele Masten benötigt werden, sind das nur kurze Abschnitte bei
Brücken. Die
Stromschiene hat in der Höhe den Schrecken verloren.
Schon mehrfach wurde die Bügelfahrleitung erwähnt. Diese wollen
wir im nächsten Abschnitt genauer ansehen, denn es ist die mit Abstand am
häufigsten verbaute Fahrleitung. Die Unterschiede betreffen nur wenige
Punkte und daher wird es Zeit, dass wir uns diese Bügelfahrleitung mit
Kettenwerk und abgespanntem Fahrdraht etwas genauer ansehen. Sollen Sie
sich über den Namen gewundert haben, dann lohnt sich ein Besuch.
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