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Die Dienstwagen |
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Was
sind denn diese Dienstwagen? Wenn ich nun antworten würde, dass es sich
dabei schlicht um alte Güterwagen handelt, handle ich fahrlässig. Solche
Wagen werden durchaus auch neu gebaut. Dienstwagen werden als solche
bezeichnet, weil die weder dem Güter- noch dem Personenverkehr dienen. Es
sind Fahrzeuge für die Baudienste. Wenn ich auch hier die Modelle ansehe,
kriege ich Kopfschmerzen. Es gibt viele Varianten.
Wenn
man etwas speziell werden will, werden nun auch ein-zelne
Laufachsen
hinzugenommen. Wenn es diese Laufachsen gibt, dann muss es wohl auch
Triebachsen
geben und ist es dann keine
Lokomotive? Einige Dienstwagen sind angetrieben. Das ist sehr spannend, denn obwohl diese Fahrzeuge über einen eigenen Antrieb verfügen, sind es Wagen. Der Grund ist simpel, denn diese Fahrzeuge verkehren in den Zügen grundsätzlich geschleppt.
Der
Antrieb
wird während dem Einsatz verwendet. So kann dort verhindert werden, dass
ein zusätzliches
Triebfahrzeug
benötigt wird und diese Antriebe können genauer die Position festlegen.
Damit man solche Fahrzeuge leicht erkennen kann, werden sie bei der
Bezeichnung nach der
Gattung
X geführt, erhalten dahinter aber die Bezeichnung von
Traktoren.
So lautet diese Bezeichnung zum Beispiel XTm. Wir sind also in einer
Grauzone, denn bei den Dienstwagen kann man sich wirklich die Frage
stellen, ob es sich nun um einen Wagen, oder einen Traktor handelt.
Fragen, die nicht so leicht zu beantworten sind.
Wer
sich nun auf die ruhige Welt der Dienstwagen gefreut hatte, der wird
gleich in die Irre geführt werden. Es sind hier drei
Gattungen
festgelegt worden und das lässt wenige Varianten vermuten. Bei den
Dienstwagen wird jedoch gänzlich anders gearbeitet, denn jeder Wagen hat
eine Betriebsnummer und mit der lässt sich viel anstellen. Eine andere
Ziffer an der richtigen Stelle ist ein gänzlich anderes Fahrzeug.
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Die Unterteilung der Dienstwagen |
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| Gattung D | Gattung X | Gattung Y | |||
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Bevor sie nun wütend in die Tasten greifen. Dienstwagen der
Gattung
D gibt es und es gibt auch so bezeichnete Gepäckwagen. Der Grund für diese
spezielle Regelung ist, dass diese Dienstwagen während der Fahrt von
Leuten besetzt werden können und daher gehören sie näher zu den
Reisezugwagen, als zu den Güterwagen. Daher der Buchstabe D und weil es so
besonders ist, beginnen wir doch gleich mit diesen Modellen.
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Die
Dienstwagen der
Gattung D könnten leicht mit Gepäckwagen verwechselt
werden. Damit das nicht geht wird hier von den Wagen der
Bauart Db
gesprochen. Lediglich mit dem kleinen Buchstaben b werden diese
Dienstwagen von den normalen Gepäckwagen des Personenverkehrs
unterschieden. Dabei sind auch diese Gepäckwagen dienstlichen Belangen
vorbehalten und deshalb auch der Gattung D zugeteilt worden.
Bei den Autowagen haben wir schon erfahren, dass Leute
durchaus mit Güterwagen transportiert wer-den können. Jedoch gehörten diese
Züge zum Per-sonenverkehr und das ändert sich nun. Güterzüge sind nicht für den Transport von Per-sonen ausgelegt worden. Spätestens seit dem zwei-ten Weltkrieg wissen wir, dass diese Transporte nicht gut sind.
Trotzdem erkennt man in Filmen immer wieder, dass in geschlossenen
Güterwagen gereist wird. Wir hier sind zivilisierter und verwenden dazu
ange-passten Modelle aus dem Bereich des Personen-verkehrs. Es ist einfach,
ein Personenwagen in einem Zug für Güter. Wer schon bei den Zügen der Eisenbahn war, der weiss, dass es durchaus Güterzüge mit Personen-beförderung gab.
Bei diesen wurden aber normale Reisezugwagen
benutzt. Sie wurden auch als solche bezeichnet. Der Grund für die
Dienstwagen liegt in der Tatsache, dass diese Wagen speziell für den
Einsatz in den Zügen vorbereitet wurden. Zumindest bei den ersten Modellen
ist das wirklich so zu verstehen, denn es war ein Umbau.
Der Begleitwagen:
Beginnen wir die
Betrachtung dieser Dienstwagen mit den Begleitwagen. Wie es der Name schon
vermuten lässt, wird dieser Wagen von Leuten benutzt, die etwas begleiten.
Was das ist und ob das Fahrzeug auch in einem Zug des Güterverkehrs
eingereiht wird, ist nicht so wichtig. Begleitwagen werden benötigt, wenn
eine Sendung von bestimmten Personen auf der Fahrt begleitet werden muss.
Als Beispiel
für diese Begleitwagen nehme ich jenen der
Güterzüge, die mit den
Niederflurwagen gebildet werden. Wir erinnern uns dass dort ganze LKW
verladen werden. Damit auch deren Fahrer. Da diese aber aus Gründen der
Sicherheit nicht in ihren Fahrzeugen bleiben dürfen, können sie in dem
Begleitwagen mitreisen und so nach der Fahrt ausgeruht den LKW übernehmen
und die weitere Reise ans Ziel fortsetzen.
In diesem
Begleitwagen finden die Fernfahrer einen Aufenthaltsraum und mehrere
Pritschen, damit sie die Fahrt mit dem Zug zur Erholung nutzen können.
Weiter sind eine Sprechstelle zum Lokführer, ein WC und eine
Notbremse
vorhanden. Sie müssen zudem unmittelbar hinter der
Lokomotive
eingereiht
werden. Speziell ist, dass diese Begleitwagen aus Reisezugwagen
entstanden, jedoch nicht mehr mit diese eingesetzt werden.
So werden
die
Bremsen der Wagen für den Einsatz in
Güterzügen angepasst. Das
bedeutet, dass die Begleitwagen über eine
G-Bremse verfügen. Normale
Reisezugwagen haben hingegen keine
Güterzugsbremse erhalten. Auch andere
Bereiche, wurden bei den Wagen entfernt oder so umgebaut, dass sie dem
neuen Einsatz gerecht werden. Das betraf die Wagenübergänge, die hier
nicht mehr vorhanden sind.
Diese Wagen
entsprechen, wie schon gesagt, normalen Reisezugwagen. Sie werden jedoch
als Dienstwagen bezeichnet. Der Grund ist das spezielle Einsatzkonzept
dieser Wagen. Die Wagen verkehren nur noch in den speziellen Zügen mit
Niederflurwagen und sind nicht mehr für den Zugang normaler Reisenden
gedacht. Die Fernfahrer in diesen Wagen bezahlen für die Fahrt auch kein
Entgelt, denn dies ist in der Gebühr für den Verlad enthalten.
Soweit zum
Wagen der Züge mit Niederflurwagen. Wir sind damit aber noch nicht am Ende
dieser Begleitwagen angelangt. Bei den Sonderwagen haben wir ein Fahrzeug
kennen gelernt, das von Personal begleitet werden muss. Ich spreche von
den Schwerlastwagen. Diese benötigen auch auf der Fahrt viel Personal, das
sich in einem Begleitwagen aufhalten kann und der gehört oft sogar fest zu
diesem Wagen für schwere Lasten.
Auch hier
kamen ältere Reisezugwagen zum Einsatz. Diese sind aber für die oft sehr
langen Reisen dieser Wagen ausgelegt worden. So besitzen diese Betten und
eine kleine Küche. Man kann also in diesem Begleitwagen durchaus ein paar
Wochen leben. Die Leute benutzten nicht den Camper, sondern den
Begleitwagen und in den Urlaub fahren sie auch nicht. Das Leben im
Begleitwagen bedeutet Arbeit und das zu jeder Zeit.
Auch wenn
wir uns diese Fahrt im Begleitwagen romantisch vorstellen, mit dieser hat
das nichts zu tun, die Einrichtung ist spärlich und weil hier auch nicht
so oft der Reinigungsdienst durch geht, ist es in den Wagen stickig und
unangenehm. Ich weiss wirklich nicht, warum die Leute zu Hause regelmässig
lüften, dies aber in einem Fahrzeug unterlassen. Doch nun zu einer
weiteren Version des Begleitwagens, der wirklich zum träumen anregt.
Der Zugbegleitwagen:
Kommen wir zum
Zugbegleitwagen. Hier haben wir einen Wagen bekommen, der speziell für
diesen Zweck gebaut worden ist. Die Fahrzeuge sind heute zwar
verschwunden, aber sie sind wirklich sehr speziell und daher dürfen wir
nicht auf die Zugbegleitwagen für das
Zugpersonal auf
Güterzügen
verzichten. Als diese Wagen kamen, mussten auch Güterzüge vom Zugpersonal
begleitet werden.
Wichtig war das auf Strecken, wo die
Ankunft des Zug-schlusses dem
Fahrdienstleiter gemeldet werden musste. Das
konnte der Lokführer an der Spitze nicht übernehmen, denn der Zugschluss
war weit entfernt. Der spezielle Zugbegleitwagen entstand zu einer Zeit, wo weltweit in der Presse über den ersten russischen Sate-lliten Sputnik gesprochen wurde. Sputnik ist russisch und steht für Begleiter, was wiederum sehr gut zum Zugbe-gleitwagen passt.
Das noch damit ergänzt, dass dieser aus Sicht der
Loko-motive weit im All war, ging es nicht lange und diese kleinen
speziellen Wagen am Schluss wurden Sputnik genannt.
Eben ein
Satellit am anderen Ende des Zuges. Für einmal ein Vergleich, der sich gut
nachvollziehen lässt. Weil der Name so eng mit diesen Zugbegleitwagen
verbunden ist, sprechen wir vom Sputnik. Das Teil der Russen muss wohl bei
den Eisenbahnern in der Schweiz Eindruck gemacht haben. Nur wer jünger
ist, kann das vielleicht schwer verstehen und daher darf auch etwas
Geschichte sein. Doch sehen wir uns den Sputnik genauer an.
Der Sputnik
ist ein Satellit, der von der So… Ach, das wollten Sie nicht wissen, Sie
meinten den Zugbegleitwagen. Diese Wagen dienten dem damals auf
Güterzügen
noch nötigen
Zugpersonal, als Aufenthaltsraum während der Fahrt. Spezielle
Erker erlaubten dem Personal die Beobachtung der Güterwagen. Die
besonderen Wagen wurden mit einer eigenen
Heizung über Gasflaschen
erwärmt. Da der Sputnik in Güterzügen lief galt das Verbot für
Gas nicht.
Einige
dieser Wagen überlebten das Ende der Begleitung und sie wurde in den
Bahnhöfen als Aufenthaltsraum für das Personal benutzt. Vor den Sputnik
reiste das
Zugpersonal auf der elektrischen
Lokomotive oder in einem
alten Reisezugwagen unmittelbar danach mit. Dank dem Begleiter am Schluss,
war auch dieser korrekt besetzt worden. Besonders wichtig war das auf
Bergstrecken, wo aber schnell der
Funk kam.
Zugbegleitwagen hatten übrigens ebenfalls die Bezeichnungen der
Reisezugwagen erhalten, obwohl es sich um Fahrzeuge handelte, die im
Güterverkehr eingesetzt und sogar dafür gebaut wurden. Der Grund dafür
ist, dass sie die Gepäckwagen in den Güterzügen ersetzten und daher wurde
sie auch dort platziert. Sie sehen, man machte es sich oft auch nur
einfach und das war bei den Dienstwagen wirklich immer so.
Deshalb
wurden auch die Begleitwagen der
Rola in dieser Kategorie aufgenommen. So
entstanden daraus Dienstwagen mit der Bezeichnung eines Gepäckwagens.
Güterwagen waren es hier jedoch keine, weil in diesen Wagen ja keine Güter
transportiert werden. Es ist wirklich das einzige Fahrzeug, bei dem
Reisende mit einem Güterzug befördert werden können. Andere Lösungen
wurden versucht, aber das lassen wir nun.
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Wir kommen
nun in den Bereich einer grossen Familie von Dienstwagen, die sehr
unterschiedlich sind und jeder für sich eine spezielle Aufgabe übernimmt.
Hier finden sich die eigentlichen Dienstwagen, die oft den Baudiensten
bereit stehen und dort bei baulichen Massnahmen behilflich sind. Die
Auswahl ist so gross, dass diese Wagen eigentlich in mehreren eigenen
Kategorien geführt werden könnten, trotzdem beliess man es bei der
Gattung
X.
Wir haben hier ein breites Sammelsurium von Fahr-zeugen erhalten,
die jedes für sich speziell ist. Wenn ich hier alle erdenklichen Lösungen
einbauen will, dann könnten Sie sich Zeit nehmen, denn diese
Gruppe
schlägt sogar die Flachwagen mit Drehge-stellen. Als Fahrzeuge der Gattung X gelten auch Modelle, die wir an anderer Stelle finden. Dazu gehören die grossen Schienenkrane, die Lösch- und Rettungs-züge und die Schneeschleudern. Alles Fahrzeuge, die klar dieser Gattung angehören.
Das obwohl wir
hier durchaus auch echte Trieb-fahrzeuge vorfinden und das macht diese
Gruppe wirklich richtig spannend. Was findet man hier noch, wenn selbst
die Lösch- und Rettungszüge dazu gehören.
Nehmen wir
nun ein Fahrzeug des Baudienstes, das über eine
Plattform
verfügt und das
einen eigenen
Kran
hat. Merkmale, die zum
Güterzug gehören. Hier sind es
Traktoren und der Lösch- und Rettungs-zug ist im Grunde ein
Triebwagen. Er
kann jedoch nicht nach deren Muster bezeichnet werden. Damit man eine
klare Trennung hat, wurde er zu einem Fahrzeug der
Gattung XTm und so
eines wollen wir nun ansehen.
Die Baumaschinen:
Bei den Dienstwagen der
Gattung
X beginnen wir mit den Baumaschinen. Den Begriff kennen Sie aus
dem Bereich der normalen Bauarbeiten und Sie benennen Bagger und andere
Gefährte als Maschinen für den Bau. Das ist bei der Eisenbahn nicht anders
und hier gibt es andere Baumaschinen und deren Verzeichnis füllt nun
wirklich ganze Bücher. Ich nehme daher eine kleine Auswahl.
Sie dient der Fahrleitung und kann Fahrleitungen optimal erneuern. Dazu wurde sie mit der Be-zeichnung ARIANE verse-hen.
Offiziell bezeichnet
wird sie jedoch mit XTmas. Wir haben damit eine Baumaschine erhalten, die
einen
Antrieb für Fahrten während des Einsatzes bekommen hat. Der Antrieb
lässt daher nur sehr geringe Geschwindigkeiten zu.
Zu dieser
Gruppe gehören auch die Stopfmaschinen. Diese sind zum
verdichten des
Schotterbettes vorgesehen. Da in dem Fall der Abstand der
Schwellen genau eingehalten werden muss, verfügen diese über einen eigenen
Antrieb. Nur so kann schnell gearbeitet werden, denn das ist bei
Baumaschinen wichtig. Was uns nun aber noch fehlt, ist die Baumaschine,
die keinen eigenen Antrieb besitzt.
So eine Baumaschine ohne
Antrieb ist die Schienenladeeinheit, die kurz
SILAD genannt wird. Diese Maschine ist in der Lage
Schienen am Boden
abzulegen und wieder auf spezielle Wagen zu laden. Das klingt verblüffend,
aber die bis zu 150 Meter langen Schienen können nicht so einfach zwischen
den bestehenden Schienen abgelegt werden. Alleine das Gewicht kann von
Leuten nicht mehr gehoben werden.
Da hier von
einer Einheit gesprochen wird, besteht die SILAD aus zwei Fahrzeugen. Auf
einem davon ist die eigentliche Maschine vorhanden, die auf eigens dazu
auf dem Fahrzeug montierten
Schienen fahren kann. Der zweite Teil ist der
Wagen um die Schienen korrekt abzulegen oder aufzunehmen. Dazu sind
entsprechende Führungen vorhanden. Wegen diesen Aufbau besitzt die SILAD
eine bestimmte Arbeitsrichtung.
Danach verschiebt eine
Lokomotive den Zug so, dass die Maschine
an der Position bleibt und die
Schiene so über die die Führungen abgelegt
wird. Sie sehen selber fahren kann die SILAD nur auf ihren speziellen
Schienen und nicht auf der normalen Strecken. Nur mit Hilfe der SILAD ist es möglich Schienen ohne die komplette Sperrung einer Strecke zwischen den Schienen zu deponieren. So gesehen erleichtert sie die Arbeit und behindert den Verkehr weniger.
Ohne diese Einheit müssten
die Wagen auf den benach-barten
Gleis stehen und dann die
Schienen mit
speziellen
Kränen abgelegt werden. Auf einer Strecke mit zwei Ge-leisen
würde das eine totale Sperrung der Strecke be-deuten.
Dieser Teil
könnte mit speziellen Baumaschinen beliebig erweitert werden. Ich habe
hier einfach ein paar be-sondere Modelle eingebaut, denn die Anzahl ist
wirklich gigantisch. Auch für den Einbau der
Schienen werden wieder andere
Maschinen benötigt. Jedoch muss auch Material zugestellt, oder abgeführt
werden. Dazu kommen ebenfalls Fahrzeuge der
Gattung X vor und das sind
normale Wagen des Güterverkehrs.
Der Schotterwagen:
Nach dem wir die
Baumaschinen kennen gelernt haben, verfolgen wir deren Arbeit etwas. Dazu
nehme ich eine bekannte Baumaschine, die das
Schotterbett erneuert. Das
ist von Zeit zu Zeit nötig. So werden Schmutz und zerbrochene Steine
ersetzt. Dazu muss aber der benötigte
Schotter zu- und abgeführt werden.
Genau dazu sind die Schotterwagen bestimmt, wobei wir hier zwei
unterschiedliche
Bauarten haben.
Der von der
entsprechenden Bauma-schine ausgehobene
Schotter, wird mit Hilfe von auf
den Wagen mon-tierten Förderbändern in diesen ver-laden. Förderbänder
verwendet man, weil der in der Baustelle verfügbare Platz schlicht auf die
Breite der Wagen abgestimmt ist.
Das
Förderband gehört nicht zu den Schotterwagen. Es ist Bestandteil der
Baumaschine, die den
Schotter aushebt. Die Förderbänder können jedoch
einfach verschoben werden. Die Schotterwagen mit dem alten Schotter können
so bei laufenden Bauarbeiten ausgewechselt werden. Die Wagen mit dem
Altschotter werden anschliessend mit normalen Zügen zu einer Deponie für
alten Schotter geführt.
Um die
Schotterwagen zu entleeren werden die Mulden einfach seitlich gekippt. So
gesehen, ist der Wagen für den Transport von altem
Schotter mit einem
Kipper auf der Strasse vergleichbar. Dieser wird in der Baustelle mit
Aushub verladen und führt diesen zur Deponie, wo er die Mulde kippen kann.
Das Prinzip funktioniert hier ähnlich, wie bei den Aushubwagen, die wir
bei der
Gattung F kennen gelernt haben.
Die
Aushubwagen bei den Güterwagen der
Gattung F sehen sehr ähnlich aus und
viele Eigenschaften sind sogar gleich. Nur wurde beim Altschotterwagen
zwischen den Mulden noch eine
Plattform
zur Kontrolle angeordnet. Zudem
können auf den Mulden der Schotterwagen auch Halterungen für das
verwendete Förderband montiert werden. Alleine diese Einrichtung macht aus
dem Schotterwagen ein Modell der Gattung X.
Diese Maschine erstellt wieder ein provisorisches
Gleis. Darauf fährt sie auch. Der Maschine folgen nun aber die
Schotterwagen mit neuem
Schotter. Diesen erkennen Sie auf der eingefügten
Grafik. Sie sehen, dass er anders aufgebaut wurde.
Diese Wagen
haben eine einfache Lademulde, die von einer
Rampe aus, oder aber ab einem
Silo, mit
Schotter beladen werden kann. Der Verlad auf diese Weise ist
einfach, belastet jedoch den Schotter schwer. Daher versucht man im
Betrieb diese Ladevorgänge so gering wie möglich zu halten. Deshalb holen
diese Schotterwagen den Schotter sehr nahe beim entsprechenden Steinbruch
ab und transportieren ihn zur Baustelle.
Spezielle
unten angebrachte Auslässe lassen den
Schotter exakt dosiert auf das
Gleis
fallen. Mit einem Teil dieser Schotterwagen kann der Schotter auch
zwischen den
Schienen entladen werden. Das bedeutet, dass der
Schotterwagen den Schotter schön um die Schienen herum ablegen kann. Das
Gleis kann danach mit speziellen Maschinen gehoben und ausgerichtet
werden. Das Gleis ist mit neuem Schotter versehen worden.
Gerade die
Schotterwagen zeigen deutlich auf, dass bei den Dienstwagen viele
Güterwagen benötigt werden. Diese sind für den Transport von schweren
Materialien, wie dem
Schotter gedacht. Die hier vorgestellten
Schotterwagen sind für diesen Zweck gebaut worden und sind eigentlich ganz
normale Güterwagen, die jedoch nicht kommerziell genutzt werden. Deshalb
und nur deshalb werden die Schotterwagen als Dienstwagen geführt.
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Dienstwagen
mit der Bezeichnung Y entstanden oft aus Reisezugwagen. Sie erfüllen aber
nicht mehr die Bedingungen eines Wagens für den Einsatz in
Reisezügen. Um
eine klare Trennung der Wagen zu erreichen, wählte man dafür die
Gattung
Y. Es sind auch keine Wagen, die man der Gattung X hätte zuteilen können,
da sie nicht der Arbeit dienlich sind. Mit anderen Worten, es ist auch
jetzt wieder eine eigene
Gruppe entstanden.
Dabei handelt es sich um Personenwagen, die einfach zu
einem fahrenden Klassenzimmer umfunktioniert wurden. Als Zug wird diese
Komposition bezeichnet, weil es meh-rere Wagen sind, die nicht getrennt
werden. Der Schulzug ist wirklich ein ganz spezieller Dienstwagen, denn in ihm wird nicht das Personal ausgebildet, sondern er wird von normalen Schulklassen besucht. Dazu wird der ganze Zug in einem Bahnhof abgestellt und dann von den Kindern besucht.
Im Zug lernen Sie einige Bereiche der Eisenbahn kennen
und diese sollten auf die Gefahren aufmerksam machen. Gefahren von den
fahrenden Zügen, aber auch von der
Fahrleitung.
Es gibt
keinen geplanten Einsatz für den Schulzug. Je nach Bedarf wird er an einen
Ort verschoben. Dabei ist hier noch speziell, dass die Einheit nicht mit
normalen Zügen verschoben wird. Die Wagen werden immer wieder von
historischen Modellen gezogen und ganz zu Beginn hatte man dem Schulzug
jedoch einen
Triebwagen für die Fahrten zugeteilt. Sie sehen, es ist
wirklich eine spezielle Einheit aus vier Wagen.
Der Ausstellungswagen:
Wagen die für
Ausstellungen benutzt werden, wurden früher der
Gattung Y zugeschlagen.
Damit hatte man eine klare Trennung der Wagen erreicht. Moderne
EDV-Systeme können die Wagen jedoch problemlos anhand der Fahrzeugnummern
unterscheiden. Daher wird heute auf die spezielle Bezeichnung verzichtet.
Der Dienstwagen der Gattung Y ist eigentlich schon fast verschwunden.
Das heisst, an Stelle der Bestuhlung des ehemali-gen
Reisezugwagens wa-ren spezielle Einbauten vorhanden. Dabei werden diese
Wagen oft nur von einem
Bahnhof in den anderen Bahnhof überführt und
stehen dort dann für die Besucher bereit. Wir haben dank diesen Wagen eine
spezielle Wanderausstellung auf
Schienen erhalten.
Werden
Ausstellungswagen überführt, erfolgt das oft in eigenen Zügen, oder die
Wagen werden mit
Güterzügen befördert. Wichtig dabei ist aber, dass es
sich bei Ausstellungswagen immer um ehemalige Reisezugwagen handelt.
Weitherum bekannte Ausstellungswagen waren die speziell hergerichteten
Wagen, die in der ganzen Schweiz für
Bahn und Bus 2000 Werbung machten.
Die Wagen wurden dabei durch eine eigene
Lokomotive gezogen.
Wer weiss,
vielleicht besuchen Sie auch einmal einen Ausstellungswagen. Achten Sie
sich, eventuell trägt der Wagen noch die
Gattung Y. Wobei das nicht mehr
ganz so sicher ist. Oft werden Sie sogar den ehemaligen Reisezugwagen
erkennen, denn die Ausstellungswagen sind wirklich nur umgebaute
Reisezugwagen. Damit können wir nun aber die Dienstwagen beenden und eine
kleine Zusammenfassung ansehen, denn nachher kommen die Messwagen.
Wir haben
gesehen, dass Dienstwagen überall und in sehr grosser Vielfalt angetroffen
werden können. Nicht alle werden aber mit den hier vorgestellten
Gattungen
bezeichnet und so können wir zwar die Dienstwagen abschliessen, aber noch
nicht die Fahrzeuge, die der Gattung X zugeschlagen wurden. Diese Wagen
werden für Messungen und Kontrollen benötigt und auch das sind
interessante Modelle.
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