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Die speziellen Reisezugwagen |
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Willkommen in der Welt der Personenwagen. Diese waren im Gegensatz zu den
anderen Modellen einem steten Wandel unterworfen. Personenwagen musste aus
dem Verkehr genommen werden, weil sie veraltet waren. Technisch waren
diese aber noch gut und hätten durchaus noch ein paar Jahre durchgehalten.
Das führte dazu, dass es im Lauf der Jahre immer wieder zu Anpassungen und
neuen Modellen gekommen ist. |
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Dienstliche Zwecke |
Personen
International |
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Personen National |
Speisewagen |
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Steuerwagen |
Andere Wagentypen |
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Die
Auswahl zeigt dies, denn bis auf die Modelle für dienstliche Zwecke gab es
immer wieder Neuerung. Das muss bei der Betrachtung ebenso berücksichtigt
werden, wie der Einsatz, denn Alle Wagen konnten eigentlich international
benutzt werden. Jedoch kommen wir nicht um diese Aufteilung herum. Die
anderen Typen waren dann einfach noch das Zugemüse. Dennoch wird es eine
interessante Geschichte werden.
Im
Gegensatz zu den bis-her vorgestellten Wagen übernehmen sie immer auch
eine zusätzliche Funktion. Dafür mussten sie jedoch angepasst werden.
Meistens wurden sie einer der bekannten Lösungen für den Bau von
Personenwagen entnommen. Das bedeutet, dass sie durchaus auch deren
Merkmale besassen.
Die
speziellen Wagen mussten, wie die Gepäckwagen, in den Zugsverband passen.
Dabei war aber sehr oft klar zu erkennen, dass sie andere Funktionen
hatten. Diese Erkennung konnte durchaus mit der Wahl der Farben geschehen.
Es waren also Abweichungen vorhanden. Wobei sich hier keine klare Regel
erkennen lässt, denn oft genug wurden die speziellen Wagen einfach
versteckt. So erkannte man diese gar nicht mehr.
Eine klare Regelung in diesem Punkt gab es also nicht. Die speziellen
Wagen wurden Teilweise aber so bekannt, dass die Begriffe auch bei den
Triebzügen
zur Kennzeichnung der einzelnen Bereiche verwendet werden. Das heisst,
dass es die Funktion der Wagen auch dort gibt, denn die Wagen sind zwar
speziell, aber auf keinen Fall so selten, dass man lange nach ihnen suchen
müsste. Die Ausnahme bestätigt auch hier die Regel.
Genutzt werden konnten diese speziellen Wagen von normalen Reisenden,
Gepäck konnte verladen werden und auch sonst gab es kaum etwas, das es
nicht gab. Es wurden auch Lösungen verwendet, bei denen die Reisenden sich
nicht unbedingt wie normale Reisende verhalten. Es lohnt sich daher, wenn
wir ein Auge auf diese speziellen Wagen werfen, auch wenn Sie diese so nie
besuchen würden. Es lohnt sich wirklich.
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| Die Speisewagen | |||||||||||
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Ein
Wagen in dem man Speisen kann, wird Speisewagen genannt. Es kann so
einfach sein, jedoch gilt das nicht für den Wagen. Beworben wird er mit
Slogan wie «Speisen beim Reisen» und er ist wirklich ein Wagen, der sich
lohnt, etwas genauer Anzusehen. Es gab durchaus auch Unterschiede zu den
Speisewagen. Insbesondere galt das auch gegenüber dem Ausland, wo man
diese Modelle durchaus auch kannte und das macht es spannend.
Betrieben wurde diese zu Zeiten der Dampflokomotiven mit einem Holzofen.
Mit der elektrischen Zugsheizung wurde diese genutzt. Um Ausfälle zu
vermeiden, besass in der Schweiz jeder zu normalen
Bauart
passende Speisewagen auf dem Dach ein
Stromabnehmer.
Gehoben wurde der
Stromabnehmer
durch die Besatzung. Dabei war er aber nur im Stillstand in einem
Bahnhof
gehoben und der Bügel wurde automatisch gesenkt, wenn es
Spannung
an der Zugsammelschiene gab. Auch wenn sich der Wagen bewegte, wurde der
Bügel gesenkt. Die
Schleifleisten
waren nach den Normen der Schweiz aufgebaut worden und sie konnten in ganz
Europa gehoben werden. Entscheidend dabei war, dass der Bügel nur im
Stillstand gehoben wurde. Bei Doppelstockwagen fehlte hingegen der Platz und auch bei den modernen Pendelzügen war die Zugsammelschiene nur noch ausnahmsweise ohne Spannung. Daher konnten die Stromabnehmer entfernt werden. Im Ausland gab es aber auch Speisewagen, die nie über einen Stromabnehmer verfügten. Dort konnte also nicht gekocht werden, wenn die Zugsammelschiene nicht zur Verfügung stand und das war selten der Fall.
Der
Speiseraum wurde immer dem aktuellen Zeitgeist entsprechend gestaltet.
Leer waren sie also recht kühl ausgestattet. Es oblag dem Personal des
Speisewagens für ein behagliches Ambiente zu sorgen. Wie einladender der
Raum aussah, je mehr Leute besuchten den Speisewagen, der es sogar
erlaubte, dass während der Fahrt ein Menu genossen werden kann. Wie dieses
zubereitet wird, war vom Speisewagen abhängig.
Es
ist eine abgeschwächte Form der Speisewagen, bei denen man versuchte das
andere Verhalten der Leute zu berücksichtigen. Die nicht immer auf normale
Speisen setz-ten und so nur ein Getränk zu sich nahmen. Gerade die Bistrowagen zeigen, dass es für die Bahnen nicht immer leicht war, den Speisewagen wirtschaftlich zu bedienen. Das Problem dabei war immer mehr, dass die Reisezeiten kürzer wurden.
Als
die Fahrt von Basel nach Mailand noch einen halben Tag dauerte, musste man
eine Mahlzeit zu sich nehmen. In knapp drei Stunden ist das schon etwas
anders, denn dann will man nur einen kleinen Snack um den kleinen Hunger
zu stillen. Speziell war da schon der Buffetwagen. Er gehört eigentlich nicht gar nicht mehr zu den Speisewagen. Der Begriff Buffet umschreibt eigentlich nur ein Ausschank.
Das
war bei diesen Wagen so vorgesehen. Man konnte in diesem Wagen ein kaltes
oder warmes Getränk zu sich nehmen. Als «Mahlzeit» gab es aber nur
vorgepackte Snacks. Es war, wenn man so will, eher eine verrauchte Bar und
kein Speiseraum.
Durch den Buffetwagen sind wir bei den speziellen Speisewagen. Diese waren
sogar so spannend, dass sie sich nicht durchsetzen konnten und nach
wenigen Jahren wieder aufgegeben wurden. Ob der Besuch die Leute
abschreckte, oder ob die Idee blöd war, kann so nicht beantwortet werden.
Trotzdem müssen wir auch diese Wagen ansehen. Es gab davon eigentlich nur
zwei Stück und daher waren sie wirklich selten.
Fastfoodwagen:
Der Fastfoodwagen ist frei erfunden, denn die
sehr auffälligen Wagen gehörten einer grossen amerikanischen Kette für
Fast Food und trugen auch deren Namen. Es war eines der bekannten
Restaurant dieser Firma, das auf
Rädern war und
so den Leuten die mehr oder weniger köstlichen Produkte anbot. Eigentlich
bot der Wagen mehr Mahlzeiten als ein Speisewagen, aber diese waren
speziell.
Lange konnten sich die beiden Fastfoodwagen nicht halten. Auf jeden Fall
wurden die vom Konzern erwarteten Ziele verfehlt. Damit verschwanden die
beiden Wagen schnell wieder und es kam zu einer neuen Idee und nun war die
Sache mit den Speisewagen erledigt, denn es war eigentlich keiner mehr.
Damit wir diese leichter zuordnen können bleiben wir hier, denn es wurde
daraus ein Laden eines grossen Detailhändlers.
Sie
haben richtig gelesen, der Wagen kam in einer neuen Farbe und bot statt
Speisen Produkte eines Detailhändlers an. Nach dem
Feierabend
noch schnell den Einkauf machen und das sogar während der Fahrt. Ein
Konzept, das so nicht so schnell funktionieren konnte, denn mit den
Speisewagen verbanden die Leute immer etwas anders, als das sich die
Firmen und Händler vorstellten konnten. Auch die beiden Modelle wurden zum
Speisewagen.
Eingereiht sind Speisewagen in den hochwertigen Zügen. Ein
Eurocity muss diesen
sogar mitführen. Bei den
Intercity ist das
nicht immer der Fall. Ein im Zug eingereihter Speisewagen wird immer
erwähnt und ein Besuch lohnt sich. Auch wenn die Speisen einfach sind und
nicht mehr frisch zubereitet werden. Es macht auch Spass, sich einmal das
Essen zu gönnen und dabei der Landschaft zusehen, wie sie vorbei zieht. |
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| Die Steuerwagen | |||||||||||
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Keine Angst, die Steuerwagen erheben keine Steuern. Es sind Wagen, die
dazu vorgesehen sind, ein sich am Schluss des Zuges befindliches
Triebfahrzeug
zu regeln. Damit wurde also deren Steuerung ab einem Wagen beeinflusst und
daher wurden diese Wagen auch so benannt. Das war aber nicht immer so und
so lohnt sich ein kleiner Blick in die Geschichtsbücher. So viel sei schon
erwähnt, bei den Dampflokomotiven fehlten sie.
Sie
sollten den Betrieb vereinfachen, da man nicht mehr das
Triebfahrzeug
wechseln musste. Der Zug kam an, das Personal wechselte die Seite und
richtete den Zugführ-ungswagen ein.
Da Eisenbahner nicht immer lange Worte
lieben, wurden diese neuen Zugführungswagen einfach Führungswagen genannt.
Später wurde es dann noch kürzer und man nannte diese Wagen einfach noch
Steuerwagen. Dabei wurden die ersten Modelle noch aus vorhandenen Wagen
umgebaut. Gerade als man mit den ersten Versuchen befand, wollte niemand
viel Geld für neue Wagen ausgeben. Das ist keine Erscheinung der Neuzeit.
Die
Steuerwagen wurden später immer einer Serie von Reisezugwagen entnommen
und passten daher zu diesem Wagen. Lediglich die Form einer
Front
wurde angepasst, denn dort wurde ein
Führerstand
benötigt und dieser wurde sehr oft von dem
Triebfahrzeug
genommen, das der Wagen fernsteuern sollte. So passte er auch optisch
dazu. Der Zug bekam ein einheitliches Bild, das die Bahnen durchaus
liebten.
Abgesehen von ein paar speziellen
Bauarten
waren die Steuerwagen immer auf ein
Triebfahrzeug
abgestimmt worden. Das war wichtig, denn dieses musste ja die Signale vom
Steuerwagen auch erkennen können. Dazu wurden die Systeme der
Vielfachsteuerung
genutzt und sofern Triebfahrzeuge die gleiche Lösung benutzten, galt das
für alle passenden Modelle. Hier werden wir nicht auf diese eingehen, denn
uns interessiert der Wagen.
Das
ist jedoch nicht im-mer den Steuerelementen geschuldet. Das Problem war,
dass der Wagen an der Spitze nicht so schwer war, wie das
Triebfahrzeug.
Das führte dazu, dass es bei Kollisionen mit einem anderen Fahrzeug zu
grossen Schäden am Steuerwagen kommen konnte. Da diese jedoch selten sind,
konnte man das Restrisiko eingehen.
Die
vom Steuerwagen angebotenen Abteile sind je nach
Bauart
anders. Dabei galt jedoch in der Schweiz, dass bei Steuerwagen oft die
Plattform
mit den Einstiegen unmittelbar hinter dem
Führerstand
angeordnet wurde. Sofern die Rückwand mit einer Verglasung versehen war,
konnten die Reisenden durch diese auch einen Blick auf die Strecke
erhaschen. Mittlerweile sind diese aber verschwunden, weil auch dieser
Wagen mehr Technik benötigte.
Speziell war der Gefangenenwagen. Es waren
Steuerwagen, die so umgebaut wurden, dass sie Gefangene befördern konnten.
Diese Leute reisten früher in den Zellen der Gepäckwagen. Da diese aber
selten wurden, gab es ein Problem mit dem Transport dieser Personen. Daher
wurde der Gefangenenwagen ins Leben gerufen. Bei diesem wurden die Fenster
verschlossen, da ja nicht jeder sehen sollte, wer hier einsass.
An
Stelle der Abteile wurden Zellen eingerichtet. Der Gefangenenwagen wird
auch nicht mehr in normalen
Reisezügen
eingereiht. So können die Leute besser vor den neugierigen Blicken
geschützt werden. Der damit geführte Zug verfügt über einen speziellen
Fahrweg und er hält an jenen Orten, wo es Gefängnisse gibt. Es wurden
sowohl Männer, als auch Frauen transportiert. Es ist nicht sinnvoll eine
Reise mit diesen Wagen anzustreben.
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