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Leistungsbestimmung |
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Alles besitzt eine bestimmte
Leistung.
Wird der maximale Wert überschritten, kommt es zum Versagen. Bei einer
Strecke ist das der Stillstand. Bewegt sich nichts, kann sich auch kein
Verkehr entwickeln. Daher muss auch bei einer Strecke die Leistung
bestimmt werden und dazu gibt es wichtige Eckpunkte, die beachtet werden
müssen. Mit den sonst üblichen Mitteln können wir hier nicht mehr
arbeiten.
Niemand möchte mit dem Wagen mehrere Stunden fahren um schnell einen
Freund zu besuchen. Zumindest nach den ersten langen Fahrten, beginnt sich
das mit den regelmäs-sigen Besuchen zu erledigen. Ein wichtiger Punkt bei einem Verkehrsweg ist die Reise-zeit. Die Zeit die für die Reise benötigt wird, ist ein Krite-rium, dass klar zur Bestimmung der Leistung eingezogen werden muss.
Längere Wege nimmt man kaum auf sich, wenn es einen kürzeren gibt, denn
über diesen ist die Reisezeit kürzer und wenn mehr Leute so denken, wird
es eng. Der Ver-kehr kommt ins Stocken und die Reisezeit erhöht sich. Wichtig ist die Reisezeit oft auch bei der Wahl des Ver-kehrsmittels. Nehmen wir einmal an, dass die Reise mit der Eisenbahn 60 Minuten dauert.
Mit
dem Auto schaffen Sie den Weg in 45 Minuten. Mit dem Auto ist man
schneller. Wenn sich nun aber die Reisezeiten verändern und der Zug
schneller ist, dann kann man mit diesem Zeit sparen. Es ist wirklich so
und damit haben wir erkannt, dass die Reisezeit sehr wichtig ist.
Wie
hoch diese Reisezeit zu werten ist, zeigt sich überall auf der Welt. So
fahren in einigen Ländern die Züge auf speziellen Strecken sehr schnell,
damit der Zug schneller als das Flugzeug ist. Auch an anderen Orten kann
man nur Kunden gewinnen, wenn man schneller ist. Die Eisenbahn muss dabei
in der Regel gegen die Autobahnen kämpfen. Jedoch kann es auch die normale
Strasse sein, die schneller als der Zug ist.
Wenn viele Leute so denken, nimmt der Verkehr auf der Strecke zu oder ab.
Beispiele dafür gibt es viele und dabei sollte man sich nicht überraschen
lassen. Wenn wir nun den Güterverkehr dazu nehmen, dann rückt die Reisezeit etwas in den Hintergrund. Hier werden höhere Lasten befördert und diese will man nicht immer wieder beschleunigen müssen.
Der
Güterverkehr
liebt es, wenn es immer vorwärts geht. Das Ziel muss mit so wenig Aufwand
wie nur mög-lich erreicht werden. Den schweren Rucksack legen Sie auch
nicht immer ab, sondern sehen zu, dass Sie ans Ziel kommen.
Beim
Güterverkehr
ist die Einhaltung der Transportkette ein sehr wichtiger Punkt. Bei dieser
Kette für den Transport werden alle Verkehrsträger eingebunden. Wird ein
Paket auf die Reise geschickt, ist es wichtig, dass dieses am Ziel
ankommt. Wird dabei der Verkehrsträger gewechselt, müssen die Zeiten für
den Wechsel eingehalten werden. Damit ist Einhaltung der Termine ein sehr
wichtiger Punkt.
Bei
allen Strecken wird in der Regel der
Güterverkehr
in jenen der
Reisezüge
eingebettet. Wenn es zwischen diesen noch ein freier Weg gibt, kann ihn
der Verkehr mit den Gütern nutzen. Ein Punkt, der zwischen den einzelnen
Eisenbahnverkehrsunternehmen
immer wieder zu grossen Konflikten führt. Wird alleine die
Höchstgeschwindigkeit genommen, schliesst der Güterverkehr schlecht ab.
Mit hohen Lasten ist man nicht so schnell oder?
Damit haben wir nun aber das grösste Problem für die
Leistung
einer Strecke erhalten, denn wenn nicht alle Teil-nehmer gleich schnell
sind gibt es Stockungen. Wenn der Bauer mit seinem Trecker und dem Wagen voller Getreide unterwegs ist, kommt es zu Stockungen auf der Strasse. Das Gespann ist nicht so schnell, wie die nor-malen Teilnehmer.
Damit beginnt sich hinter dem Trecker der Verkehr zu stauen. Damit der
Verkehr wieder in Schwung kommt, muss der Bauer anhalten und die schnellen
Fahrzeuge vor-lassen. Danach kann es weitergehen. Der Bauer denk da-bei
über einen LKW nach. Strecken mit einem homogenen Tempo können mehr Verkehr aufnehmen. Je grösser die Differenz ist, wie schlechter ist das für die Strecke.
All
das noch mit einem beliebten Weg und schon haben wir eine Strecke
erhalten, die am Limit ist und dieses muss man herausfinden, denn wenn
dieses überschritten wird, kommt es zum Problem und das ist der
Stillstand. Wir alle kennen das, denn der abendliche Stau ist so ein
Stillstand.
Man
benötigte einen Wert, mit dem man etwas anstellen konnte. Mit Angaben,
dass man 15 Züge des Regionalverkehrs und 20 Züge des Fernverkehrs
einsetzen kann, kommt man nicht weit. Was macht man, wenn nur 10 Züge des
Fernverkehrs eingesetzt werden? Kann man dann die Zahl der Züge des
Regionalverkehrs um den gleichen Faktor erhöhen? Um das zu beantworten,
müssen wir die
Kapazität
der Strecke kennen.
Was
bei den Schiffen geht, kann man auch bei der Eisenbahn anwenden und das
sogar bei den Strecken und deren
Leistung,
denn jeder Zug hat ein Gewicht und damit auch eine Länge. Mit der Bruttoregistertonne wird bei der Eisenbahn angege-ben, wie viel Gewicht auf einer Strecke verkehren kann. Da-bei nimmt man als Zeitraum einen Tag an.
Der
Tag mit 24 Stunden ist gut, da er sich eigentlich immer wieder wiederholt.
Die Angaben werden daher auf alle ande-ren Tage übertragen und müssen
nicht neu berechnet werden. Mit diesen Angaben weiss man, was eine Strecke
effektiv leisten kann. In den meisten Fällen erfasste man den Wert gar nicht. Man baute eine Strecke und liess die Züge kommen. Diese kamen dann und je mehr Züge verkehrten, desto enger wurde es. Die Züge standen im Stau.
Das
kennen Sie von der Strasse und die Autobahn am Abend kennt jeder. Die
Landstrasse aus dem Ort ist ja gut, aber am Morgen völlig verstopft, es
wollen einfach zu viele Leute gleichzeitig zur Arbeit fahren.
Das
führt zum morgendlichen Stau. Sie nahmen daraufhin den Zug und dann stand
der auch im Stau. Noch besser kann ich das an einen echten Beispiel
klären. Dazu nehme ich eine für uns nun fast schon alte Strecke. Genau, es
ist die
Gotthardbahn und
die damit verbundenen Verkehre. Während dem Bau konnte man diese nur
erahnen und als es mit dem Geld knapp wurde, verringerte man die
Kapazität
der Strecken.
Die
ersten Betriebsjahre gingen als Sturm und Drang in die Bücher ein. Um das
Problem zu lösen musste also schnell die geplante
Leistung
erreicht werden. Das ging anfänglich mit dem zweiten
Gleis, aber auch nur für
eine kurze Zeit. Jetzt kommt die Bruttoregistertonne zum Einsatz. Diese war bekannt und wegen den vielen leichten Güterzügen erreichte man diese Werte gar nicht.
Das
ging nur, als schwere Züge geführt wurden. So konnten die Lasten mit einer
Fahrt bewältigt wer-den und die Leistungsfähigkeit der Strecke konnte
gesteigert werden. Jedoch nur bis zum Wert, der durch die
Bruttoregistertonne genannt wurde. Danach musste erneut gebaut werden.
Auf
diese Experimente in den Anfangsjahren wollte man sich nicht mehr
einlassen. Man begann damit die Leistungsfähigkeit einer Strecke zu
bestimmen und das noch bevor der Verkehr kam. Wenn man weiss, was über die
Strecke geschickt werden kann, kann man einen flüssigen Verkehr
garantierten und nun kommen wir zum modernen Gotthard. Genauer zum
Basistunnel, der ein Problem bei
der
Kapazität
bekommen sollte.
Nur
erkannte man schnell, dass Züge zu unterschiedlich sein können. Im
Basistunnel erreichen
Reisezüge
Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h. Die
Güterzüge
jedoch nur 100 bis 120 km/h. Da es für den Reisezug keinen Stopp gibt,
muss der langsame Güterzug den langen
Tunnel befahren haben, wenn ihn der
Reisezug eingeholt hat. Das führte dazu, dass in einer Stunde maximal zwei
Reisezüge und fünf bis sechs Güterzüge verkehren.
Dann kommt wieder ein Paket mit
Güterzügen
und er-neut ein
Reisezug.
Das beschränkt die Zahl der mög-lichen Fahrten und der
Güterverkehr
weicht in die Nacht aus, denn dann sind die schnellen Reisezüge nicht
unter-wegs. Damit stellt sich nun die Frage, wie man schon vor der Eröffnung wissen konnte, dass so gefahren werden muss. Man musste überprüfen können, ob die gemach-ten Berechnungen wirklich stimmten.
Immer wieder passierte es, dass die Züge trotz besten Berechnungen im Stau
standen und das sollte am Gotthard nicht mehr der Fall sein. Man suchte
daher nach einem passenden
Instrument.
Dieses fand man im Computer.
Die Verkehrssimulation:
Den Computer hatte man natür-lich, aber auf diesem wurde ein Programm
installiert, das Verkehrssimulation genannt wird. In diesem kann nun eine
Strecke genommen werden und dann können deren Daten eingegeben werden. Das
sind die erlaubten Geschwindigkeiten, die Steigung und weitere Faktoren,
die den Verkehr auf diesem Abschnitt direkt beeinflussen konnten.
In
einem zweiten Schritt, werden die auf der Strecke erwarteten Züge
eingetragen. Das sind Angaben zur Geschwindigkeit zum Gewicht und zum
Vermögen bei der Beschleunigung. Bei den
Güterzügen
arbeitet man in der Regel mit den maximalen Werten, da man kaum simulieren
kann, wie sich die Beladung eines Güterzuges von Tag zu Tag ändert. Die
Wochentage sind natürlich auch im Programm und damit sind alle Werte
vorhanden.
Der
kann ergeben, dass auf einer Strecke in der Stunde zwei
Reisezüge
und fünf
Güterzüge
verkehren können. Das auf ei-ner Stecke mit 57 Kilometer länge. Mit nur
einer Überholstelle im
Tunnel hätte deutlich mehr Verkehr
entstehen können. Mit den bekannten Vorgaben lassen sich so Strecken auslasten, bis der Verkehr endgültig zum Erliegen kommt. Man kann am Computer den Megastau verursachen.
Eine Aktion, die man bei der richtigen Eisenbahn nach Mög-lichkeit
verhindern sollte. Spannend dabei ist auch, dass man das Programm auf ein
ganzes Netz ausdehnen kann. So ent-stehen optimal ausgelastete Strecken.
Ausbauten können da-her gezielt erfolgen.
Auch wenn ich diese Verkehrssimulation am Beispiel der Bahnen erklärt
habe, man kann diese auch mit anderen Angaben versehen. Dann ist es das
Strassennetz einer Stadt und die Autos können verändert werden. So kann
auch dort der immer wieder angekündigte Kollaps vermieden werden. Nur
damit stellt sich die Frage, was für Arten beim Verkehr auf einer Strecke
gibt es und wir kennen nur den Personen- und den
Güterverkehr.
Wirklich viel Freude macht diese Verkehrssimulation jedoch als Spiel.
Diese kann man im entsprechenden Handel erwerben und dann am Computer den
grossen und berühmten Verkehrsplaner geben. Sie haben richtig gelesen
alleine mit leichten Anpassungen kann mit dem Programm gespielt werden.
Diese Anpassung sind wilde Grafiken, denn das professionelle Programm
arbeitet mit nüchternen Zahl und die sind nicht bunt.
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