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Die Güterwagen Teil 1 |
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Betrachten wir nun die einzelnen Wagen für den Güterverkehr. Da sie
speziell für diesen Zweck gebaut wurden, bezeichnet man diese Fahrzeuge
als Güterwagen. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Fahrzeuge nicht in
Zügen des Verkehrs mit Personen zu finden sind. Jedoch gilt, dass diese
Wagen eigentlich nicht für den Transport von Leuten gebaut wurden. Wobei
das natürlich nicht alle Diktatoren so sehen würden.
Wobei hier als Beschränkung erwähnt werden kann, dass diese nur noch bei zweiachsigen Modellen verbaut wer-den.
Damit sind wir aber schon bei einem wichtigen Merkmal, denn Güterwagen
werden nach einer eigenen Regel aufge-teilt und die sehen wir uns an. Speziell bei den Güterwagen ist, dass sie vermehrt auch privaten Unternehmen gehören. Diese sind zum Teil nicht einmal direkt mit dem Verkehr von Bahnen behaftet, son-dern unterhalten eigene Wagen. Die
werden dann den Unternehmen zur Beförderung über-geben. Die dabei von den
Firmen an ihren Wagen immer wieder benutzten Bezeichnungen entsprechen
jedoch je-nen der Bahnen, so dass wir sie hier einbauen können.
Sofern Sie solche privaten Güterwagen suchen wollen, dann finden Sie diese
sehr leicht, denn meistens tragen die Fahrzeuge gross die Werbung der
betreffenden Firma. Bei den Anschriften ist bei diesen Fahrzeugen ein P zu
finden, das auf den Umstand aufmerksam macht. Das kann sogar der Fall
sein, wenn eine Bahn als Betreiber zu erkennen ist. Es sind wirklich sehr
viele private Wagen im Einsatz, man muss nicht lange suchen.
Weiter ergeben sich bei den Güterwagen nun Probleme im internationalen
Verkehr. Viele davon sind dazu zugelassen und damit müsste nun der Artikel
erweitert werden. Jedoch sind die Bauweisen oft nicht gross anders und
daher werden diese Modelle nur vereinzelt erwähnt werden. Würde man das
noch berücksichtigen, gäbe es über 100 Typen, die dann noch in einige
Unterbauarten aufgeteilt werden könnten.
Diese Aufteilung kennen Sie bereits, denn es sind die
Gattungen.
Bei
jeder wird später ein oder mehrere Modelle als Muster vorgestellt werden.
Doch zuerst müssen wir wissen, welche Bauweisen es denn bei den Wagen für
Güterzüge gibt. Noch unterlassen wir es mit einzelnen Gattungen bei den Wagen zu arbeiten. Es gibt zwei grundlegende Bauweisen. Das sind Modelle mit zwei Achsen und solche mit Drehgestellen.
Wobei diese Aufteilung spannenderweise nicht bei allen
Gattungen
vorgenommen werden. Warum das so ist, erfahren wir später noch, denn wir
werden die Wagen noch aufteilen müssen. Der Umfang bei den Güterwagen ist
wirklich recht gross.
Der
zweite Bereich bei der Aufteilung ist die
Bauart.
Es gibt Modelle, die nach der Regelbauart gefertigt wurden und solche, die
dieser Bauweise nicht entsprechen. Sinnvollerweise bezeichnet man diese
als Sonderbauart. Das ist ein Punkt, der wirklich wichtig sein kann, denn
nicht jede
Gattung
kennt diese Unterscheidung. Der Grund dafür ist simpel, denn sie sind
grundsätzlich schon eine besondere Bauart und gelten als Sonderwagen.
Soweit zum allgemeinen Teil. Wie schon erwähnt, werden Güterwagen in
einzelne
Gattungen
aufgeteilt. Davon gibt es nicht weniger als zwölf Stück. Die haben alle
einen Buchstaben bekommen und können so nur bedingt zugeteilt werden. Um
den Umgang der einzelnen Unterseiten zu vermindern, werden wir die
Gattungen auf drei einzelnen Seiten behandeln. Suchen Sie eine bestimmte
Gattung, können Sie diese anklicken.
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Die Unterteilung der Güterwagen |
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| Gattung E | Gattung F | Gattung G | Gattung H | Gattung I | Gattung K |
| Gattung L | Gattung R | Gattung S | Gattung T | Gattung U | Gattung Z |
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Beginnen wir mit den Güterwagen der
Gattung
E. Die Gattungen beginnen nicht am Anfang des Alphabetes. Zudem gibt es
auch Lücken, die erst im Laufe der Jahre entstanden. Die hier fehlenden
Buchstaben für die Gattungen werden für die Dienstwagen (XY) und für Wagen
des Personenverkehrs verwendet. Diese haben die Buchstaben A bis D
erhalten und belegen auch noch das W. Es ist nicht leicht, doch nun zur
Gattung E.
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Warum ich
bei E begonnen habe? Ganz einfach, ich war der Meinung, dass wir bei einem
Buchstaben anfangen müssen. Darum habe ich blind auf die Tastatur gedrückt
und heraus kam ein E. Hätte ich dabei das Y erwischt, hätte ich vermutlich
einen neuen Anlauf genommen. Ich hätte es so lange versucht, bis ich das E
gehabt hätte, denn ich wolle mit dem E beginnen. Der Grund ist simpel,
denn die Bezeichnung von Güterwagen beginnt mit E.
Bei diesen als Regel
geltenden Wagen gibt es Modelle mit zwei
Achsen und solche mit
Drehge-stellen. Als Unterscheidung wird der
Gattung der Buchstabe a
angefügt. Doch nun zu den Wagen, die wirklich schon lange im Einsatz sind
und daher eine grosse Vielfalt besitzen.
Speziell
bei diesen Wagen ist hingegen der Buchstabe. Die Bahnen in der Schweiz
benutzten bis zu Vereinheitlichung der
Gattungen für die Wagen den
Buchstaben L. Dieser wird aktuell jedoch anders verwendet, so dass wir
diesen Hinweis nur so am Rande zur Kenntnis nehmen, denn wir müssen zuerst
ansehen, für was denn diese Wagen genutzt werden können, denn das ist ja
bei Güterwagen ein sehr wichtiger Punkt.
Der Hochbordwagen:
Güterwagen der
Gattung E
werden auch als Hochbordwagen bezeichnet.
Diese Gattung besitzt vier Wände, die bis zur halben Höhe gezogen
wurden und die keine Abdeckung besitzen. Wichtig dabei ist, dass die
Wände, die auch Borde genannt werden, recht hoch sind, so dass für den
Zugang seitliche Tore erforderlich werden. Das ist letztlich das Merkmal
diese
Bauart.
Dadurch
können auf diese Güterwagen Sendungen geladen werden, die sehr viel
Volumen benötigen. Die Beladung kann mit einem
Kran, oder einen Förderband
von oben erfolgen. Wichtig dabei ist, dass das Ladegut nicht geschützt ist
und daher der Witterung ausgesetzt wird. Mobile Planen zur Abdeckung haben
auf die Zuordnung keinen Einfluss, denn diese müssen mit
Spannvorrichtungen am Wagen befestigt werden.
Gemeinsam bei allen Hochbordwagen ist, dass sie
seitliche Tore als Zugang haben und oben offen sind. So können Güter, wie
Stahlschrott, Zuckerrüben oder Holzhack-schnitzel verladen werden. Beladen werden solche Wagen in der Regel von oben durch die grosse Öffnung. Dazu benutzt man Kräne oder aber andere Einrichtungen, wie Förderbänder. Die Be-ladung ist daher sehr einfach.
Damit man spezielle Güter im Wagen
sichern kann, sind bei vielen Wagen die Böden aus
Holz gestaltet worden.
So kann man dort auch Nägel zur Fixierung der Lade-sicherung einschlagen
und nachher wieder ohne Probleme herausnehmen. Hochbordwagen können entweder auf dem Weg, wie sie beladen wurden, oder durch die seitlichen Tore entladen werden.
Ältere Wagen können zudem auch
die Stirnwände öffnen und so entladen werden. Wie ein Wagen genau entladen
werden kann, ist anhand der genauen Bezeichnung zu erfahren. Wir hier
begnügen uns damit, dass der Wagen mehrere Möglichkeiten hat um entladen
zu werden. Die Wahl der Entladung hängt vom Ladegut ab.
Wir haben
mit dem Hochbordwagen einen universell einsetzbaren Wagen erhalten. Das
ist letztlich auch der Grund, warum man diese Wagen als Standard definiert
hat. Spannend bei dieser Regelbauart ist, dass Hochbordwagen in vielen
Ländern nach dem gleichen Muster aufgebaut wurden. Daher können hier sehr
viele Modelle erkannt werden. Oft finden sich dann auch private Besitzer
der Wagen, die oft zu sehen sind.
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Die
nächsten Güterwagen, die wir kennen lernen, sind komischerweise oben auch
offen. Sie haben aber zu den Wagen mit dem Buchstaben E für die
Gattung
einen wesentlichen Unterschied. Es sind offene Güterwagen nach der
Sonderbauart. So einfach das klingt ist es nicht und ich erkläre diese
besondere
Bauart anhand eines Musters. Als Muster nehmen wir einen
Güterwagen der Gattung E, wie jener auf der Grafik.
So einfach kann es sein, aber wichtig ist, diese
Wagen sind oben offen. Sie können nicht mehr auf die übliche Weise
ent-laden werden, denn es gibt ja keine Tore mehr. Es klingt wirklich
komplizierter als es ist, denn es ist eben eine Sonderbauart.
Man nennt diese Güterwagen landläufig auch Schüttgutwagen. Der Grund liegt
dabei in der Tatsache, dass feste Güter transportiert werden, die
umgeschüttet werden können. Man kippt das Material einfach in den Wagen
und der entleert es dann wieder mit Hilfe der Schwerkraft. So erhält man
spezielle Wagen, die nur für solche Transporte entwickelt wurden. Kisten
kann man hier kaum sinnvoll verladen.
Wir werden
später noch zu einer
Gruppe Güterwagen stossen, die vom Aufbau her ähnlich
aussehen. Der Unterschied findet sich aber über dem Wagen. Die Modelle der
Gattung F haben oben immer eine Öffnung, die nicht verschlossen werden
kann. Ein weiteres Merkmal sind die fehlenden seitlichen Tore, die dazu
führen, dass nicht nach der Regel gebaut wurde. Sehen wir uns daher zwei
Vertreter dieser
Gattung etwas genauer an.
Der Kieswagen:
Ein bekannter Schüttgutwagen
ist der Kieswagen. Diese Wagen sind für den Transport von Kies und Sand
entwickelt worden. Man kann diese Wagen überall in der Schweiz sehen und
sie tragen oft die Anschriften von grossen Kieswerken, oder von anderen
Konzernen. Die Wagen sind daher oft im Besitz von privaten Unternehmen und
nicht von
Bahngesellschaften. Ebenso verkehren die Wagen als Einheit in
ganzen Zügen, so dass sie auffallen.
Die Beladung des Wagens erfolgt über Silo oder Förderbänder und die oben befindliche Öffnung.
Eine Beladung mit
speziellen Maschi-nen ist jedoch auch möglich, wobei die Beladung von Silos
aus schnell und einfach erfolgt.
Sie können
sich denken, dass es müh-sam wäre, wenn man dieses Kies, oder den Sand aus
dem Wagen schaufeln müsste. Daher besitzen die Wagen unten spezielle
Klappen und Rutschen. Werden die Klappen geöffnet, rutscht der Kies auf
Grund der Schwerkraft über die Rutschen in eine Grube, die unter dem
Gleis
eingebaut wurde. Daher müssen diese Wagen an speziell dazu geeigneten
Orten entladen werden.
Moderne
Wagen besitzen eine geänderte Bedienung der Klappen. Diese Klappen werden
nun pneumatisch geöffnet und geschlossen. Hinzu kommt, dass die
geschlossenen Klappen so gesichert sind, dass sie sich nicht durch den
Druck des Ladeguts öffnen können. Dank dieser Einrichtung wurde der Entlad
stark vereinfacht, da die Klappen nicht mehr mit Muskelkraft geöffnet und
geschlossen werden mussten.
Obwohl man
die Wagen landläufig als Kieswagen bezeichnet, werden damit allerlei
Schüttgüter transportiert. Neben dem Sand, kann es sich auch um Splitt
oder ähnliche Produkte handeln. Der entscheidende Punkt ist, dass man
Kieswagen für den Transport von Bauzuschlagstoffen verwendet. Woher diese
Stoffe letztlich stammen, kann unterschiedlich sein, denn des einen
Zuschlagstoff für Beton, ist des anderen Aushub.
Der Aushub kann jedoch alles von Erde über Sondermüll, bis zum Ausbruch-material mit Kies ähnlichem Charakter sein.
Trotzdem benötigt man
dazu spezielle Wagen, die im Gegensatz zu den Kies-wagen besser be- und
entladen werden können. Diese Wagen nennt man landläufig Aushubwagen.
Diese Wagen
besitzen spezielle Mulden, die auch mit einem Bagger von der normalen
Strassenhöhe aus, beladen werden können. Daher sind diese Modelle nicht
ganz so hoch, wie die vorher vorgestellten Kieswagen. Das erleichtert den
Verlad von Erdreich, das mit
Baumaschinen ausgehoben wurde und das oft
damit beladen wird. Ein Verlad über die Anlagen der Kieswerke ist jedoch
auch möglich und wird auch so umgesetzt.
Eine
Entladung der Wagen ist jedoch nicht mehr mit der Schwerkraft möglich.
Dazu fehlen die Klappen und die Rutschen. Gerade beim Transport von
Erdreich wäre das zudem schlecht, da die Auslässe verstopft werden können.
Daher werden diese Mulden, wie bei vergleichbaren Fahrzeugen auf der
Strasse, durch kippen entladen. Im Gegensatz zur Strasse ist hier jedoch
nur eine seitlich wirksame Kippvorrichtung vorhanden.
Diese
Aushubwagen wurden durch die diversen Transporte von Grossbaustellen
bekannt. Dabei wurden die Wagen auf der Baustelle mit Aushub beladen, der
dann in Kiesgruben, oder Deponien entladen wurde. Diese Transporte
erfolgten klar in Konkurrenz der Strasse, die aber bei diesen grossen
Mengen deutlich im Nachteil war. Ein Zug transportierte die gleiche Menge,
wie 40 Lastwagen. Daher war der Aushubwagen ein grosser Erfolg.
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Man könnte
die Güterwagen der
Gattung G, schlicht als die klassischen Güterwagen
bezeichnen. Es ist eigentlich auch kein Zufall, dass man diesen Wagen den
Buchstaben G gegeben hat. Es ist ein gedeckter Güterwagen der Regelbauart.
Hier die umfangreichen Modelle zu beschreiben, wäre eine Aufgabe, die wohl
nicht ein Ende finden würde, denn der Güterwagen der Gattung G gehört
jetzt zum Bild jeder Eisenbahn.
Die gedeckten Güterwagen:
Kein anderer Güterwagen
wird so deutlich als Güterwagen erkannt, wie die gedeckten Güterwagen.
Diese Wagen zeichnen sich dadurch aus, dass sie ein Dach zum Schutz der
Ladegüter haben und über seitliche Tore zur Beladung verfügen. Durch
dieses Dach waren die im Güterwagen transportierten Ladegüter vor Nässe
und Schmutz geschützt. Damit gehörte so ein Wagen der Regelbauart an.
Speziell
bei den gedeckten Güterwagen ist eigentlich, dass sie sehr oft in den Zügen
des Personenverkehrs zu finden waren. Dabei dienen diese Wagen den dort in
der Regel benutzten Gepäckwagen. Es gab dabei sogar Modelle, die mit einer
Leitung für die Versorgung der Heizung versehen waren. Mit den
Veränderungen beim Gepäck verschwanden jedoch diese Einsätze aus den
Dienstplänen der Bahnen in Europa.
Die
seitlichen Wände werden bei solchen Güterwagen oft aus
Holz aufgebaut.
Dabei kommen aber auch Verschalungen aus Blech zum Einsatz. Es entsteht so
ein geschlossener Raum, der mit einem Dach aus Stahl überdeckt wird. Der
Wagen ist somit ein einfach aufgebautes Fahrzeug. Zugang zum Laderaum
besteht über seitliche Tore, die verschoben werden können. Die Wagen
konnten daher nur über eine
Rampe beladen werden.
Dank dem Holzboden konnte man diese Ladegüter auch mit der Hilfe von Nägeln befestigen.
Jedoch bedingte der
be- und entlad der Wagen, dass sie an einer
Rampe stehen. Daher konnten
diese Wagen nur über Hallen und direkt von anderen Fahrzeugen aus beladen
werden.
Die Grösse
dieser Wagen hat sich im Lauf der Jahre immer verändert und erreichten
gegen Schluss Grössen, die mit kleinen Hallen verglichen werden konnten.
Damit die Beladung, oder die Entladung schneller erfolgen konnte, gab es
mehrere seitliche Tore. Geblieben war jedoch das Problem der relativ engen
Tore, denn diese behinderten den Verlad von sperrigen Ladegütern immer
mehr. Daher mussten die Wagen immer wieder angepasst werden.
Bekannt wurden die gedeckten Güterwagen wegen den mit diesen sehr oft
ausgeführten Transporten von Vieh. Daher wurden sie oft auch als Viehwagen
bezeichnet. Viehtransporte belasteten jedoch den aus
Holz aufgebauten
Boden wegen dem Urin. Dieser sickerte in den Boden und daher hatten diese
Wagen einen sehr üblen Geruch. Damit die Tiere genug Luft bekamen waren
hier seitliche Lüftungen vorhanden.
Wer nun so
bescheuert und verblendet ist, dass er Menschen auch als Vieh betrachtet,
könnte auf die selten dämliche Idee kommen, diese in den Wagen zu
befördern. Daher bekamen diese gedeckten Güterwagen während dem zweiten
Weltkrieg einen zweifelhaften Ruf. Zum Glück sind sie selten geworden,
denn so kann niemand mehr auf so eine seltenblöde Idee kommen. Die Wagen
der Sonderbauart waren einfach besser.
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Eine
würdige
Ablösung der gedeckten Güterwagen nach dem Baumuster G erfolgte
mit den Wagen der
Gattung H und somit mit den gedeckten Güterwagen der
Sonderbauart. Bereits wieder erfolgt, wie schon bei den offenen Wagen der
zweite gleiche Grundtyp, der jedoch als Sonderbauart bezeichnet wird. Wir
sehen also, dass die Grundtypen der Bahnen immer wieder verbessert wurden
und man daraus Sonderbauarten machte.
Damit war eine
sehr grosse Öffnung vorhanden und das alleine reichte aus, dass die
Regelbauart durch diese Wagen ersetzt wurden. Vieh kann in diesen Wagen
jedoch nicht mehr verladen werden. Der Schiebewandwagen: Der wohl bekannteste gedeckte Güterwagen der Sonderbauart, war der Schiebewand-wagen. Die Bezeichnung Schiebewandwagen passt wun-derbar zu dem Wagen. Die Wagen
besitzen keine festen Wände mehr. Die Wände werden hier verschoben und
werden zu grossen Toren. So wird immer eine halbe Wagenseite und nicht
mehr ein enges Tor geöffnet. Dank diesen grossen Öffnungen ist es in Hallen einfacher möglich, die Wagen von der Seite aus zu beladen. Damit konnten in diesen Wagen auch sperrige Ladegüter ver-laden werden.
Das führte schnell dazu, dass diese Wagen der
Regelbauart zusetzten, denn die Verladung von Gütern war in diesen Wagen
wesentlich einfacher und erlaubte auch die Beladung an mehreren Stellen.
Die Standzeiten der Wagen verkürzten sich.
Die Dächer
der Wagen sind entweder so breit wie der Wagen, oder aber nur noch ein
schmales mittig verlaufendes Band. Gerade die letzteren Wagen erlaubten
nun auch eine einfache Beladung mit hohen Ladegütern. Das letzte Problem
der alten Wagen war somit verschwunden und das führte zum grossen
Durchbruch der gedeckten Güterwagen in der Sonderbauart. Die Kunden
schätzten die einfache Verladung und wünschten nur noch solche Wagen.
Diese konnten sich jedoch nur schwer durchsetzen, da die Grösse des Laderaumes schlicht für viele Firmen zu gross geworden war.
Da müssen wir noch hinsehen, denn es lag
bei den Syste-men der Verlader und weniger bei den
Bahngesellschaften, denn diese sind
nicht immer über viele
Bauarten erfreut.
Die Grösse
bei den zweiachsigen Wagen entsprach im Bereich des Ladevolumens und beim
erlaubten Gewicht einem LKW. Die von den Computern benutzten Programme für
die Zuordnung der Sendungen waren für diese Fahrzeuge der Strasse
ausgelegt worden. Um nun diese Sendungen einem Güterwagen zuordnen zu
können, ist es sinnvoll, wenn wir eine vergleichbare Grösse haben, denn
dann muss das Programm nicht angepasst werden.
Mit den
Wagen der
Gattung H werden allerlei Güter transportiert. Das können
durchaus auch Lebensmittel sein. Daher sind diese Modelle oft bei den
Verkehren von grossen Detailhändlern zu finden. Dort werden von den
Produktionen die Waren so zu den einzelnen Zentren gesendet und dort dann
für die letzten Kilometer noch auf einen LKW verladen. Dabei ist auch
jetzt die passende Grösse wieder ein grosser Vorteil.
Auch die
Post setzte auf diese Wagen. Damit diese Modelle auch ohne Probleme in den
Zügen des Personenverkehrs eingesetzt werden konnten, waren sie dafür
hergerichtet worden. Das bedeutete, dass sie mit der
Heizleitung versehen
wurden und dabei kam bei diesen Fahrzeugen noch dazu, dass sie nach der
Zugreihe R verkehren durften. Wegen der Bauweise der zweiachsigen Wagen
war aber die Geschwindigkeit auf 125 km/h beschränkt worden.
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