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Güterwagen Teil 4 |
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Willkommen beim vierten Teil der Güterwagen. Damit Sie auch jetzt wieder
frei wählen können, sind unten alle
Gattungen
wieder aufgeführt worden. Mit einem Klick auf die Bezeichnung laden Sie
automatisch bei den entsprechenden Modellen. Mit einem Klick zurück Ihres
Browsers landen Sie dann wieder bei dieser Auswahl und dann kommt die neue
Auswahl. Wenn sie nun diesen Wagen folgen, dann geht es danach los. |
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Die Unterteilung der Güterwagen |
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Gattung E |
Gattung F |
Gattung G |
Gattung H |
Gattung I |
Gattung K |
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Gattung L |
Gattung R |
Gattung S |
Gattung T |
Gattung U |
Gattung Z |
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Beginnen wir mit den Güterwagen der
Gattung
T. Die Gattungen beginnen nicht am Anfang des Alphabetes. Zudem gibt es
auch Lücken, die erst im Laufe der Jahre entstanden. Die hier fehlenden
Buchstaben für die Gattungen werden für die Dienstwagen (XY) und für Wagen
des Personenverkehrs verwendet. Diese haben die Buchstaben A bis D
erhalten und belegen auch noch das W. Es ist nicht leicht, doch nun zur
Gattung T. |
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Güterwagen der Gattung T |
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Nachdem wir uns seit langem mit Flachwagen, die zwei oder mehr
Achsen
haben, herumgeschlagen haben, kommen wir wieder zu einer neuen
Gattung.
Hier werden wieder alle Varianten genommen. Hinzu kommt, dass wir bei
diesen Wagen auch keine Sonderbauart kennen. Es gibt nur diese Ausführung
und damit ist die Welt bei der Eisenbahn wieder in Ordnung. Wie schön
einfach die Welt der Güterwagen sein kann.
Zu den beiden letzten Modellen sind bei diesen Fahrzeugen auch die Dächer so aufgebaut, dass sie geöffnet werden können.
Wir
haben daher Wagen mit einem öffnungsfähigen Dach erhalten. Soweit die
offizielle Bezeichnung für diese Modelle, die wirklich niemand kennt. Ich mache mal ein Experiment. Wir nehmen als Muster einen Hochbordwagen in der Sonderbauart. Dieser soll nun für den Transport von einem nässeempfind-lichen Stoff benutzt werden. Aus diesen Grund werden bei der oberen Öffnung Klappen für den Verschluss mon-tiert.
Alleine diese reichen, dass aus einem Modell der
Gattung
F eines solches mit dem Buchstaben T wird. Das Dach kann ja geöffnet
werden.
Solche Schüttgüter, die vor Nässe geschützt werden müssen, können zum Beispiel Getreide sein. Werden diese nass, keimen sie und das will man nicht, wenn daraus Mehl entstehen soll. Das gilt auch für Zucker, denn bei Nässe verklumpt dieser und dann kann er nicht mehr ausgeladen werden. Sie sehen, wir sind hier beim Transport von Lebensmitteln angelangte und das obwohl noch viele anderen Stoffe in diesem Wagen befördert werden.
Der Getreidewagen:
Landläufig nennt man diese Wagen, die wirklich nicht nur zum Transport von
Getreiden benutzt werden, sehr oft auch Getreidewagen. Korrekterweise
wären es aber Wagen, die mit einen Dach, das geöffnet werden kann,
ausgerüstet sind. Das ist ein neuer Punkt, denn bisher konnten die Dächer,
wenn es solche gab, gar nicht geöffnet werden. Das macht die Wagen daher
grundsätzlich gleich.
Der
Gestaltung dieser Dächer sind da-her keine Grenzen gesetzt. Bei den Planen
gilt hingegen, dass diese fest am Fahrzeug montiert werden müs-sen. Es
kommen auch Verdeckte mit Planen vor, die dann verschoben werden können.
Die
Ladung muss während dem Transport einfach vor Nässe geschützt sein und es
sind meistens Schüttgüter. Wenn wir nun die Lebensmittel in diesen Wagen
nehmen, dann ist es klar geregelt, dass ein Wagen immer mit dem gleichen
Stoff beladen werden muss. Das können Sie vielleicht an den grünen Feldern
mit dem Hinweis «Zucker», «Getreide» oder gar «Ölsaaten» beschriftet sind.
Mehl sollte wirklich nicht im Zucker sein.
Hier gibt es Wagen, die mit zweiachsigen
Drehgestellen
versehen wurden und Wagen mit zwei
Achsen.
Je nach
Bauart,
sind die Wagen länger oder kürzer, einen genauen Rückschluss auf das
Ladegut kann nicht bei allen Wagen geschlossen werden, denn die
transportierten Güter sind sehr unterschiedlich. Gemeinsam haben sie
eigentlich nur, dass sie vor Nässe geschützt werden müssen. Genau dazu
wurden diese Wagen geschaffen.
Wie
gesagt, viele dieser Wagen transportieren Getreide. Sie werden entweder in
normalen
Güterzügen oder in
speziellen Zügen eingereiht. Hier sind auch sehr viele Fahrzeuge von
privaten Firmen im Einsatz. Nun schon diese Hinweise zeigen auf, dass wir
auch jetzt besondere Wagen haben und bei diesem Gütern können sich auch
chemische Produkte befinden. Dabei können gleiche typen wie beim Getreide
benutzt werden. |
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Güterwagen der Gattung U |
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Eigentlich habe ich mich schon seit den Wagen der
Gattung
F auf diese Modelle gefreut. Bisher hatten wir zum Beispiel einen
Flachwagen in der Sonderbauart kennen gelernt. Diese gab es bisher mit
Ausnahme der Kühlwagen und der Wagen nach der Gattung T bei sämtlichen
Modellen.
Die nun vorgestellten Fahrzeuge nach der Gattung U kennen
hingegen keine Regelbauart, wie es sie nun wirklich immer gegeben hat.
Deshalb finden wir hier eine Ansammlung von Wagen, die von normal erscheinenden Modellen bis zu sehr komischen Fahrzeugen führen kann.
Hier finden wir nun wirklich alles, was das Herz begehrt. Nur Flachwagen
in der Sonderbauart finden sich hier wirklich nicht mehr. Wir finden hier alle speziellen und dabei recht über-raschenden Wagen. Willkommen in der Welt der Son-derwagen. Die vorherigen Hinweise zu den Modellen der Gattung S war bewusst gewählt worden.
Dabei nehmen wir einfach einmal an, wir wollen Ge-wicht sparen und den
Auflieger der Strasse an Stelle des Taschenwagens für den Transport mit
der Bahn nutzen. Das klingt nun wirklich besonders und wir haben einen
Sonderwagen. Der Kombirail: Wenn wir einen besonderen Wagen suchen, dann finden wir diesen sicher bei einem Fahrzeug der Gattung U. Zu dieser Gruppe gehört auch der Kombirail. Mit dem aufkommenden Verkehr mit den Ladeeinheiten war das hohe tote Gewicht ein Problem. Auf dem Tragwagen wird die Box platziert und beide sind nicht Teil der Ladung. Noch schlechter sah es bei den Aufliegern aus und dort sollte der Kombirail helfen.
Kombirail verzichtet eigentlich auf den Wagen. Dieser wird durch den
Auflieger der Strasse ersetzt. An dem Fahrzeug sollten dann die für den
Verkehr auf den
Schienen
erforderlichen
Drehgestelle
montiert werden. An den so gebildeten Verbänden gab es nur noch an den
Enden die
Stossvorrichtungen.
Im Zug waren nur die Auflieger und die speziellen Drehgestelle vorhanden.
Diese gelten nun als Sonderwagen.
Auf diesem erfolgt dann der Aufbau, der nicht sehr umfangreich ist, denn es sind nur die Auflagen für den Auflieger vorhanden. Bei
den zwei Modellen am Ende noch die Zugvor-richtung der
UIC.
Mehr war bei diesem Fahrzeug nicht mehr vorhanden. Verbunden wurden die
Drehgestelle
mit den Aufliegern.
Um
den Kombirail zu verstehen, sehen wir den Einsatz an. An einem Terminal
kam der LKW an. Die Zugmaschine wurde vom Auflieger getrennt und an beiden
Enden ein Kombirail untergeschoben. Mit dem nächsten Auflieger wurde
gleich verfahren und so entstand ein Zug, der dann mit der
Lokomotive bespannt auf
die Reise gehen sollte. Am Ziel wurden die
Laufwerke
entfernt und die Zugmaschine fuhr mit dem Auflieger weiter.
So
sollte der kombinierte Ladungsverkehr optimiert werden. Man erdachte sich
daher ein System, bei dem die Ladung selber zum Wagen werden könnte. Diese
Ladung fand man in Form von Sattelaufliegern. Diese mussten jedoch
speziell aufgebaut und verstärkt werden. Danach konnte man sie auf den
Drehgestellen
des Kombirails montieren. Dadurch konnte man ganze Züge formieren und
benötigte keine Wagen mehr.
Die
Idee beim Kombirail bestand bei der Reduktion der toten Masse auf ein
Minimum. Dank der Reduktion auf die
Drehgestelle
war der Kombirail sehr leicht und so konnten längere Züge formiert werden.
Die Idee, die durchaus gute Ansätze hat, konnte sich in der Schweiz und
Europa, wo der Name Kombirail geläufig war, nicht durchsetzen. In den USA
verkehrten so formierte Züge jedoch über längere Strecken.
Dadurch ging bei diesen auf der Strasse wert-volles Ladegewicht verlo-ren.
Dort spielte dieses eine noch grössere Rolle, als das bei der Eisenbahn
der Fall ist. Besonders, wenn der Wagen doppelt so schwer sein konnte, wie
ein LKW. Damit konnte dieser leicht in einem Taschenwagen gehoben werden.
Der Kombirail war schwer zu formieren.
Wegen dem speziellen Aufbau mussten spezielle Vorschriften erarbeitet
werden. Der Kombirail kam nicht über die Versuche hinaus und auch der
Versuchsbetrieb verlief
nicht optimal. Das Problem waren die extrem schweren LKW. In den USA, wo
diese schwerer sein konnten, kam es zu längeren Zügen, aber auch dort
kamen immer mehr Lösungen zum Einsatz, die nur die Box auf dem Auflieger
auf den Wagen versetzte.
Betrieblich hätten nicht benötigte Kombirail verschoben werden müssen. Das
konnte nicht auf den
Schienen
erfolgen, da die Fahrzeuge zu leicht waren. Daher war vorgesehen, dass
diese auf Flachwagen verladen überführt werden. Und damit sind wir beim
nächsten Thema, dem Ladegut Schienenfahrzeug, denn dieses kann man ja auch
verladen. Der Kombirail ist dabei ein ausgesprochen gutes Beispiel, aber
auch nur da.
Der Rollschemmel:
Beginnen wir beim Rollschemmel mit dem, was vermutlich am deutlichsten
ist. Es ist scheinbar kein Wagen, denn bisher wurden die Fahrzeuge immer
als Wagen bezeichnet. Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Flachwagen,
die Getreidewagen oder die Kieswagen. Bereits mit dem Kombirail verschwand
der Wagen. Bei den Sonderwagen kann es daher Modelle geben, die nicht so
heissen.
Speziell macht sie das Ladegut. Auf dem Rollschemmel werden Fahrzeuge der
Eisenbahn verladen, die nicht der üblichen
Spurweite
entsprechen. Dabei sind das schmalspurige und normalspurige Fahrzeuge. Es
lohnt sich, wenn wir das Fahrzeug etwas genauer ansehen. Ich beginnen mit
dem Verlad von schmalspurigen Modellen.
Es
ist hier eine überschaubare Menge an Rollschemmel vorhanden. Diese gehören
den Baufirmen, die ihre schmalspurigen Baumaschinen so verschieben können
und einem Hersteller, der so die neuen Fahrzeuge ausliefert. Je nach
Umfang müssen mehrere Rollschemmel gekoppelt werden und das geht hier nun,
denn die
Puffer
können entfernt werden. Damit entsteht ein
Gleis der
Schmalspur
auf dem Wagen der
Normalspur.
Die
für den Verlad auf die
Schmalspur
erforderlichen
Rampen
werden hier sogar mitgeführt. Je nach verlangter Tragkraft kommen Modelle
mit vier und sechs
Achsen
zum Einsatz. Zudem funktioniert das Prinzip mit dem Rollschemmel auch
umgekehrt. Da jedoch die schweren Wagen der
Normalspur
nicht auf einem Schemmel Platz haben, werden dort mehrere benutzt.
Meistens ein Rollschemmel pro Achse oder
Drehgestell.
Auch bei den Schmalspurbahnen, die Rollschemmel führen oder führten, ist
die Liste sehr überschaubar. Mittlerweile gilt, dass die meisten Verkehre
mit diesen Wagen eingestellt wurden. Dabei war der Verlad auf den
Rollschemmel für eine kurze Strecke das grosse Problem, denn gerade auf
Netzen der
Schmalspur
waren oft nur wenige Kilometer zu überbrücken. Wobei wir hier noch nicht
ganz am Ende sind.
Dank diesem konnte der Verlad verbessert werden und auch das Ladegewicht
war deutlich tiefer, da kein Wagen mehr benötigt wurde. Es gab aber keine
Bahnen, bei de-nen die beiden Systeme kombiniert wurden. Auch bei den Rollböcken war das Problem der Umlad, der zwar schneller und einfacher erfolgte, da die Böcke zum Teil automatisch die Achse aufnahmen. Jedoch blieb die relativ kurze Strecke.
Es
war dann schnell sinnvoller, wenn der Teil mit dem LKW absolviert wurde.
So sind auch die Fahrten mit Rollbock nahezu verschwunden und doch gibt es
neue Lösungen, die sogar sehr erfolgreich umgesetzt wurden. Locobuggy ist ein System, bei dem Fahrzeuge der gleichen und einer anderen Spurweite verladen werden können. Durch den niederen Aufbau kann auch normal gefahren werden.
Eingesetzt werden diese speziellen
Laufwerke
mit neuen Fahrzeugen aber auch bei Defekten. Angeboten werden sie von
einer eigens in diesem Bereich tätigen Firma, die auch gleich die Wagen
für den Übergang zur
Lokomotive haben.
Der Schwerlastwagen:
Ich habe es schon früher erwähnt, bei den Wagen der
Gattung
U kommen wir zu den besonderen Wagen. Das führt dazu, dass wir hier einige
Modelle genauer ansehen. Dazu gehört der nun vorgestellte Schwerlastwagen,
denn er ist noch seltener als der Rollschemmel. Es ist nicht schwer zu
verstehen, für was der Wagen gebaut wurde. Er dient schlicht dem Transport
von schweren Lasten.
Der
Schwerlastwagen besteht immer aus mehreren Teilen. Dabei kann bei diesen
Modellen die eigentliche Ladebrücke entfernt und durch Tragarme ersetzt
werden. Daher haben wir zwei
Drehgestelle
und eine veränderbare Ladebrücke erhalten. Wir sollten diese Teile etwas
genauer ansehen, denn es erwarten uns bei diesem Wagen einige
Überraschungen. Wichtig ist jedoch, dass diese Fahrzeuge nur für den
Transport von schweren und sperrigen Lasten verwendet werden.
Beginnen wir mit den
Drehgestellen.
Diese Drehgestelle haben ausschliesslich mehr als drei
Achsen.
Es gibt bei diesen Schwerlastwagen durchaus Modelle, die in einem
Drehgestell bis zu 16 Achsen haben können. Daher sind hier sehr
unterschiedliche Wagen vorhanden. Sie können diese Wagen an der grossen
Anzahl Achsen erkennen. Es gab sogar Schwerlastwagen, die über mehrere
unterschiedliche Drehgestelle verfügten.
Es
ist so, die
Laufwerke
können bei diesen Wagen ausgetauscht werden. Wichtig dabei ist nur, dass
immer zwei identische benutzt werden. Je nach Modell sind auf dem
Drehgestell
auch Kabinen für das bei diesen Fahrzeugen benötigte Personal vorhanden.
Doch das
Herzstück
dieser Wagen ist die austauschbare Ladebrücke. Dabei kann es durchaus auch
sein, dass das Ladegut eingebunden werden muss, weil es für das
Lichtraumprofil
zu gross ist.
Die
Ladebrücke, oder die Tragarme werden auf den
Drehgestellen
aufgesetzt. Wobei die Auflagen für die Ladebrücke nicht bei allen Wagen
fest sind. So können bei einigen Wagen die Ladebrücke und die Tragarme
seitlich verschoben werden. Diese Verschiebung erfolgt in den Kabinen und
dies kann auch während der Fahrt erfolgen. Nur so kann das oft überbreite
Ladegut um die Signale und Masten gelenkt werden.
Daher werden sie in eigenen Zügen eingesetzt. Es kann sogar sein, dass wegen dem Ladegut mit Diesellokomotiven gearbeitet werden muss.
Sie
sehen, hier haben wir wirklich ausgesprochen sperriges Ladegut erhalten,
das den Betrieb behin-dert. Die Fahrten finden daher meistens in betriebs-schwachen Zeiten statt, da nur dann die not-wendigen Sperrungen vorgenommen werden kön-nen.
Der
Zug benötigt für eine kurze Strecke über-raschend lange. Das kann auch
bedeuten, dass die Wagen mit der Ladung abgestellt werden müssen. In
diesem Punkt unterscheidet sich der Schwerlastverkehr nicht von jenem der
Strasse, denn die dürfen auch nicht immer zufahren.
Leere Schwerlastwagen gelten hingegen als normale Güterwagen und können
daher in normalen Zügen verkehren. So spezielle Wagen unterhalten Bahnen
schon längst nicht mehr. Es sind hier spezielle Firmen aktiv, die mit
diesen Schwerlastwagen überall eingesetzt werden. Oft liest man aber von
den Transporten nur, wenn es zu einem Vorfall kommt. Das ist leicht
möglich, wenn man Signalen und Masten ausweichen muss.
Der Staubgutwagen:
Kommen wir zu einem Sonderwagen, der eigentlich gar nicht so besonders
ist, der aber nicht in die anderen
Gattungen
eingefügt werden kann. Damit wird daraus ein Sonderwagen, auch wenn er
längst nicht so besonders ist, wie die vorher vorgestellten
Schwerlastwagen und die Rollschemmel. Damit kommen wir jetzt auch wieder
zu den häufigeren und daher besser bekannten Wagen.
Wir bleiben jedoch beim offiziellen Staubgutwagen, der wie es der Name schon vermuten lässt, Staub transportiert.
Es
ist nicht der Hausstaub der Sie nervt, vielmehr sind es staubförmige
Ladegüter, die kaum anders auf sinnvolle Weise versendet werden können.
Staubförmige Produkte werden bei der Eisenbahn sehr oft in loser Form und
grösseren Mengen transportiert. Gerade an Orte, wo grössere Mengen
benötigt werden, lohnt sich der Transport von Staubgut in loser Form. Auf
der Eisenbahn werden dazu spezielle Wagen verwendet. Die Wagen
garantieren, dass die teilweise auch gefährlichen Produkte, geschlossen
transportiert werden. Daher gehören die Staubgutwagen zu den Sonderwagen.
Die
modernen Staubgutwagen sehen eigentlich aus wie Kesselwagen. Sie besitzen
auch einen runden
Zylinder,
der auf einem Untergestell montiert ist. Nur enthalten diese Wagen keine
Flüssigkeiten, sondern Pulver. Pulver kann ja stauben und so haben diese
Wagen ihren Namen gefunden. Gerade staubförmige Stoffe sind leicht
entflammbar und daher ist der Transport im geschlossenen Behälter
sicherlich sinnvoll.
Ältere Staubgutwagen hatten den Behälter oder das Silo noch in einer
senkrechten Ausrichtung montiert bekommen. Sie verfügten zum Teil über
mehrere Behälter, die unterschiedlich beladen werden konnten. Erst die
neuesten Ausführungen haben liegende Silos erhalten. Der Grund ist simpel,
denn der Wagen konnten länger, jedoch nicht höher werden. So wurden
Staubgutwagen zu Wagen, die schnell mit Kesselwagen verwechselt werden
können.
Bei
Lebensmittel sind die Anforderungen höher und als Beispiel für das Problem
des Ladegutes nehme ich das bekannte Mehl. Das kennen Sie aus der Küche
und ver-mutlich haben sie dort auch das Problem, dass es am Behälter
haftet. Bei Staubgutwagen erfolgt die Entleerung des Ladegutes daher mit Unterstützung von Druckluft. Oft ist das Ladegut nur so vollständig zu entladen. Verladen werden in Staugutwagen wirklich alle stauben-den Güter wie Zement, Mehle oder auch andere Pulver aus der chemischen Industrie.
Dazu können die Behälter, oder eben die Silo geöffnet werden. Der Stoff
wird so auf einfache Weise eingefüllt und das sind spezielle Firmen.
Auch wenn es bei den Staubgutwagen mehrere Modelle gibt. Diese werden auf
die Firmen verteilt. Es gibt Wagen der
Bahngesellschaften,
aber auch Modelle von Firmen. Diese erkennen Sie leicht. Sehr oft tragen
sie gross das Logo, oder den Namen. Wer an seinem Wagen gross Zement
anschreibt, wird darin wohl kaum Salze oder Mehl befördern. Sie sehen,
Staubgutwagen finden wir wirklich überall und es sind ganz normale Wagen.
Wir
verlassen nun die Welt der Sonderwagen, es wird Zeit, dass wir die
Güterwagen abschliessen. Elf verschiedene
Gattungen
haben wir kennen gelernt und dabei fehlt uns eigentlich nur noch ein Typ.
Wir haben bisher Wagen für Kisten, Mehle und sogar für Eisenbahnen, aber
immer noch keinen Wagen, in dem wir Flüssigkeiten und
Gase
transportieren können. Es ist nicht schwer, was nun in der letzten Gattung
für Wagen kommen. |
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Güterwagen der Gattung Z |
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Wieder entstand eine Lücke bei den Buchstaben, die wird jedoch nicht durch
alte Bezeichnungen gefüllt, sondern ist den Dienstwagen vorbehalten, die
wir später noch ansehen werden. Die Bahnen hatten sich bei der Wahl der
Buchstaben für die
Gattungen
viel gedacht. Der Buchstaben Z für diese Wagen wird nicht nur aus Zufall
verwendet, denn hier haben wir erstmals einen Bezug zur Bauform der Wagen
für flüssige Stoffe.
Leicht wird nun auch diese letzte
Gattung
nicht werden, denn es gibt scheinbar unterschiedliche Modelle. Die kön-nen
zweiachsig sein, aber auch auf
Drehgestellen
abge-stellt werden. Doch nun wird es Zeit, dass wir den Buchstaben der
Gattung zuordnen und das ist leicht. Die Wagen der Gattung Z wurden früher als Zister-nenwagen bezeichnet und von dieser ursprünglichen Nennung wurde der Buchstabe für die Gattung genommen.
Dabei müssen wir verstehen, dass eine Zisterne nichts anderes ist, als ein
Behälter für Flüssigkeiten. Das Wort wird auch an anderen Orten benutzt,
ist aber bei den Eisenbahnen nicht mehr so geläufig, da Zisternen oben
meistens offen sind. Die Gattung Z ist somit für den Transport von flüssigen oder gasförmigen Produkten vorgesehen. Dabei müssen wir aber wissen, dass auch viele Gase in der flüssigen Form transportiert werden. Somit
können wir eigentlich von einem Wagen für Send-ungen in flüssiger Form
sprechen und da kommen einem automatisch die vielen Massengüter in den
Sinn. Doch nun sollten wir den offiziellen Namen kennen lernen.
Der Kesselwagen:
Man bezeichnet die Wagen
der
Gattung
Z heute korrekterweise als Kesselwagen. Das kommt daher, dass
die eigentliche Ladefläche einem
Kessel entspricht, den wir von den
Dampflokomotiven her kennen. Im Gegensatz dazu ist dieser Kessel nicht mit
Rohren bestückt worden. Daher entstand ein hohler Tank, der zum Transport
von Flüssigkeiten oder
Gasen genutzt werden kann.
Es ist zwar leicht die Flüssigkeit ein-zufüllen, jedoch ist dieses Ladegut li-quid und das kann zu grossen Proble-men führen.
Bei einer
Bremsung schwappt die Ladung nach vorne und
das kann dazu führen, dass der Wagen entgleist.
Die
Kessel
sind mit speziellen Trennblechen bestückt worden. Diese verhindern, dass
die gesamte Ladung nach vorne geworfen wird. Die Kräfte verteilen sich so
im Wagen. Jedoch ist die Fahrt damit immer noch nicht optimal, denn durch
die schwappende Flüssigkeit kann es zu Zerrungen im Zug kommen. Daher
werden neue Kesselwagen mit Lochblechen versehen. Diese lassen einen Teil
durch und bremsen so die Flüssigkeit.
Beladen
werden Kesselwagen durch eine auf dem Dach eingebaute Luke. Diese kann
geöffnet werden und dann fliesst die Flüssigkeit mit Hilfe eines
Schlauches in den Wagen. Diese Flüssigkeiten können gefährliche Güter, wie
Mineralöle oder aber Getränke, wie Weine sein. Daher gilt auch hier, dass
Kesselwagen, die für den Transport von Lebensmitteln benutzt werden, für
diese Transporte reserviert sind und kein Austausch erfolgt.
Der Gaswagen:
Kommen wir zu den Kesselwagen,
die gasförmige Produkte transportieren. Ich nenne sie hier zur
Unterscheidung Gaswagen, was aber keine offizielle Bezeichnung ist. Auch
hier handelt es sich um Kesselwagen der
Gattung
Z. Jedoch gelten für den
Transport von
Gasen andere Bedingungen, wie bei Flüssigkeiten. Daher lohnt
es sich, wenn wir den Kesselwagen für den Transport von Gasen etwas
genauer ansehen.
Damit man diese in genügender Menge transportieren
kann, muss man die
Gase im Kesselwagen zusammenpres-sen und diese sogar
verflüssigen. Dadurch entsteht jedoch ein Über-druck. Durch den Aufbau ist
der
Kessel dafür aber ideal geeignet.
Diese
Gaswagen sind mit einem orangen Längsstreifen versehen worden. Dieser
orange Längsstreifen ist beim Transport von
Gasen vorgeschrieben. Das gilt
auf der Eisenbahn, als auch auf der Strasse. Sie können sich daher merken,
dass nur Wagen mit diesem Längsstreifen Gase transportieren. Dabei müssen
es nicht unbedingt gefährliche Gase, wie Chlorgas, sein. Die Tatsache,
dass es Gas ist, sorgt für diesen Streifen.
Einige
Gaswagen sind mit speziellen Isolierungen versehen worden. Dort können
Gase verladen werden, die stark abgekühlt wurden. Da diese Wagen aber
keine
Kühlung haben, dehnt sich das Gas durch die Erwärmung wieder aus.
Der Wagen könnte dadurch jedoch explodieren. Deshalb sind diese Wagen mit
speziellen
Ventilen versehen worden, die während dem Transport immer etwas
vom Ladegut entlassen können.
Damit bei
gekühlten
Gasen nicht zu viel Ladegut auf dem Transport verloren geht,
werden diese Kesselwagen mit einem Sonnendach versehen. Dieses und die
weisse Farbe verhindern, dass es zu grossen Problemen kommt. Solche stark
abgekühlten Sendungen von Gasen sind immer mit einer Frist versehen
worden. So lange diese eingehalten wird, muss kein Ladegut an die Umwelt
abgegeben werden, denn das will man ja nicht.
Ohne
kann es passieren, dass der Kesselwagen durch den
Luftdruck wie ein Beutel
zerquetscht wird. Die Luft bei den Flüssigkeiten kann einfach zugeführt
werden. Gaswagen sind einfach drucklos. Das heisst der Wert im
Kessel
entspricht dem Luftdruck, der gerade vorhanden ist. Mit der Gattung Z sind wir nun am Schluss der Güterwagen angekommen. Natürlich sind in dieser Vorstellung nicht alle Modelle der Güterwagen und nur wenige Varianten enthalten.
Auch wenn ein Wagen anders aussehen kann, er
gehört zu einer der hier vorgestellten
Gattungen. Kann man ihn nicht
zuordnen, dann macht man daraus einfach einen Sonderwagen. Es ist wirklich
so einfach und damit können wir leben.
Sie kennen
nun aber die einzelnen
Gattungen und können so einen Wagen erkennen und
identifizieren. Bei den Sonderbauarten gibt es so viele Modelle, dass hier
nur eine kleine Auswahl verwendet werden konnte. Das gilt auch für die
Sonderwagen, wo wirklich jeder erdenkliche Wagen einen Platz findet. Jetzt
wissen Sie aber, was der andere am Stammtisch meint, wenn er von einem
Kesselwagenzug spricht, der im Zementwerk beladen wurde.
Jetzt
können Sie brillieren, dann werfen Sie in die Runde, dass Sie eher den
Verdacht gehabt hätten, es wären normale Staubgutwagen gewesen. Beim
nächsten
Containerzug schauen Sie sich die Tragwagen genauer an und
erkennen schnell, dass es sehr viele Typen gibt und einige Container nahe
beisammen stehen und andere nicht. Schauen Sie sich einmal die Güterwagen
an, denn die sind fast so spannend wie die Lokomotive, die sie zieht.
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