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Die Feststellbremse |
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Bei
den Feststellbremsen handelt es sich um eine Bremse, die dafür vorgesehen
ist, ein Fahrzeug daran zu hindern, sich ungewollt in Bewegung zu setzen.
Es sind also Lösungen, die sich nicht ohne eine Manipulation lösen
sollten. Die Bremse bleibt unabhängig von Vorräten, oder elektrischen
Signalen angezogen und sie löst sich erst, wenn das von einer Person auch
gewollt wurde und das kennen Sie vom Auto.
Ob
nun ein Fahrzeug festgehalten wird, oder im Stillstand verbleiben soll,
spielt keine so grosse Rolle. Wenn man aber immer wieder neue Texte
schreiben will, dann kann man die beiden Begriffe getrost ersetzen und
ändern. Feststellbremsen wirken immer auf die mechanischen Brem-sen. Es handelt sich also um eine Ansteuerung der Reibungs-bremsen und diese ist auf verschiedene Arten leicht möglich. Dabei haben wir die PMS bereits als Lösung kennen gelernt.
Auch wenn es schön wäre, die Permanentmagnetschienen-bremse wird nun
wirklich immer abgekürzt und sie kann auch als Stillhaltebremse verwendet
werden. Doch damit haben wir einen Spezialfall. Die meisten Stillhaltebremsen werden auf andere Weise aufgebaut. Dabei sind zwei Lösungen vorhanden. Bei Feststellbremsen gibt es die Variante, die während der Fahrt bedient werden kann. Hier spricht man von Handbremsen.
Bei
Lösungen, die dies nicht zulassen wird der Begriff Fest-stellbremse
benutzt. Wichtig ist das nur für das Personal und nicht unbedingt für die
Bremse, denn vom Aufbau her gibt es kaum Unterschiede.
Um
das Thema besser zu verstehen, müssen wir es genauer betrachten. Denn nur
schon durch die Tatsache, dass zwei Begriffe verwendet wurden, machen das
Thema undurchsichtig und wir wollen ja den Durchblick und daher komme ich
zum Auto, das eine Feststellbremse hat, die reguliert werden kann und das
sogar während der Fahrt. Da Sie mit der Hand bedient wird, sollten wir
wegen der Logik diese auch entsprechend benennen.
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Handbremsen |
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Es
ist einfach, von Hand bediente Bremsen werden Handbremse genannt. Das ist
es und wir können zu einem anderen Thema wechseln. Wenn die Welt wirklich
so schön einfach wäre, müsste nichts erklärt werden. Hinzu kommt, dass es
Handbremsen gibt, die während der Fahrt bedient werden können und solche,
die das nicht zulassen. Der Unterschied besteht nur darin, dass sie beim
rollenden Fahrzeug bedient werden kann.
Wir
wollen aber in der Geschichte etwas zurück gehen, denn die Lösungen sind
wirklich sehr spannend und nicht alle Aus-führungen bei den Handbremsen
kommen auch bei der Bahn vor. Bei Fahrrädern und vielen Automobilen wird die Seilzugbremse verbaut. Mit dem von Hand bedienten Griff wird ein Seilzug so bewegt, dass die Bremsbeläge gegen das Rad gedrückt wer-den.
Wer
mit dem Fahrrad unterwegs ist, weiss, dass diese leicht reguliert werden
können und den in einer Hülle liegende Seil-zug ist Ihnen bekannt. Wird
der Bediengriff mit einer Ra-strierung versehen, kann diese Lösung auch
als Feststellbremse benutzt werden. Seilzugbremsen wurden bei der Eisenbahn in den Anfängen ebenfalls verwendet. Als es dort jedoch galt höhere Kräfte zu erwirken, war die Seilzugbremse zu schwach. Um mehr Zugkraft in das Seil zu übertragen, hätte diese zu dick und daher nahezu unmöglich bedienbar gemacht. Daher wurde bei den Eisenbahnen die Bedienung auf Gestänge umgestellt. Und dabei blieb man jedoch bei der ausgesprochen einfachen Bedienung.
Bei der Wurfhebelbremse kommen wir zu einer
speziellen Lösung, die in dieser Form bei der Strasse nur sehr selten
verbaut worden war. Diese Feststellbremse kann während der Fahrt bedient
werden und dabei können durchaus noch höhere Bremskräfte aufgebracht
werden. Es lohnt sich, wenn wir diese Bremse genauer ansehen und uns dabei
fragen, was denn ein Wurfhebel sein könnte. Wirklich spannend, wenn man
ihn noch Exterhebel nennt.
Exterhebel erzeugen eine so grosse Kraft auf die Bremse, dass diese als
Stillstandbremse funktioniert. Drückt man den Hebel weiter gegen die
Bremsstellung, wird die Kraft verstärkt. Wenn wir nun zur Spindelbremse kommen, dann befinden wir uns bei der üblichen Handbremse der Eisenbahnen. Bedient wird diese Bremse mit einer Kurbel, oder einem Handrad.
Sie
werden in den Fahrzeugen so eingebaut, das sie währ-end der Fahrt bedient
werden können. Jedoch gibt es auch Modelle, bei denen das nicht geht, da
sie vom Boden aus bedient werden müssen. Sie erkennen die Bremse am gelben
Handrad. Wie es der Name schon sagt, mit dieser Bremse wird eine Spindel bewegt. Dank dieser kann die Kraft so übersetzt werden, dass sie beim Rad verstärkt wirkt.
Wenn Sie sich einmal einen
Güterwagen genauer
ansehen, können Sie eventuell diese der Bremse den Namen gebende Spindel
erkennen. Sie ist wirklich sehr gut zu erkennen und es gibt noch einen
Vorteil, den diese Bremsen haben, denn die Spindel ist selbst hemmend.
Bei
selbsthemmenden Spindelbremsen kann die Kraft der Bremsklötze nicht dazu
führen, dass sich der Bediengriff bewegt. Daher kann diese Bremse durchaus
auch als Feststellbremse benutzt werden. Wo die Gefahr besteht, dass sich
die Bremse ungewollt lösen könnte, wird im Bediengriff einfach eine
Arretierung vorgesehen und so verhindert, dass sich dieser drehen kann.
Die Spindelbremse wirkt dann ganz gut und ist sicher. |
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Federspeicherbremse |
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Mit
der Federspeicherbremse kommen wir zu den nicht regulierbaren
Feststellbremsen. Sie sind nur zu diesem Zweck gebaut worden und bedingen
daher immer ein zweites Bremssystem und in den meisten Fällen arbeitet
dieses mit
Druckluft.
Bevor wir jedoch dazu kommen, müssen wir uns die Wirkweise der
Federspeicherbremse ansehen, denn sie wird bei Fahrzeugen der Strasse und
der Eisenbahn angewendet.
Weil wir nun mit der
Feder
eine feste Kraft haben, kann diese Lösung nicht reguliert werden.
Betrieblich wäre es zwar möglich, es wird jedoch nicht angewendet, denn
die Federspeicherbremse ist nur als reine Stillhaltebremse vor-gesehen
worden. Um diese Bremse zu lösen, muss die Kraft der Feder aufgehoben werden. In den meisten Fällen wird dazu Druckluft benutzt. Jedoch könnte man dazu auch mit einer hydraulischen Lösung arbeiten.
Wichtig dabei ist nur, dass diese Art die Bremse zu lösen dazu führt, dass
die Federspeicherbremse bei Ausfall der Systeme automatisch anzieht und
nicht mehr gelöst wer-den kann. Das Fahrzeug wäre daher schlicht nicht
mehr zu bewegen.
Der Notlöseschlüssel erlaubt es eine
Federspeicherbremse auch auf mechanische Weise zu lösen. Wie es der Name
schon vermuten lässt, er wird nur im Notfall angewendet und bei seinem
Einsatz, fällt die Feststellbremse aus. Das Fahrzeug muss in dem Fall mit
von den Bremsen unabhängigen Lösungen gesichert werden. Das können Keile,
Hemmschuhe,
oder andere gekuppelte Fahrzeuge sein, jedoch nicht die
Feder-speicherbremse.
Es
gibt unterschiedliche Notlöseschlüssel. Jeder klinkt die
Feder
aus und daher fällt deren Kraft weg. Um die Federspeicherbremse wieder
anwenden zu können, kann ein erneuter Einsatz des Notlöseschlüssels
erforderlich sein. Es gibt jedoch auch Lösungen bei denen die Feder mit
der Druckluft
wieder eingeklinkt wird. Damit ist ab dem Moment die Federspeicherbremse
wieder ganz normal einsatzbereit. Diese Bremse ist so gut, dass sie fast
ausschliesslich verbaut wird.
Wird jedoch eine Federspeicherbremse im Zusammen-hang mit der
Scheibenbremse verbaut, muss auch für sie eine eigene Bremsanzeige
vorgesehen werden. Nur so ist deren Kontrolle möglich. Mit dieser Feststellbremse haben wir eine schnell wirk-same Lösung bekommen, deren Bremskraft immer gleich ist. Bei Handbremsen hängt diese auch von der Kraft des mit der Bedienung betrauten Personals ab.
Es
kann dort daher durchaus passieren, dass sich die Stillhaltebremse
ungewollt lösen kann. Aus diesem Grund werden immer mehr die Lösungen mit
der Feder verwendet und das ist nicht nur bei der Eisenbahn der Fall.
Bei
mit
Druckluft
gesteuerten Bremsen sind moderne Federspeicher so aufgebaut worden, dass
die durch die Hauptleitung gesteuert werden können. Wird diese gefüllt,
löst sich der Federspeicher. Bei einer komplett entleerten Hauptleitung
ist er jedoch angezogen. Wichtig wird das, wenn Fahrzeuge geschleppt
werden, denn sie sichern sich automatisch durch die entleerte
Hauptleitung. Eine praktische Lösung mit Problemen.
Wenn bei solchen Fahrzeugen durch einen Defekt
Druckluft
in die Hauptleitung gelangen kann, löst sich die Federspeicherbremse
automatisch. Um diesen Effekt zu verhindern, müssen mit solchen Lösungen
versehene Fahrzeuge mit geöffneter und damit sicher leeren Hauptleitung
abgestellt werden. Sie sehen, es kann auch bei einer sicheren Lösung, wie
der Federspeicherbremse Probleme geben. Das kann auch eine gebrochene
Feder
sein.
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