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Elektrische Ausrüstung |
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Wir haben hier eine dieselelektrische Kraftübertragung erhalten.
Diese Lösung sah vor, dass vom
Dieselmotor
ein
Generator
angetrieben wurde und dann dessen
Leistung
für den eigentlichen
Antrieb
genutzt wurde. Ein Prinzip, das bei solchen Triebfahrzeugen oft angewendet
wurde. Es war in diesem Punkt wirklich eine Frage nach dem Bauort des
Triebfahrzeugen.
Gegenüber anderen Lösungen waren die Vorteile nur gering.
Eine Möglichkeit beide
Drehgestelle
ab einem
Die-selmotor
zu versorgen, war jedoch nicht vor-handen. Daher war nur noch die halbe
Leistung
vorhanden und auch die
Zugkraft
wurde halbiert. Es war auch vorgesehen, dass bewusst einer der beiden Dieselmotoren abgestellt wurde. Das war in Fällen vorgesehen, wo die halbe Leistung durchaus ausreichend war. Eine Lösung, die den Verbrauch deutlich senkte.
Dabei standen jedoch nicht die Umweltprobleme im Vordergrund. Der
geringere Verbrauch bei den
Treibstoffen
sorgte dafür, dass der mitgeführte Vorrat weiter reichte und so nicht so
oft getankt werden musste. Bei der weiteren Betrachtung beschränke ich mich auf einen Antriebsstrang. Das ist soweit kein Problem, da beide analog aufgebaut wurden.
Sie sehen, dass sich hier nicht so viel von anderen elektrischen
Triebfahrzeugen
unterschied. Wenn wir es genau nehmen wollen, die
Triebzüge
RAm TEE waren eigentlich elektrische Züge, die nur die dazu benötigte
Energie mit Hilfe von
Dieselmotoren
selber herstellten und so keine
Fahrleitung
benötigten.
Die
Kurbelwelle
des
Dieselmotors
trieb einen
Generator
an. Dieser war mit dem Motor fest verbunden. Das hatte zur Folge, dass
sich die Drehzahl im Generator analog zu jener des Motors verhielt. Bei
der Erzeugung von elektrischer Energie ist das jedoch nicht gut. Netze mit
Drehstrom,
oder gar mit
Wechselstrom
konnten so nicht genutzt werden. Der Grund war, dass durch die Drehzahl
auch die
Frequenz
festgelegt wurde.
Diese wurde vom schweren Anker geliefert. So konnte Gewicht
gespart werden und auch die
Belüftung
der
Spulen
konnte vereinfacht werden. Es war ein leichter aber doch leistungsfähiger
Gene-rator. Wurden die Erregerwicklungen mit einer Spannung von den Batterien versorgt, arbeitete der Generator als Motor. Durch diese spezielle Schaltung war es möglich, den Dieselmotor mit der Hilfe des Gene-rators zu starten.
Ein Prinzip, das nicht nur den klassischen Anlasser vermied,
sondern auch das Gewicht minderte. Doch diese Schaltung hatte auch
Auswirkungen auf die vom
Generator
abgegebene
Spannung,
denn die konnte nicht frei gewählt werden.
Man entschied sich für einen
Stromkreis
der mit
Gleichstrom
betrieben wurde. Die für dieses System verwendeten
Generatoren
gaben je nach Drehzahl eine unterschiedliche
Spannung
ab. Diese
Gleichspannung
konnte daher ohne weitere Aufbereitung den
Fahrmotoren
zugeführt werden. Wie im
Pflichtenheft
gefordert, konnte so der Aufbau vereinfacht werden, was sicherlich beim
Unterhalt von grossem Vorteil war.
Spannend dabei ist, dass es möglich war, die Drehzahl des
Dieselmotors und
damit die
Spannung frei zu verändern. Das erfolgte jedoch nicht, weil bei
der Steuerung ein sehr grosser Aufwand betrieben werden musste. Daher
wurde die
Gleichspannung
in Schritten verändert und erreichte dabei eine
maximale Spannung von 650
Volt. Die Veränderung erfolgte in insgesamt acht
Schritten und damit mit ebenso vielen
Fahrstufen.
Es gab also weder Schaltungen,
noch wurde die
Spannung verändert. Eine einfachere Lösung für die
Versorgung von
Fahrmotoren
gab es schlicht nicht mehr. Auch wenn man die Anlage vereinfachte und auf besondere Extras in Form einer elektrischen Bremse verzichtete, man benötigte neben den Motoren noch Bauteile.
Diese Teile legten die Drehrichtung fest, oder aber
sie trennten die
Fahr-motoren
vom
Stromkreis. Gerade der letzte erwähnte
Punkt war hier wichtig, denn die
Dieselmotoren wurden nicht abgestellt,
nur weil mit dem
Triebzug kurz angehalten werden musste. Wie bei elektrischen Triebfahrzeugen wurden hier Trennschütze verwendet. Diesen Namen erhielten diese Bauteile wegen der geänderten Ansteuerung. Bei der wichtigen Funktion gab es jedoch keinen erwähnenswerten Unter-schied zu den bekannten Trennhüpfer.
Sie trennten die
Fahrmotoren
vom
Stromkreis, so dass diese kein
Dreh-moment mehr erzeugen konnten. Das
konnte sehr oft erfolgen. Wie das genau war, erfahren wir bei der
Steuerung. Als zweiter Punkt dieser Bauteile war die Wahl der Drehrichtung vorhanden. Bei einem für Gleichstrom ausgelegten Fahrmotor musste dazu einfach die Polung des Stators gegenüber dem Rotor geändert werden. Da es keine elektrische Bremse gab, konnte der dazu verbaute Wendeschalter mit weniger Kontakten versehen werden. Das war ein grosser Vorteil, denn man musste beim Aufbau des Maschinenwagens auf das Gewicht achten.
Die
Wendeschalter wurden elektropneumatisch eingestellt. Hier finden wird
also die bei der
Druckluft erwähnten Bauteile der elektrischen Ausrüstung.
Da ja
Schütze an der Stelle von
Hüpfern verwendet wurden, gab es wirklich
nicht mehr. Die Kontakte des Wendeschalter wurden so je nach verlangter
Drehrichtung eingestellt und dann auch in dieser Position gehalten. Blieb
der Schalter in der Mittelstellung, konnte kein
Strom fliessen.
An jedem
Wendeschalter wurden nur die beiden
Fahrmotoren
eines
Drehgestells angeschlossen. Dabei erfolgte das parallel, so dass bei einem
Defekt an einem der Motoren, nur ein viertel der
Leistung wegfiel. Die
Triebzug konnte sich so noch an sein Ziel retten. Die grosse
Herausforderung waren dann jedoch die Steigungen, die da
Zugkraft zu
gering war. Damit sind wir beim Thema, denn uns fehlen nur noch die
Fahrmotoren.
Geliefert wurden die vier
Fahrmotoren, wie die weiteren Bauteile der
elektrischen Ausrüstung von der Firma Brown Boveri und Co BBC in Baden.
Dieser Elektriker war damals bereits eine der führenden Firmen in diesem
Bereich. Auch wenn es damit viele Möglichkeiten gab, die Bauteile an
Modelle von den
Staatsbahnen anzupassen gab es das nicht. Der Grund ist
simpel, die
Diesellokomotiven der Schweizerischen Bundesbahnen SBB hatten
einen anderen Hersteller.
Es waren für den Betrieb mit
Gleichstrom
ausgelegte vierpolige
eigenbelüftete
Reihenschlussmotoren vom Typ GLM532. Diese auch als
Seriemotoren bekannten
Fahrmotoren
war für den Betrieb bei den Eisenbahnen
ideal geeignet. Bei der maximalen
Spannung von 650
Volt wurde eine
Drehzahl von 1095 Umdrehungen in der Minute erreicht. Jedoch nur, wenn der
Motor nicht im Leerlauf war, denn sonst wurden auch höhere Werte erreicht.
Zur Erinnerungen, in diesem Fall liefen beide
Diesel-motoren und der
Generator gab die entsprechende
Spann-ung ab. Wie hoch dabei der
Strom sein
durfte, bestimmten bei diesem Zug zum Teil die Motoren. Es wurde eine Anfahrzugkraft von 122 kN erreicht. Diese konnte jedoch nur bis zu einer Geschwindigkeit von 26 km/h gehalten werden. So konnte mit den Triebzug gut losgefahren werden.
Die Beschleunigung war so hoch, dass
schnell ein Tempo erreicht wurde, das für die meisten
Weichen zugelassen
war. Der Vorteil dabei war, dass der
TEE diese Bereiche schnell verlassen
und dann beschleunigen konnte. Damit sank jedoch die
Zugkraft. Für die Angaben der Leistungsdaten des Triebzuges wurde die für eine Stunde geltende Leistungsgrenze genommen. Diese wurde bei einer Geschwindigkeit von 67 km/h erreicht und die Zugkraft betrug nun 60 kN.
Werte, die auf die steileren Strecken ausgelegt wurden. Gerade die steilen
Rampen konnte daher recht schnell befahren werden. Wir wollen nun aber
wissen, was wir für eine
Leistung eintragen können.
Die während einer Stunde verfügbare
Leistung lag bei 1 140 kW. Das
entsprach 1 550 PS. So ist nun auch klar, dass die von den
Dieselmotoren
abgegebene Leistung nicht vollumfänglich den
Fahrmotoren
zur Verfügung
stand. Ein Teil ging durch Verluste verloren, aber der grösste Teil der
Lücke wurde von den
Hilfsbetrieben benötigt. Diese werden wir uns im
Anschluss an dieses Kapitel ansehen, denn es gab hier noch einen
speziellen Fall.
In den Datenblättern der Baureihe DE IV von der Niederländischen Staatsbahnen war jedoch eine Leistung von 1088 kW, oder 1480 PS erwähnt worden.
Es stellt sich die Frage nach dem eigentlich nicht
möglichen Unterschied, denn die Zügen waren ja gleich aufgebaut. In den Niederlanden wurden nicht die Werte einer Stunde, sondern die Dauerleistung für die Angaben genommen. Daher müssen wir uns auch diese noch ansehen. Die Leistungsgrenze lag nun bei 88 km/h und die dabei noch verfügbare Zugkraft betrug 47 kN.
Ein noch recht ansehnlicher Wert, der
jedoch mit weiter zunehmender Geschwindigkeit sank und der bei erreichen
der
Höchstgeschwindigkeit noch eine
Restzugkraft von 29 kN ergab.
Bei diesen Belastungen mussten die
Fahrmotoren
gekühlt werden. Wir haben
dabei bereits erfahren, dass es eigenventilierte Motoren waren. Die
Antriebswelle bewegte zusätzlich noch ein
Lüfter. Dadurch war die
Kühlung der Fahrmotoren nicht mehr ein Bestandteil der
Hilfsbetriebe.
Daher sehen wir uns diese Vorrichtung in diesem Kapitel an und dabei wurde
berücksichtigt, dass die Sauberkeit bei den Motoren sehr wichtig war.
Der
Lüfter erzeugte einen Luftstrom. Die für die
Kühlung der
Fahrmotoren
benötigte
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