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Das Dach der E-Lok |
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Würden wir
uns auf den Dächern der
Lokomotiven bewegen, erlebten wir wirklich viel.
Auf einer Reise durch die Geschichte würden wir schnell erkennen, dass sie
sich veränderten. Bauteile die man früher als wichtig erachtete, sind bei
den heute üblichen Ausführungen nicht mehr vorhanden. Neue Baugruppen
kamen und sie sind alle wichtig. Dabei beginnen wir aber dort, wo man es
gar nicht vermuten würde, beim Dach.
So schützt das Dach nicht nur die inneren
Werte der
Lokomotive vor der Unbill der Natur, sondern auch vor den
Gefahren der
Elektrizität. Daher werden Metalle verwendet, auch wenn es
leichtere Lösung-en geben würde. Der Schutz ist wichtig. Hinzu kommt, dass um eine elektrische Leitung immer ein Magnetfeld entsteht. Dieses kann für Störungen sorgen und sollte daher nicht in das Fahrzeug gelangen. So leicht sind magnetische Felder aber nicht abzu-schirmen, denn gerade Eisen ist sehr empfänglich für diese.
Bei Aluminium besteht die Gefahr
weniger, aber es ist nicht ausgeschlossen, dass auch dort die Aus-wirkungen
in den Innenraum gelangen konnten. Aus diesem Grund werden Dächer von elektrischen Lokomotiven und allen anderen Fahrzeugen, die regelmässig unter einer Bügelfahrleitung mit hoher Spannung verkehren, farblich behandelt. An diese werden hohe Anforderungen gestellt. So muss das Metall gut geschützt werden und auch die magnetischen Auswirkungen mussten vermindert werden. Daher wird bei diesen beständigen Lacken auch Eisenglimmer beigemengt.
Eisenglimmer ist eine spezielle Abwandlung von Hämatit Fe2O3
und ist auch als Markennamen bekannt. Dabei handelte es sich um
eisenhaltige Minerale deren Strukturen kubisch angeordnet wurden. Genau
diesen Aufbau nutzt man, denn diese Kristalle fangen Magnetfelder
regelrecht ein und damit können sie sich nicht mehr in einem Fahrzeug
auswirken. Zudem gehen sie eine gute
Verbindung ein, was ebenfalls
gewünscht wird.
Bevor wir uns nun diesen
Bauteilen zuwenden, ein Überblick. Das Bauteil auf dem Dach, das den
grössten Platz auf diesem beansprucht, sehen wir gar nicht an. Der
Stromabnehmer
gehört zur
Fahrleitung, denn dazu muss er passen. Wenn wir diesen aber kurz ansehen, dann erken-nen wir, dass es Teile gibt, die einem Verschleiss unterworfen sind. Es müssen daher auf dem Dach der Lokomotive regelmässige Wartungen vorge-nommen werden.
Dabei muss das Personal auf
dieses kommen. In einer Werkstatt sind daher
Hebebühnen und an-dere
Hilfsmittel wie normale Leitern vorhanden. Nur damit ist es längst nicht
getan, denn es kann auch anders auf das Dach gelangt werden. Nehmen wir an, der Stromabnehmer wurde we-gen einem Defekt an der Fahrleitung beschädigt. Das erfolgt nicht in einer Werkstatt.
Damit das Fahrzeug in
den Unterhalt überführt werden kann, müssen die Trümmer gesichert werden.
Dazu muss man auch in freier Wildbahn auf das Dach gelangen. Damit das
geht, haben sich die Erbauer etwas ausgedacht und das ist so simpel, dass
es nicht erwähnt wird, es ist eine Leiter.
Die als Dachleiter bezeichnete Aufstiegshilfe um das Dach zu erreichen ist
bei vielen
Lokomotiven vorhanden. Diese Leiter kann fest eingebaut, aber
auch als separates Teil mitgeführt werden. Bei der mitgeführten Lösung
handelte es sich jedoch um eine normale Leiter, die nicht näher erwähnt
werden muss. Bei der fest eingebauten Dachleiter sind aber zusätzliche
Vorkehrungen getroffen worden, denn man kann sich in Gefahr begeben.
Damit wird nun aber auch ein
Ventil geöffnet.
Diese ist mit der Leitung zum
Stromabnehmer verbunden und die
Pfeife warnt
das Personal vor einem gehobenen Bügel. Daher kann die Leiter nur genutzt
werden, wenn diese gesenkt sind. Wichtig ist, dass Dachleitern kein Spielzeug sind und nur von geschultem Personal benutzt werden dürfen. Dabei ist ein Sturz ab der wackligen Leiter noch das geringste Pro-blem.
Zwar werden die
Stromabnehmer gesenkt, aber niemand
weiss, ob die Fahrleitung über dem Fahrzeug auch wirk-lich ausgeschaltet
wird. Wer auf das Dach steigt, kommt dieser so nahe, dass es zu einem
Überschlag der
Spannung kommen kann. Mit dem Begriff Überschlag bezeichnet man den Moment, wo die sich in einem Leiter befindliche Spannung auf ein geerdetes Bauteil über schlägt. In diesem Fall entsteht ein Lichtbogen, der einer Person sehr schnell gefährlich wer-den kann.
Diese ungewollten Überschläge sind daher
gefährlich und sollten verhindert werden. Die grösste Gefahr befindet sich
wirklich auf dem Dach einer elektrischen Loko-motive.
Mit der
Dachleiter sind wir nun auf das Dach gelangt. Natürlich ist die
Fahrleitung dabei ausgeschaltet und geerdet. Sie kann auch fehlen, aber
das ist nicht wichtig. Das Dach ist mit Baugruppen übersäht und daher sind
seitliche Stege hilfreich. Niemand macht gerne mit einem schweren Bauteil
Turnübungen mit den sich auf dem Dach befindlichen Baugruppen und diese
sollten wir uns nun etwas genauer ansehen.
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| Die Dachleitung | |||||
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Mit der
Dachleitung sind wir bei jenem Bauteil angelangt, das die
Spannung direkt
beim
Stromabnehmer abnimmt. Wie es der Namen schon vermittelt, es handelt
sich dabei um eine elektrische Leitung, die auf dem Dach verbaut wurde.
Damit in dieser
Verbindung keine zu grossen Verluste entstehen, wird für
diese Leitung das dazu ideal geeignete Kupfer verbaut. Das ist noch der
leichte Teil, denn dieser Teil muss vom Dach isoliert werden.
Es können dazu aber auch spezielle für
diesen Zweck gedachte Kabel benutzt werden. Damit wir etwas erkennen
können, sehen wir uns die Lösung mit
Isolatoren an. Aber Achtung, wenn man sie auch optisch nicht immer er-kennen kann, eine Dachleitung ist immer vorhanden. Die Lösung mit den Stromschienen ist jedoch nicht so einfach aufgebaut worden, wie das bei Kabeln der Fall ist.
Wenn man eine offene Leitung besitzt, kann es passieren, dass man diese in
mehrere Abschnitte aufteilen will. Das kann der Fall sein, wenn etwas auf
der Leitung liegt, das einen
Kurzschluss erzeugt. Es werden mit der Dachleitung alle Bauteile der elektrischen Ausrüstung auf dem Dach miteinander verbunden. Dabei kann das sogar mehrere Fahrzeuge umfassen. Bei Triebzügen sind lange Dachleitungen üblich, aber auch bei Doppellokomotiven gibt es sie. Damit man die einzelnen Fahrzeuge trennen kann, wird die Dachleitung entsprechend aufgebaut. Gerade bei einem Gelenk kommt noch hinzu, dass sie beweglich sein muss.
Wie wichtig
diese Dachleitung ist, zeigt sich, dass ein mit dieser versehenes Fahrzeug
mit nur einem gehobenen
Stromabnehmer verkehren kann. Welcher dabei
benutzt wird, ist sowohl der elektrischen
Spannung, als auch der
Lokomotive egal. Es muss keine Umschaltung erfolgen und nun wird es
wichtig, dass die Leitung auch geteilt werden kann. Bei einem defekten
Bügel kann noch mit dem zweiten gefahren werden.
Wichtig dabei ist,
dass diese Trennmesser keine hohen
Spannungen schalten können. Sie dürfen
daher nur geöffnet werden, wenn die
Stromabnehmer nicht mit der
Fahrleitung verbunden sind.
Es muss
erwähnt werden, dass Trennmesser nicht nur auf dem Dach verbaut werden. Es
sind allgemeine einfache Schalter, die aber immer so ausgelegt sind, dass
keine hohen
Spannungen geschaltet werden müssen. Sie arbeiten vermutlich
sehr oft mit Trennmessern auch wenn sie diese gar nicht erkennen können,
denn der normale Stecker an Ihrem Staubsauger bildet zusammen mit der
Steckdose ein Trennmesser.
Diese
Schalter wurden eigentlich nur bei älteren
Lokomotiven verwendet, wo man
noch davon ausging, dass die Trennung oft erfolgen muss. Sie verschwanden,
als man bemerkte, dass die Dachleitung nicht so oft getrennt werden muss.
Das Problem war, dass Trennmesser im Aufbau aufwendig waren und sie zudem
noch ein recht hohes Gewicht hatten. Bei Modellen, wo jedes Gramm gespart
werden muss, waren Trennmesser selten.
Auch wenn
Trennmesser gut sind, sie können nicht überall verwendet werden. Gerade in
dem Fall wo eine bewegliche Dachleitung benötigt wird, muss nach anderen
Lösungen gesucht werden. Diese waren so gut, dass sie später an Stelle der
Trennmesser auch für die Abtrennung einzelner Bauteile genutzt wurden. In
dem Fall musste aber das Dach bestiegen werden, was bei einem Trennmesser
nicht der Fall war.
Trennlitzen werden überall dort verwendet, wo ein
Gelenk
überbrückt werden muss. Sie sind in der Lage die
Spannung mit einem
beweglichen Leiter über dem Gelenk zu überbrücken. Sie können aber auch
die Trennmesser ersetzen. Diese in der Stromschiene eingebauten Litzen wa-ren viel billiger und leichter. Dadurch konnte man diese Trennlitzen an mehreren Stellen einbauen. In der Folge konnte das Dach in Segmenten entfernt werden.
Nachteilig war nur, dass man
dazu immer auf das Dach steigen musste und man benötigte auch Werk-zeug,
denn es mussten Schrauben gelöst werden. Das geringere Gewicht sprach ganz
klar für die einfache Trennlitze.
Bevor nun
die gut informierten Fachleute wütend in die Tasten hauen. Eigentlich ist
der Begriff Trennlitze komplett falsch. An Stelle der Litzen werden an
diesen Orten Seile verwendet. Der Vorteil der Seile ist, dass sie
mechanisch stabiler sind als Trennlitzen. Jedoch hängt man bei der
Eisenbahn an alten Zöpfen und so blieb der Begriff Trennlitze erhalten.
Wichtig dabei ist, dass sie nur die Dachleitung unterteilen konnte.
Mehr gibt es
zur Dachleitung nicht mehr zu sagen. Sie ist einfach aufgebaut, kann an
mehreren Stellen getrennt werden und das war es schon. Wer grossen Aufwand
erwartet hatte, muss enttäuscht werden. Damit es nicht zu simpel wird,
wurden die Dachleitungen farblich behandelt, wenn das auch bei Kupfer
nicht unbedingt nötig war. Es musste das Erscheinungsbild stimmen und so
hatten Dachleitungen alle Farben bekommen.
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Schutzvorrichtungen |
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An der
Dachleitung sind die weiteren Baugruppen der elektrischen
Lokomotive
angeschlossen worden. Dabei kamen aber auch Bauteile dazu, die im inneren
verbaut wurden. Zu diesen gehören die später noch vorgestellten
Hauptschalter, denn diese trennten den Rest von der Dachleitung. Das
konnte aber auch auf einfachere Weise erfolgen. Bevor wir jedoch dazu
kommen, müssen wir die Leitung schützen.
Wir kennen diese und
fürchten uns oft auch davor. Letztlich ist es aber nicht mehr als ein
Überschlag. Immer noch keine Ahnung, dann sollten Sie beim nächsten Blitz
unter dem Bett hervorkriechen und sich ein Gewitter ansehen.
Diese Blitze
sind unberechenbar, denn die Natur rechnet nicht. Daher können diese statt
in den Boden einschlagen auch die elektrische Ausrüstung der
Lokomotive
treffen. Das sogar auch, wenn das Ziel ein anderes gewesen war, denn das
Fahrzeug bewegt sich und kann so in die Gefahrenzone geraten. Ein Blitz in
der elektrischen Lokomotive ist nicht ratsam, denn es kann sehr viel
beschädigt werden und das will man nicht.
Auch andere
von der Regel abweichende
Spannungen sollten vermieden werden. Dabei ist die
höhere Spannung der Blitze ein grosses Problem und diesem begegnete man
seit es elektrische
Lokomotiven gab. Um es gleich zu sagen, die damit
erreichten Erfolge waren ausgesprochen gering. Mit einem Gewitter lässt es
sich nicht spassen, denn davon versteht dieses nun wirklich nichts, denn
es ist bitter ernst.
Der Spannungsschutz:
Beginnen wir mit dem Spannungsschutz. Dabei ist der Name nicht
zielführend, denn es geht eigentlich um den Schutz vor zu hohen
Spannungen. Diese sind ebenso schlecht für die
Lokomotive als zu geringe
Werte. Jedoch sind die meisten zu hohen Spannungen durch Blitze verursacht
und gerade bei den Bahnen für
Wechselstrom nutzte man die, denn in der
Natur gibt es wirklich nur noch
Gleichstrom.
Sie wurde einfach an
der Dachleitung angeschlossen und mit dem Dach verbunden. Dabei war nun
ein elektrischer Kontakt vorhanden und nun kommt der Teil mit der Spule
ins Spiel. Was das ist spielt noch keine Rolle. Jedoch das Verhalten. In einer Spule entstehen bei Wechselstrom Magnetfelder. Das hat zur Folge, dass der Wert für den Widerstand erhöht wurde. Mit anderen Worten, es floss nur ein sehr geringer Strom gegen die Erde ab.
Dieser
konnte nicht verhindert werden. Jedoch hat-te dieses induktive Feld den
Widerstand so hoch an-gesetzt, dass es kaum ein durchkommen für den
Strom
gab und das wird als Spannungsabfall bezeichnet.
Jeder der schon einmal im elektrischen Bereich gearbeitet hat, wurde schon
mit Schaufel, Wischmopp und Besen losgeschickt um im Labor den
Spannungsabfall zu wischen. Dort war der Empfang dann doch etwas
demütigend, denn wie sollte der Neuling wissen, dass Spannungsabfall
anfällt, aber nicht mehr weggewischt werden muss. Wir sind etwas ernster
und daher verzichten wir auf den Besen, diesen überlassen wir den Hexen.
Mit
Spannungsabfall wird der Verlust bei der
Spannung angegeben und dieser war
nun bei der Blitzschutzspule extrem hoch. Der Grund für diesen Abfall war
nichts geringeres als der
Wechselstrom. Schlug nun ein Blitz ein, geriet
Gleichstrom in die Leitung. Dieser passierte die Spule ohne
Spannungsabfall und es kam zu einem einfachen
Kurzschluss. Damit sollte
die Versorgung der
Fahrleitung ausgeschaltet werden.
Was aber so schön klingt, ist es nicht, denn bei Blitzen
funktionierte die Blitzschutzspule nicht im-mer korrekt und zudem hatte das
Bauteil ein recht hohes Gewicht, das man sich sparen wollte. Deutlich leichter als die Blitzschutzspule war der einfache Hochspannungsableiter. Dieser arbeitet nicht mehr mit der Art der Spannung, sondern mit deren Wert.
Dazu wurden zwei Kontakte im Abstand so
einge-baut, dass bei einem gewissen Wert die Luft leitend wurde. So konnte
in dem Bereich ein
Lichtbogen entstehen. Der
Kurzschluss blieb stehen und
musste ebenfalls in der
Fahrleitung abgeschaltet werden. Die Überspannungsableiter funktionierten nach dem Prinzip der Luftisolation. Die normale Spannung kann zwischen den Kontakten mit der Luft isoliert werden.
Jedoch auch nur, wenn die Luftfeuchtigkeit nicht zu
hoch ist. Steigt die
Spannung an, kommt es zum
Lichtbogen und der Blitz
wird auf das Dach abgeleitet. Daher auch die Bezeichnung
Hochspannungsableiter. Ein einfaches Bauteil, das kaum Gewicht hatte.
Ob nun mit
einer Blitzschutzspule auf der
Lokomotive gearbeitet wurde, oder ein
Hochspannungsableiter verbaut war, so richtig gut war es nicht. Bei
Blitzen wird sehr schnell gearbeitet. Nur die Zeit, bis der
Kurzschluss
aufgebaut ist, reicht aus um zu wüten. Der Blitz geriet in den Innenraum
und gerade das wollte man wirksam verhindern. Dort kann man Kurzschlüsse
schlicht nicht mehr brauchen, also muss ein Schutz her.
Zusammen mit der hohen
Spannung
reicht die Energie aus, um auch stabile Bauteile zu be-schädigen. Der Baum
auf dem Feld ist oft ein Zeuge der Kraft eines Blitzschlages und dort
erkennt man die Auswirkungen. Ein Blitzschlag ist daher immer gefährlich. Ich kann das so unterschreiben, auch wenn es nicht immer zu Schäden kommt. Blitze besitzen immer einen Stromfluss in eine Richtung.
Verläuft diese vom Bauteil weg, erfolgt der
Blitzschlag in den Wolken. Nur darauf kann man sich nicht verlassen, denn
solche Blitze sind ausgesprochen selten. Der Blitzschlag ist nur sehr
kurz, aber er kann wirklich brutal wirken.
Auch wenn
man es nicht annehmen würde, Blitzschläge in elektrische Leitungen sind
selten. Der Kontakt erfolgt mit der Erde und es kommt daher nur zum
Einschlag, wenn sich der Blitz verirrt. Es kann nicht ausgeschlossen
werden, aber ein Blitzschlag auf eine
Lokomotive ist sehr selten und nicht
immer sorgt er auch für Schäden, denn die elektrische Ausrüstung ist nicht
schlecht vor diesem Ereignis geschützt.
Mit dem
Blitzschlag können wir die Unbill der Natur etwas beherrschen. All diese
Massnahmen finden immer auf dem Dach statt. Der Grund ist simpel, denn man
will diese hohe
Spannung nicht im Gehäuse, wo sich Leute befinden. In
einem Fahrzeug sind sie zudem sehr gut vor einem Blitzschlag geschützt.
Letztlich ist der Schrecken das grösste Problem. Auf diesen kann ich
verzichten und mit dem Gewitter spasst man nicht.
Somit arbeitet auch die Dachsicherung nach diesem Prinzip. Ein
zu hoher
Strom führt zur Zerstörung ein-es Drahtes. Der Strom wird in dem
Fall unterbrochen. Jedoch muss man bei der Dachsicherung die hohe Spannung noch berücksichtigen. Daher sind diese Dachsicherungen speziell aufgebaut werden. Bei einem Defekt an der Sicherung musste die elek-trische Lokomotive jedoch abgeschleppt werden. Zwar wurde Draht für den Ersatz mitgeführt, aber dann musste das Dach aufgesucht werden.
Da war doch noch was mit der
Fahrleitung und der
dort vorhandenen
Fahrleitungsspannung?
Steigt der
Strom zu stark an, wird der Faden glühend und bricht. Die
Sicherung brennt
im wahrsten Sinne des Wortes durch. Nun steigt zwischen den beiden
Kontakten die
Spannung an und es entsteht ein
Lichtbogen. Dieser
Lichtbogen wandert den Trichter hoch und wird so durch die grösser
werdende Distanz gelöscht. So schaltet man bei hohen Spannung mit einer
Sicherung aus. Zu Hause ist das einfacher.
Auch wenn
die Dachsicherung gut war, die wirklich grossen
Leistungen konnte man
damit nicht schalten. Daher wurden andere Schaltelemente verbaut, die wir
gleich ansehen werden. Es wird nun Zeit, dass wir die elektrische Energie
auf dem Dach in die
Lokomotive leiten und das ist nicht so einfach, wie
sie denken, denn es sollte kein
Kurzschluss entstehen und auch das Wasser
auf dem Dach nicht ins Fahrzeug gelangen.
Lassen wir dabei das Dach wieder weg, sind wir noch nicht viel Schlauer.
Eine Durchführung ist ein kompaktes Bauteil, das trotz seinem einfachen
Aufbau sehr wichtig ist, denn nur so kommt
Spannung ins Gehäuse. Als die Welt noch in Ordnung war, konnte man sich diesen Schritt ersparen. Nun aber muss irgendwann die aus der Fahrleitung bezogene Spannung in das Fahrzeug gelangen.
Ideal dazu geeignet
ist die Durchführung. Bei dieser wird ein
elektrischer Leiter innerhalb einer
Isolation geführt. Diese wiederum wird
am Blech des Daches montiert. Einfach, aber nun gelangen die Magnetfelder
ins Fahrzeug und daher werden Durchführungen geschirmt. Der Aufbau dieser erwähnten Durchführung ist nicht so einfach. Man kann doch auch ein Kabel nehmen? Gute Idee, wenn da die scharfen Kanten beim Blech nicht wären.
Diese können die
Isolation beschädigen und zu einem
Kurzschluss
führen. Gerade bei Fahrzeugen, wo sich bewegen ist das nicht so einfach,
denn das Kabel nur ganz bleiben. So oder so, die
Spannung gelangte nun in
das Fahrzeug und wir können vom
Lokomotivdach steigen.
Ach ja,
beinahe hätte ich es vergessen. Solche Durchführungen kennen Sie von zu
Hause. Es gibt sie nahezu bei jedem Gerät. Eine Verstärkung verhindert,
dass das Kabel geknickt wird. Teilweise ist sogar eine drehbare Lösung
vorhanden. In all den Fällen wird nur dahin gearbeitet, dass das Kabel,
genauer dessen
Isolation nicht beschädigt werden. Sie sehen, auch wenn
andere Begriffe benutzt werden so gross anders ist es nicht.
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